MÜNCHEN und BASEL, Schweiz, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- zvoove, führender Anbieter von Software und KI-Lösungen für die Zeitarbeits-, Sicherheits- und Reinigungsbranche, hat die geistigen Eigentumsrechte an Pixi übernommen – einem KI-gestützten, WhatsApp-basierten Onboarding- und Support-Agenten für Zeitarbeitskräfte – vom Schweizer Technologie-Unternehmer Roger Tobler (inscribe GmbH). Die Übernahme erweitert die zvoove Plattform um einen leistungsstarken KI-Agenten, der wiederkehrende Verwaltungsaufgaben auf Kundenseite automatisiert und Personaldisponenten den Rücken freihält für das, was wirklich zählt: Kunden- und Kandidatenbeziehungen.
Pixi lässt Temporärmitarbeitende ihr Onboarding selbst erledigen und alltägliche Verwaltungsfragen direkt über WhatsApp klären - einen Kanal, den sie ohnehin täglich nutzen. Ein Mitarbeiter öffnet den Chat per QR-Code oder Telefonnummer und füllt ein geführtes Formular aus; nach dem Absenden werden die Stammdaten erfasst, ganz ohne Zutun eines Recruiters. Der KI-Agent versteht natürlichsprachliche Anfragen und beantwortet sie auf Basis der ERP-Daten des jeweiligen Kunden, von persönlichen Angaben über Verträge und Einsätze bis hin zu Arbeitszeiten.
„Pixi nimmt unseren Kunden zeitraubende Verwaltungsarbeit ab", sagt Oliver Muhr, CEO der zvoove Group. „Für Personaldienstleister gilt: Jeder Prozess, der ohne Telefonat oder Formular auskommt, bedeutet direkt gesparte Zeit und mehr Marge. Genau dahin entwickeln wir zvoove: Software und KI arbeiten als ein System zusammen, das im Namen unserer Kunden handelt, um Effizienz, Profitabilität und Candidate Experience zu steigern."
„Das Onboarding eines Kandidaten bedeutet für die Teams unserer Kunden bis heute viel manuelles Hin und Her, und genau das verändert Pixi", sagt Felix Huemer, CEO zvoove Switzerland. „Mitarbeitende erledigen ihr Onboarding selbst und bekommen Antworten auf Routinefragen in WhatsApp, einem System, das sie bereits kennen und nutzen. Das gibt den Teams unserer Kunden die Zeit zurück für die Arbeit, die wirklich menschlichen Kontakt braucht. Außerdem bedeutet weniger manuelle Verwaltung pro Vermittlung niedrigere Kosten pro Einsatz und damit stärkere Margen für unsere Kunden. Wir sind stolz, dass zvoove Switzerland dieses Investment begleiten darf und wir unseren Kunden dieses Tool exklusiv anbieten können."
Pixi wird in Kürze für zvoove Switzerland Kunden verfügbar sein.
Über die zvoove Group
Die zvoove Group ist der weltweit marktführende Anbieter von Software und KI-Lösungen für die Personaldienstleistungs-, Reinigungs- und Sicherheitsdienstleistungs-Branchen. Im dynamischen Ökosystem von Zeitarbeits-, Reinigungs- und privaten Sicherheitsfirmen, Arbeitnehmern und Unternehmen, digitalisiert und optimiert zvoove Prozesse für mehr Effizienz und Wettbewerbsvorteile. Durch die End-to-End-Digitalisierung für Dienstleister, mehr Jobangebote und Karrierechancen für Arbeitnehmer und zuverlässige Arbeitskräfte für Unternehmen verbessert die zvoove Group Arbeitswelten.
Mehr als 6.500 Kunden vertrauen der zvoove Group. Heute verwaltet zvoove über drei Millionen Beschäftigte, 24 Milliarden Euro Jahreslohnvolumen und drei Millionen Bewerbungen pro Jahr über seine Plattform. zvoove beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeitende an 27 Standorten in Europa und Lateinamerika. www.zvoove.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.