World Giving Report zeigt Faktoren auf, die die Großzügigkeit für gute Zwecke erhöhen

03.06.2026

LONDON, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Eine neue Studie der Charities Aid Foundation (CAF) zeigt, wie Menschen in Ländern auf der ganzen Welt für gute Zwecke spenden und was sie dazu bewegt, großzügig zu sein. Der World Giving Report von CAF ist die weltweit führende Studie über Großzügigkeit und die Zivilgesellschaft und stützt sich auf Erkenntnisse von mehr als 60.000 Menschen, um das Spendenverhalten in 105 Ländern zu untersuchen.

Charities Aid Foundation Logo

Weltweit haben im vergangenen Jahr 61 % der Menschen gespendet, entweder direkt für Menschen in Not, für wohltätige Zwecke oder aus religiösen Gründen. Dieser Anteil ist von 64 % im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Im Durchschnitt spendeten die Menschen 1 % ihres Einkommens, aber die Höhe variiert. Die Menschen in Afrika spenden durchschnittlich 1,6 % ihres Einkommens, in Europa sind es 0,6 %. 

Nigeria ist das großzügigste Land der Welt, in dem die Menschen durchschnittlich 2,8 % ihres Einkommens für wohltätige Zwecke, aus religiösen Gründen oder für Bedürftige spenden. Die zehn großzügigsten Länder befinden sich in Afrika und Asien.

Die großzügigste Altersgruppe sind die 25- bis 44-Jährigen, die im Durchschnitt doppelt so viel ihres Einkommens spenden wie die über 55-Jährigen (1,2 % gegenüber 0,6 %). 

Am beliebtesten sind Spenden für religiöse Zwecke, die von 31 % der Menschen unterstützt werden. Es folgen die Bereiche Kinder und Jugendliche sowie Armutsbekämpfung, die von 29 % der Bürger unterstützt werden.

Weltweit unterstützen die Menschen viel eher Wohltätigkeitsorganisationen, die in ihrer Nähe (56 %) oder auf nationaler Ebene in ihrem Land (55 %) tätig sind, als solche, die in mehreren Ländern tätig sind (22 %). Spender in Ländern mit höherem Einkommen, zum Beispiel in Europa, geben jedoch einen höheren Anteil an Wohltätigkeitsorganisationen, die in vielen Ländern tätig sind, als Spender in Ländern mit niedrigerem Einkommen.

Die Forschung untersucht die Faktoren, die das Spenden beeinflussen, darunter persönliche Motivationen, soziale Normen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Länder, in denen mehr als 80 % der Bevölkerung ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit zu ihrer lokalen Gemeinschaft verspüren, geben fast dreimal so viel wie Länder, in denen die Zugehörigkeit gering ist.

Mark Greer, geschäftsführender Direktor bei der Charities Aid Foundation, sagte dazu:  "Spenden ist eine sehr persönliche Angelegenheit, die auf verschiedenen Faktoren einschließlich Werten, Umständen und Erfahrungen beruht.  Wenn wir diese Einflüsse verstehen und wissen, wie sie sich weltweit auswirken, können wir lernen, was eine lebendige Spendenkultur antreibt, die die Widerstandsfähigkeit der Zivilgesellschaft unterstützt.

"Wir alle haben eine Rolle zu spielen bei . Die Förderung von Gesprächen und, was noch wichtiger ist, von Einzelpersonen, Wohltätigkeitsorganisationen, Unternehmen und Regierungen kann dazu beitragen, stärkere und gedeihlichere Zivil gesellschaften aufzubauen."

Den Bericht und die Daten auf Länderebene finden Sie hier: www.worldgivingreport.org 

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CSS sichert sich Technologie- und Datenkompetenz aus dem Rückversicherungsgeschäft

12.06.2026

Die Krankenversicherung CSS besetzt eine zentrale Schlüsselposition neu: Florian Maurer übernimmt per 1. November 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs ICT & Data und rückt gleichzeitig in die Geschäftsleitung auf. Die Ernennung steht noch unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Maurer folgt als CIO auf Thomas Kühn, der das Unternehmen im vergangenen Dezember verlassen hat. Seither führt der bisherige Stellvertreter Yves Mundorff den Bereich interimistisch.

Mit dem 47-jährigen Maurer holt sich die CSS nach eigenen Angaben eine Führungskraft mit breiter Technologie- und Datenmanagement-Expertise und langjähriger Erfahrung in einem anspruchsvollen Versicherungsumfeld. Der ETH-Absolvent – er verfügt über einen Master of Science in Electrical Engineering and Information Technology sowie einen Master of Advanced Studies in Management, Technology and Economics – soll die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens verantworten. Dazu zählen die IT-Strategie, die Softwareentwicklung, die IT-Sicherheit, der Betrieb der IT-Infrastruktur sowie der Ausbau von Daten- und KI-Lösungen.

Maurer wechselt vom Rückversicherer Swiss Re nach Luzern. Dort war er über 17 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen tätig. Zuletzt verantwortete er als Managing Director und Chief Digital & Technology Commercial Insurance die gesamte Technologie- und Datenorganisation des Geschäftsbereichs Corporate Solutions mit mehr als 700 internen und externen Mitarbeitenden. Diese Erfahrung in der Steuerung grosser, international ausgerichteter Technologieorganisationen soll er nun in den Krankenversicherungsmarkt einbringen.

Für die CSS ist die Neubesetzung der ICT-Spitze ein wichtiger Baustein in der weiteren digitalen Transformation. Der Geschäftsbereich ICT & Data ist zentral für den Betrieb der Kernsysteme ebenso wie für datengetriebene Innovationen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Mit Maurers Wechsel von einem globalen Rückversicherer zu einem der grössten Schweizer Krankenversicherer verbindet das Unternehmen die Erwartung, strategische Technologieinitiativen konsequent weiterzuführen und die eigene Position in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu stärken.