Unternehmen unterstreicht internationale Wachstumsstrategie, Erweiterung des Portfolios im Bereich struktureller Herzerkrankungen und Vermarktungsprioritäten
PARIS, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Venus Medtech veranstaltete seinen ersten Global Partner Summit in Paris unter dem Motto „Insights, Innovation, Impact" und brachte Vertriebs- und Geschäftspartner zusammen, um die internationale Wachstumsstrategie des Unternehmens, die Erweiterung des Portfolios im Bereich struktureller Herzerkrankungen und die langfristigen Vermarktungsprioritäten zu diskutieren.
Die Veranstaltung markierte einen Meilenstein in den Bemühungen von Venus Medtech, sein globales Partnernetzwerk zu stärken, da das Unternehmen seine Präsenz auf internationalen Märkten weiter ausbaut.
Bei der Eröffnung des Gipfels sprach David Bréant, Vice President of Sales and Marketing bei Venus Medtech, über die Entwicklung des Unternehmens von einem aufstrebenden Innovator zu einem wachsenden Akteur auf dem globalen Markt für strukturelle Herzerkrankungen und betonte die Bedeutung von klinischer Zusammenarbeit, Produktqualität und langfristiger Strategieumsetzung.
Hou-Sen Lim, General Manager und CEO von Venus Medtech, erläuterte den strategischen Fahrplan des Unternehmens und hob die Fortschritte in seinem Transkatheterklappen-Portfolio sowie die bevorstehenden regulatorischen und kommerziellen Meilensteine hervor. Er sagte, dass sich das Unternehmen weiterhin von einer produktorientierten Organisation zu einem Anbieter mehrerer Plattformen im Bereich struktureller Herzerkrankungen entwickelt, das mehrere Herzklappentherapien umfasst.
Eine Sitzung unter der Leitung von Prof. Francesco Maisano, Chefarzt der Herzchirurgie und Direktor der Valve Clinic am IRCCS San Raffaele Universitätskrankenhaus, konzentrierte sich auf die Entwicklung von Cardiovalve und die wachsende Nachfrage nach Transkatheter-Behandlungsoptionen für Mitralregurgitation (MR) und Trikuspidalregurgitation (TR).
In der Präsentation wurden mehrere Konstruktionsmerkmale des Cardiovalve-Systems hervorgehoben, darunter ein transfemoraler Zugang in einem einzigen Schritt, eine einheitliche Plattform für Mitral- und Trikuspidaleingriffe, ein Low-Profile-Design, das das Risiko einer Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts (LVOT) verringern soll, sowie ein adaptiver Dichtungsmechanismus, der paravalvuläre Lecks (PVL) minimieren soll. Der Präsentation zufolge wird davon ausgegangen, dass die derzeit verfügbaren Gerätegrößen für etwa 85 % der Zielpatientenpopulation geeignet ist.
Die Sitzung unterstrich auch das zunehmende klinische und kommerzielle Interesse an Therapien, die auf die Trikuspidalklappe abzielen, die in der Branche oft als „vergessene Klappe" bezeichnet wird, weil die Behandlungsmöglichkeiten in der Vergangenheit begrenzt waren.
„Die internationale Expansion bleibt eine zentrale strategische Priorität für Venus Medtech", sagte Hou-Sen Lim. „Nach der internationalen Kommerzialisierung von Venus P-Valve treiben wir die klinischen, regulatorischen und kommerziellen Schritte für Venus-PowerX, Venus-Vitae und Cardiovalve voran. Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Aufbau einer langfristigen klinischen Evidenzbasis und die Stärkung unserer Präsenz auf dem globalen Markt für strukturelle Herzerkrankungen durch ein breiteres und zunehmend diversifiziertes Produktportfolio."
Er fügte hinzu, dass das Unternehmen weiterhin in lokale Vertriebsstrukturen, Serviceinfrastruktur und marktspezifisches Fachwissen investiert, um das Wachstum in den internationalen Schlüsselmärkten zu unterstützen.
Informationen zu Venus Medtech
Venus Medtech (Hangzhou) Inc. (2500.HK) entwickelt Transkatheter-Herzklappentechnologien und Behandlungslösungen für strukturelle Herzerkrankungen. Die Pipeline des Unternehmens umfasst Produkte und Produktkandidaten für Transkatheter-Aorten-, Pulmonal-, Mitral- und Trikuspidalklappentherapien sowie verwandte Zubehörprodukte. Venus Medtech betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren in China, den Vereinigten Staaten und Israel.
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Die Inselgruppe hat die umfangreiche Sanierung des Marie-Colinet-Hauses in Bern abgeschlossen und bereitet die Wiedereröffnung des Gebäudes an der Effingerstrasse vor. In das frühere Gebäude der Berner Frauenklinik, das zu den grössten Baudebakeln in der Geschichte des Kantons gezählt wird, ziehen im August die Frauenklinik und die Neonatologie der Kinderklinik ein, im September folgt die Augenklinik. Die Inselgruppe hatte das 2002 bezogene Haus 2007 vom Kanton übernommen und kurze Zeit später festgestellt, dass erneut ein umfassender Umbau nötig wird.
Der Umbau dauerte fünf Jahre und wurde von Verzögerungen und Mehrkosten begleitet. Während der Arbeiten traten zusätzliche Mängel an der Bausubstanz zutage. 2021 wurde bei Abbrucharbeiten Schimmel entdeckt, was zu einem Baustopp und einer Schadstoffsanierung führte. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Sanierung auf 230 Millionen Franken, die vollständig von der Inselgruppe finanziert wurden.
Technisch und baulich wurde das Gebäude grundlegend erneuert. Es ist nun erdbebensicher, sämtliche Räume sind klimatisiert, und das Haus wurde um ein Technikgeschoss aufgestockt. Das Fassadenbild musste dabei unverändert bleiben, die "Transformation fand innen statt", wie Abel Müller-Hübenthal, Direktor Immobilien und Betrieb der Inselgruppe, anlässlich eines Medienrundgangs erklärte. Für die Sanierung wurde das Marie-Colinet-Haus bis auf seine Primärstruktur zurückgebaut.
Die Inselgruppe nutzte das Projekt auch für eine funktionale Neuordnung. Frauenklinik, Wochenbettstation und neonatologische Versorgung rücken räumlich näher zusammen, um die Wege zwischen den Abteilungen zu verkürzen. Zudem reagierten die Planer auf Rückmeldungen aus der Eröffnungsphase von 2002, als sich Betroffene über eine als kalt empfundene Atmosphäre beklagt hatten. Im Innern kommen nun unterschiedliche Farbtöne und Holzelemente zum Einsatz, um ein freundlicheres Umfeld für Patientinnen, Patienten und Personal zu schaffen.