UCB vereinheitlicht seine weltweiten Pharmakovigilanz-Aktivitäten mit der Veeva Safety Suite

10.06.2026

Eine durchgängige Sicherheitsgrundlage zur Beschleunigung der Fallbearbeitung und zur Ermöglichung der Automatisierung

BARCELONA, Spanien, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, dass UCB seine globalen Sicherheitsabläufe mit Veeva Safety Suite vereinheitlicht, um die betriebliche Effizienz und Skalierbarkeit zu maximieren. UCB standardisiert die Sicherheitsmaßnahmen auf einer einzigen Plattform, um die Fallbearbeitung zu beschleunigen, die Aufsicht zu verstärken und die Einreichungen bei den Gesundheitsbehörden zu optimieren.

Veeva Systems

„Die Umstellung unserer Teams auf die Veeva Safety Suite ist ein zentraler Schritt im Rahmen der Sicherheitstransformation bei UCB und trägt dazu bei, globale und lokale Arbeitsabläufe durch eine einzige zuverlässige Quelle für Sicherheitsdaten zu optimieren", sagte Jonas Maselis, Head of Digital Technology, Patient Safety bei UCB. „Da wir Automatisierung einsetzen, um eine kontaktarme Fallbearbeitung zu fördern, sind wir dank unserer strategischen Partnerschaft mit Veeva für die Zukunft gut aufgestellt."

UCB wird die einheitliche Plattform der Veeva Safety Suite für ein durchgängiges Sicherheitsmanagement nutzen, wobei Veeva Safety zur Optimierung der Erfassung, Bearbeitung und Übermittlung von unerwünschten Ereignissen und Veeva SafetyDocs zur Verwaltung aller sicherheitsrelevanten Inhalte und Prozesse eingesetzt wird. Veeva Safety Workbench ermöglicht eine erweiterte Datenanalyse für eine schnelle und skalierbare Berichterstellung, und Veeva Safety Signal automatisiert die Signalerkennung, um eine bessere Transparenz und Abstimmung innerhalb des gesamten Unternehmens zu gewährleisten. Darüber hinaus sorgt die Veeva Safety-RIM Connectionfür den automatischen Austausch von Produktinformationen zwischen den Bereichen Zulassung und Sicherheitsmanagement, wodurch saubere und zuverlässige Daten gewährleistet werden.

„UCB baut eine auf der Veeva Safety Suite basierende Plattform auf, um seine weltweiten Pharmakovigilanz-Aktivitäten zu vereinfachen und zu standardisieren", sagte John Lawrie, Vice President bei Veeva Safety. „Mit einem einheitlichen und vernetzten Ansatz verbessert UCB die weltweite Compliance und treibt die fortschrittliche Automatisierung voran, um Patienten sichere und wirksame Medikamente zur Verfügung zu stellen."

Informationen zu Veeva Systems

Veeva liefert die Branchen-Cloud für die Biowissenschaften mit Software, KI, Daten und Beratung. Veeva hat sich der Innovation, der Produktqualität sowie dem Kundenerfolg verschrieben und betreut mehr als 1500 Kunden, von den weltweit größten Pharmaunternehmen bis hin zu aufstrebenden Biotech-Unternehmen. Als Public Benefit Corporation ist Veeva bestrebt, die Interessen aller Stakeholder in Einklang zu bringen, darunter Kunden, Beschäftigte, Aktionäre sowie die Branchen, denen das Unternehmen dient. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com/eu.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Veeva

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Produkten und Dienstleistungen von Veeva sowie zu den erwarteten Ergebnissen oder Vorteilen aus der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen. Diese Aussagen beruhen auf unseren derzeitigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Angaben in dieser Pressemitteilung abweichen, und wir sind nicht verpflichtet, solche Aussagen zu aktualisieren. Es bestehen zahlreiche Risiken, die sich negativ auf unsere Ergebnisse auswirken könnten, darunter die Risiken und Ungewissheiten, die in unserem Formular 10-Q für das am 30. April 2026 endende Geschäftsjahr offengelegt sind – dieses finden Sie hier (eine Zusammenfassung der Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken könnten, finden Sie auf den Seiten 33 und 34) – sowie in unseren nachfolgenden SEC-Unterlagen, die Sie unter sec.gov einsehen können.

Kontakt:

Jeremy Whittaker

Veeva Systems

jeremy.whittaker@veeva.com

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Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.