SI Group kündigt neuen Vorstand zur Unterstützung der nächsten Wachstumsphase an

03.06.2026

Die Ernennung des Vorstands unterstützt das Engagement von SI Group für Kundennutzen und langfristiges Wachstum

THE WOODLANDS, Texas, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- SI Group, ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von Leistungsadditiven, Prozesslösungen und chemischen Zwischenprodukten, gab heute die Ernennung seines neuen Vorstands nach Abschluss einer umfassenden Rekapitalisierungstransaktion Ende letzten Jahres bekannt. Die Mitglieder des neuen Verwaltungsrats wurden von der neuen institutionellen Eigentümergruppe des Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Führungsteam von SI Group ernannt.

SI Group Corporate Logo

Bei den neu ernannten Mitgliedern handelt es sich um erfahrene Führungskräfte mit fundierten Kenntnissen der chemischen Industrie, der globalen Märkte und der Geschäftsstrategie, die dazu beitragen werden, auf dem starken Fundament von SI Group aufzubauen und die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu unterstützen. Der Vorstand wird eng mit der Geschäftsleitung zusammenarbeiten, um Initiativen zu entwickeln, die darauf abzielen, den Kunden besser zu bedienen, zielgerichtete Innovationen vorzunehmen und langfristige Werte zu schaffen.

Der Verwaltungsrat setzt sich aus den folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Shawn Abrams, ehemaliger Präsident, Catalyst Technologies bei W.R. Grace & Co. und ist derzeit Mitglied der Verwaltungsräte von PQ Corporation, Clean Chemistry und Savillex Corporation



  • Luis Fernandez-Moreno, ehemaliger Interims-Präsident und Chief Executive Officer von Ingevity und derzeit Mitglied des Verwaltungsrats von Ingevity, Select Water Solutions, HASA und Huber Engineered Materials



  • Daryl Roberts, Ehemaliger Senior Vice President und Chief Operations & Engineering Officer bei DuPont und derzeit Mitglied des Verwaltungsrats von AdvanSix und American Electric Power



  • Jan Trnka-Amrhein, Partner, Credit Opportunities bei American Industrial Partners und derzeit Mitglied des Verwaltungsrats von Enviva Biomass und Apex Tool Group



  • David Bradley, Präsident und Chief Executive Officer, SI Group und Mitglied des Verwaltungsrats von Ecovyst und South Texas Truck Centers

"SI Group ist stolz darauf, diese herausragende Gruppe von Führungskräften in unserem Verwaltungsrat willkommen zu heißen", sagte David Bradley, Präsident und CEO von SI Group. "Unser neuer Vorstand bringt ein umfassendes operatives und branchenspezifisches Fachwissen mit und engagiert sich gemeinsam für die Schaffung von Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre. Gemeinsam werden wir auf dem jahrhundertelangen Erbe von SI Group an Innovation und Partnerschaft aufbauen und das Unternehmen für den weiteren Erfolg in den nächsten 100 Jahren positionieren."

Um mehr über den Verwaltungsrat von SI Group zu erfahren, besuchen Sie www.siigroup.com/about.

Informationen zur SI Group

SI Group ist ein weltweit führendes Unternehmen bei Leistungsadditiven, Prozesslösungen und chemischen Zwischenprodukten. Die chemischen Technologien von SI Group sind unverzichtbare Lösungen, die Qualität und Leistung von Industrie- und Konsumgütern in den Branchen Kunststoffe, Gummi und Klebstoffe, Kraftstoffe, Schmierstoffe, Beschichtungen sowie Ölfeldanwendungen verbessern. Mit Hauptsitz in The Woodlands, Texas, betreibt SI Group 18 Produktionsstätten auf drei Kontinenten und beliefert Kunden in mehr als 80 Ländern, unterstützt von rund 1500 Beschäftigten weltweit. Angetrieben von der Leidenschaft für Sicherheit, Chemie, Nachhaltigkeit und außergewöhnliche Ergebnisse schafft SI Group durch Innovation langfristigen Wert für eine bessere Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf www.siigroup.com.

Medienkontakt:

Joseph Grande

Tel.: + 1.413.684.2463

joe@jgrandecommunications.com

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Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.