Jan Wemmel wird Managing Director von RLDatix in Deutschland

06.05.2026

FRANKFURT, Deutschland, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- RLDatix, ein global führender Anbieter von Lösungen für Personalmanagement und datenbasierte Entscheidungen im Gesundheitswesen, hat heute die Ernennung von Jan Wemmel zum Managing Director für Deutschland bekanntgegeben. 

Wemmel verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Führungspositionen im Gesundheitswesen, in der Life-Sciences-Branche und im öffentlichen Sektor. Er hat nachweislich leistungsstarke Teams aufgebaut, profitables Wachstum vorangetrieben und komplexe, geschäftskritische IT-Infrastrukturen im Gesundheitswesen verantwortet. In seiner neuen Rolle leitet er Strategie, operative Steuerung sowie die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden von RLDatix in Deutschland. Das Unternehmen unterstützt hierzulande mehr als 200 Krankenhäuser mit cloudbasierten Lösungen für Dienst- und Personaleinsatzplanung, Zeitwirtschaft und Workforce-Optimierung. 

„Deutsche Krankenhäuser stehen unter erheblichem operativem und wirtschaftlichem Druck. Entscheidend sind jetzt Partner, die gesetzliche Anforderungen in echte Entlastung im Klinikalltag übersetzen können", sagt Jan Wemmel, Managing Director Germany bei RLDatix. „RLDatix sitzt genau an dieser Schnittstelle mit einer leistungsstarken Plattform, einem sehr erfahrenen Team und einem klaren Bekenntnis zum deutschen Markt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und Partnern auf dieser Basis weiter aufzubauen." 

Wemmel kommt zu RLDatix von der KoCo Konnektor GmbH, wo er als Area Vice President und Managing Director mehr als 200 Mitarbeitende in der Unterstützung der bundesweiten Telematikinfrastruktur leitete. Zuvor verantwortete er als Vice President und Global Industry Lead für Healthcare and Life Sciences bei CGI die globale Strategie und das Portfolio eines der weltweit größten IT Dienstleister in diesem Sektor. Fast zwei Jahrzehnte seiner Laufbahn verbrachte Wemmel zudem bei Arvato Systems, wo er das eHealth-Geschäft des Unternehmens aufbaute und zu einer marktführenden Einheit weiterentwickelte. 

„Jan bringt eine Kombination aus tiefgehender operativer Erfahrung und einem strategischen Verständnis des deutschen Gesundheit wesens mit – genau das, was unsere Kundinnen und Kunden brauchen, um mit dem aktuellen Personaldruck, regulatorischen Veränderungen und der nächsten Welle der digitalen Transformation umzugehen", sagt Erik Stone, Managing Director Europe bei RLDatix. „Mit seiner Führung können wir die Partnerschaften mit mehr als 200 Krankenhäusern in der Region weiter vertiefen und sie dabei unterstützen, den Versorgungsstandard zu erhöhen." 

Wemmel hat Elektrotechnik an der Hochschule Bremen studiert und einen MBA der Cranfield University erworben. 

Über RLDatix 

RLD steht für „real-life decisions" - für die Entscheidungen im klinischen Alltag, die die Qualität der Versorgung prägen. Unsere Mission ist es, den Versorgungsstandard weltweit anzuheben. In Deutschland unterstützt RLDatix mehr als 200 Krankenhäuser mit Lösungen für Dienst- und Personaleinsatzplanung, Zeitwirtschaft und Workforce-Optimierung, damit Planungsverantwortliche Ausfallrisiken frühzeitig erkennen, Unterbesetzung vermeiden und Dienstpläne stabiler gestalten können.  

Weitere Informationen finden Sie unter rldatix.de. 

Pressekontakt 

Jenny Koch 

jenny.koch@rldatix.com 

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.