Infosys und die Handelsblatt Media Group stellen eine KI-gestützte Redaktionsplattform vor, die das Storytelling verbessert und das Leseerlebnis bereichert

02.06.2026

Editorial Link Intelligence nutzt Infosys Aster und automatisiert so redaktionelle Arbeitsabläufe, um Inhalte schneller bereitzustellen und eine stärkere Leserbindung zu fördern

Düsseldorf, Deutschland, und Bengaluru, Indien, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Infosys (NSE: INFY) (BSE: INFY) (NYSE: INFY), ein weltweit führender Anbieter von digitalen Dienstleistungen und Beratung der nächsten Generation, und die Handelsblatt Media Group, Deutschlands führende Mediengruppe für Wirtschaft und Finanzen, führen gemeinsam Editorial Link Intelligence (ELI) ein. Diese redaktionelle Empfehlungsmaschine basiert auf Infosys Aster, einer KI-gestützten Marketing-Suite. ELI wurde exklusiv für Handelsblatt und WirtschaftsWoche entwickelt und soll den digitalen Journalismus durch verbessertes Storytelling und eine stärkere Leserbindung stärken. Die Einführung von ELI ist ein wichtiger Meilenstein in der dreijährigen Zusammenarbeit von Infosys und Handelsblatt als dessen offizieller Partner für KI und digitale Innovation.

Infosys Logo

ELI trägt dazu bei, die redaktionellen Abläufe beim Handelsblatt und der WirtschaftsWoche zu modernisieren und der vielfältigen Leserschaft kontextreichere Inhaltserlebnisse zu bieten. Die von Wongdoody, der Human-Experience-Agentur von Infosys, entwickelte Lösung analysiert Artikelinhalte und Metadaten. Sie empfiehlt auf intelligente Weise interne Links, die die narrative Tiefe und die Lesernavigation verbessern. ELI ist nahtlos in die Content-Infrastruktur von Handelsblatt und WirtschaftsWoche integriert und ermöglicht den Redakteuren, Artikel anzureichern, ohne ihren Arbeitsablauf zu unterbrechen. Dadurch wird Zeit für qualitative Berichterstattung, Recherche und Analyse frei.

Die Auswirkungen von ELI erstrecken sich über das gesamte Verlagsökosystem. Für Redaktionsteams optimiert es die Link-Kuratierung und verbessert die betriebliche Effizienz. Für Leser schafft es eine immersivere und intuitivere Reise durch komplexe Themen. Für Verlage sorgt es für messbare Ergebnisse – es steigert das Engagement, verlängert die Verweildauer auf der Website und stärkt den Wert vertrauenswürdigen Journalismus in einer wettbewerbsintensiven digitalen Landschaft.

Christian Herp, Chief Product Officer der Handelsblatt Media Group, erläutert: „Editorial Link Intelligence, das wir gemeinsam mit Infosys entwickelt haben, schafft durch den gezielten Einsatz von KI einen direkten Mehrwert für unsere Redaktionsteams. Durch die Integration des Tools in unser Content-Management-System unterstützt es Journalisten dabei, relevante Inhalte zu identifizieren und zu verlinken. Auf diese Weise verbessern wir nachhaltig das Nutzererlebnis und steigern die Kundenzufriedenheit."

Charlotte Morré, Mitglied der Redaktion des Handelsblatts: „Editorial Link Intelligence hilft uns, den Lesern mehr Kontext und relevante verwandte Inhalte zu einem bestimmten Thema zu bieten, wodurch sie eine bessere Anleitung und Orientierung erhalten. Ebenso wichtig ist uns jedoch, dass die abschließende Überprüfung und redaktionelle Kontrolle dieser Inhalte fest bei unseren Kollegen in der Redaktion verbleibt. Auf diese Weise stärkt die Lösung die Qualität des digitalen Nutzererlebnisses und verschafft unseren Teams gleichzeitig mehr Zeit für Recherche, Analyse und exklusive Berichte."

Ashiss Kumar Dash, EVP für Services, Utilities, Resources, Energy & Enterprise Sustainability, erklärt: „Durch die Kombination der Expertise von Infosys mit der redaktionellen Exzellenz des Handelsblatts schaffen wir eine Blaupause für die Zukunft des intelligenten Storytelling. Editorial Link Intelligence nutzt die Stärken von Infosys Aster bei der Schaffung wirkungsvoller digitaler Erlebnisse und zeigt, wie KI das journalistische Handwerk bereichern kann – nicht durch den Ersatz menschlichen Urteilsvermögens, sondern durch die Anreicherung jedes Artikels mit tieferem Kontext, smarterer Navigation und relevanteren Einblicken. Diese Technologie hilft den Lesern letztlich dabei, sich intuitiver und sinnvoller mit komplexen Themen auseinanderzusetzen, und verschafft dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche einen klaren Wettbewerbsvorteil bei der Bereitstellung des kontextreichsten und qualitativ hochwertigsten Wirtschaftsjournalismus auf dem Markt."

About the Handelsblatt Media Group

Handelsblatt Media Group is Germany's leading media house for business and financial information. With its two brands, Handelsblatt and WirtschaftsWoche, it reaches more than 3.7 million readers each week and stands for in-depth, independent quality journalism, exclusive networks and high-profile events. Headquartered in Düsseldorf, the media group was founded in 1946 and is part of Dieter von Holtzbrinck Medien.

Handelsblatt Media Group includes the leading marketer of quality media, iq digital media marketing gmbh, the specialist in corporate content, concept, and marketing, Solutions by Handelsblatt Media Group GmbH and other holdings.

About Infosys

Infosys is a global leader in AI first business consulting and technology services. Over 325,000 of our people work to amplify human potential and create the next opportunity for people, businesses, and communities. As navigators of enterprise transformation, we enable businesses in 63 countries to unlock AI value at scale. With over four decades of experience in managing the systems and workings of global enterprises, we accelerate business transformation through our AI-first value framework, deep domain expertise, and our unique ability to orchestrate innovations from our AI-native partner ecosystem. Infosys is counted among the world's Top 100 brands committed to being a well-governed, environmentally sustainable partner for our clients where deep talent expertise, in an inclusive workplace, help them navigate their next.

Visit www.infosys.com to see how Infosys (NSE, BSE, NYSE: INFY) can help your enterprise navigate your next.

Safe Harbor

Certain statements in this release concerning our future growth prospects, or our future financial or operating performance, are forward-looking statements intended to qualify for the 'safe harbor' under the Private Securities Litigation Reform Act of 1995, which involve a number of risks and uncertainties that could cause actual results or outcomes to differ materially from those in such forward-looking statements. The risks and uncertainties relating to these statements include, but are not limited to, risks and uncertainties regarding the execution of our business strategy, increased competition for talent, our ability to attract and retain personnel, increase in wages, investments to reskill our employees, our ability to effectively implement a hybrid work model, economic uncertainties and geo-political situations, technological disruptions and innovations such as artificial intelligence ("AI"), generative AI, the complex and evolving regulatory landscape including immigration regulation changes, our ESG vision, our capital allocation policy and expectations concerning our market position, future operations, margins, profitability, liquidity, capital resources, our corporate actions including acquisitions, and cybersecurity matters. Important factors that may cause actual results or outcomes to differ from those implied by the forward-looking statements are discussed in more detail in our US Securities and Exchange Commission filings including our Annual Report on Form 20-F for the fiscal year ended March 31, 2025. These filings are available at www.sec.gov. Infosys may, from time to time, make additional written and oral forward-looking statements, including statements contained in the Company's filings with the Securities and Exchange Commission and our reports to shareholders. The Company does not undertake to update any forward-looking statements that may be made from time to time by or on behalf of the Company unless it is required by law.

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Volker Türk warnt: US-Einwanderungspraxis könnte WM 2026 überschatten

12.06.2026

Wenige Stunden vor dem offiziellen Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geraten die Vereinigten Staaten als Gastgeberland wegen ihrer Migrations- und Einreisepolitik unter wachsenden internationalen Druck. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, rief Washington dazu auf, die Umsetzung seiner migrationspolitischen Vorgaben „in der Tiefe“ zu überprüfen. Anlass sind eine Reihe von Zwischenfällen rund um die Anreise von Spielern und Delegationen, die die Debatte über die Vereinbarkeit der US-Praxis mit internationalen Menschenrechtsstandards neu entfacht haben.

Besonders kritisiert werden administrative Hürden und Pannen bei der Einreise, von denen laut Türk auch offizielle Delegationen betroffen waren. In diesem Zusammenhang werden unter anderem Probleme beim Zugang zu Visa und Kontrollen bei der Ankunft genannt; ein Fokus liegt auf den Schwierigkeiten, mit denen Vertreter des Iran konfrontiert gewesen sein sollen. Für den Menschenrechtschef der Vereinten Nationen steht dabei weniger die grundsätzliche Souveränität der USA in Migrationsfragen im Zentrum, als vielmehr die Art und Weise, wie diese Politik angewendet wird und welche Folgen sie für die „Menschenrechte und die menschliche Würde“ hat.

Türk appellierte in einer Pressekonferenz in Genf an die US-Regierung, gerade mit Blick auf die Weltmeisterschaft die bestehenden Verfahren zu überdenken. Die aktuell vorherrschenden Politiken müssten so angepasst werden, dass sie den Anforderungen eines globalen Sportereignisses besser gerecht werden, sagte er sinngemäß. Die Erwartung der UN-Seite: Ein Regime, das einerseits die Sicherheitsinteressen des Gastgeberlandes wahrt, andererseits aber die Bewegungsfreiheit von Spielern, Funktionären und Fans nicht unnötig einschränkt oder zu demütigenden Situationen führt.

Der Weltverband FIFA versucht derweil, Distanz zur Auseinandersetzung zu halten und verweist auf die Zuständigkeit des Gastgeberstaates. Man greife nicht in Einwanderungsverfahren oder Visa-Entscheidungen des Austragungslandes ein, betont die Organisation. Dennoch wächst die Sorge, dass ungeklärte Fragen im Grenz- und Visaregime weitere Reibungsverluste produzieren und damit den Ablauf des Turniers stören könnten. Sollten die kritisierten Punkte nicht rasch adressiert werden, drohen die organisatorischen Probleme, die Erzählung der WM schon vor dem ersten Anpfiff zu überlagern.