Hyundai Mobis sucht Technologieallianzen im Bereich Robotik im Silicon Valley der USA

19.05.2026
  • Mobis veranstaltet den „5th Mobis Mobility Day", ein Open-Innovation-Event unter dem Motto „Robotics and Physical AI"
  • Die Zahl der teilnehmenden Vertreter von Start-ups, globalen Automobilherstellern und Investoren hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und spiegelt die in den vergangenen fünf Jahren im Silicon Valley aufgebauten Erfolge wider
  • Das Unternehmen will seine Wettbewerbsfähigkeit in neuen Geschäftsfeldern stärken, indem es vielversprechende globale Unternehmen frühzeitig identifiziert, und plant für die zweite Jahreshälfte eine zusätzliche Veranstaltung in Asien

SAN FRANCISCO, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Hyundai Mobis (KRX 012330) veranstaltete im Silicon Valley ein Event, um globale Partner zu identifizieren und die Zusammenarbeit im Bereich Robotik und Physical AI auszubauen. Das Unternehmen plant, seine bisher auf den Mobilitätssektor ausgerichteten Open-Innovation-Aktivitäten auf neue Geschäftsfelder auszuweiten, um seine Wettbewerbsfähigkeit proaktiv zu stärken.

Hyundai Mobis held the 5th Mobis Mobility Day in Silicon Valley, USA, focusing on new growth areas such as robotics and physical AI.

Hyundai Mobis gab bekannt, dass das Unternehmen am 18. Mai (Ortszeit) den „5th Mobis Mobility Day" in Sunnyvale nahe dem Silicon Valley veranstaltet hat. Der Mobis Mobility Day ist das wichtigste Open-Innovation-Event des Unternehmens, bei dem lokale Start-ups, globale Automobilhersteller und Vertreter der Investmentbranche eingeladen werden, mittel- bis langfristige Geschäftsstrategien auszutauschen und gleichzeitig Kooperations- sowie Investitionsmöglichkeiten zu erkunden.

Der diesjährige, bereits zum fünften Mal veranstaltete Mobis Mobility Day stand unter dem Thema Robotik und Physical AI. Neben Vertretern der Mobilitätsbranche nahmen zahlreiche Unternehmen und Entwickler aus neuen Geschäftsfeldern teil und zeigten großes Interesse. Die Teilnehmerzahl erreichte rund 400 Personen und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Dies spiegelt die in den vergangenen fünf Jahren im Silicon Valley aufgebauten Erfolge im Bereich Investitionen und Technologieaustausch sowie das gestiegene Interesse und Vertrauen in Hyundai Mobis vor Ort wider.

Die Veranstaltung bestand aus Präsentationen und Networking-Sessions mit lokalen Start-ups, Investoren und Vertretern von Hyundai Mobis und verdeutlichte, dass Robotik und künstliche Intelligenz zu den zentralen Themen im Silicon Valley zählen. Während IT- und Halbleiter-Start-ups früher vor allem nach Investitionsmöglichkeiten suchten, halten Investoren inzwischen aktiv Ausschau nach vielversprechenden Unternehmen mit Kerntechnologien in neuen Geschäftsfeldern.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Hyundai Mobis seine Investitions- und F&E-Strategien im Bereich Robotik vor. Zudem präsentierten Mitarbeiter des Hyundai Mobis Technical Center of North America die Erfolge des Unternehmens in den Bereichen autonomes Fahren, Software-Defined Vehicles (SDVs) und Elektrifizierung. Insbesondere im Zusammenhang mit dem umfassenden Betrieb des Hyundai Group Metaplant sowie Aufträgen globaler Kunden in Nordamerika führte das Unternehmen intensive Gespräche mit Vertretern lokaler Automobilhersteller.

Hyundai Mobis plant, in der zweiten Jahreshälfte einen weiteren Mobis Mobility Day in Asien zu veranstalten. Da das Unternehmen beim Aufbau eines globalen Ökosystems für Automobilkomponenten im Bereich Robotik eine führende Rolle einnimmt, ist Hyundai Mobis der Ansicht, dass der Aufbau kooperativer Beziehungen mit vielversprechenden globalen Unternehmen auch außerhalb Nordamerikas von entscheidender Bedeutung ist. Dementsprechend plant das Unternehmen, seine bisher auf Nordamerika und Europa konzentrierten Open-Innovation-Aktivitäten auszuweiten und gleichzeitig die frühzeitige Identifizierung vielversprechender lokaler Unternehmen in neuen Geschäftsfeldern wie Robotik und Automotive-Halbleitern zu beschleunigen.

Pressekontakt

Choon Kee Hwang : ckhwang@mobis.com

Jihyun Han : jihyun.han@mobis.com

Hyundai Mobis CI

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2982771/Mobis_Mobility_Day.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/1166884/5974952/hyundaimobis_CI_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/hyundai-mobis-sucht-technologieallianzen-im-bereich-robotik-im-silicon-valley-der-usa-302775493.html

Other news

Zürich-Einsatz für Trump Jr.: Warum der Bund statt der Veranstalter zahlt

12.06.2026

Der Auftritt von Donald Trump Jr. an einem privaten Wirtschaftstreffen in Zürich beschäftigt nun die Schweizer Politik – und die Steuerzahler. Für den Sicherheitsaufwand rund um den Besuch des Sohns des US-Präsidenten kommt nicht die Veranstalterin Davos Lodge auf, sondern der Bund. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, sie habe auf Anweisung des Bundesamts für Polizei Fedpol gehandelt und den gesamten Polizeieinsatz dem Bund in Rechnung gestellt. Damit werden die Kosten über den Bundeshaushalt von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in der ganzen Schweiz getragen.

Trump Jr. war Anfang Juni im Zunfthaus zur Saffran vor einer exklusiven Runde von rund 70 bis 75 Gästen aus Wirtschaft und Politik aufgetreten, organisiert von der Netzwerkplattform Davos Lodge. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, im Anschluss war ein privates Dinner vorgesehen. Rund um den Anlass wurden in der Zürcher Innenstadt zeitweise Strassen gesperrt und Trams blockiert, ein grösseres Aufgebot von Bundes- und Stadtpolizisten stand neben dem US Secret Service im Einsatz. Zur genauen Höhe der Kosten schweigen sowohl Fedpol als auch Stadtpolizei mit Verweis auf Sicherheitsüberlegungen.

Brisant ist der Fall, weil es sich um ein rein privates Treffen ohne offiziellen Staatsbesuch oder öffentliches Amt des Gastes handelte. Grundsätzlich sieht die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung vor, dass Private die Kosten für Schutzmassnahmen selbst tragen müssen, wenn sie schutzbedürftige Personen einladen. Fedpol beruft sich hier jedoch auf Ausnahmeregelungen: Zum einen jene Bestimmung, wonach auch Personen ohne völkerrechtlichen Status geschützt werden können, «bei denen allerdings der Schutz notwendig ist, damit dem Ansehen der Schweiz nicht geschadet wird». Zum anderen verweist das Amt auf die Möglichkeit einer Abgeltung durch den Bund, wenn ein Anlass eine herausragende Bedeutung und weitreichende Auswirkungen auf die internationalen und wirtschaftlichen Interessen der Schweiz habe. Wie diese Kriterien im konkreten Fall erfüllt sein sollen, kommentiert Fedpol nicht; zu Lagebeurteilungen und Sicherheitsdispositiven äussere man sich «aus taktischen Gründen nicht».

Die Intransparenz sorgt in Zürich für ein politisches Nachspiel. Drei Gemeinderatsmitglieder der SP haben eine Anfrage eingereicht, die insbesondere Klarheit über die Kosten und die Entscheidungsgrundlagen des Bundes einfordern soll. Auch die Veranstalterin Davos Lodge beantwortete die Frage nach einer Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht direkt und verwies lediglich darauf, man arbeite im Einklang mit den geltenden Schweizer Vorschriften und stimme sich mit den Behörden ab. Während Insider von sechsstelligen Beträgen für den Zugang zum Netzwerk-Event berichten, bleiben die öffentlichen Kosten des Polizeiaufgebots vorerst unter Verschluss.