Guild Wars 3, eine moderne Evolution des MMORPG, auf dem Summer Game Fest für PC und PlayStation 5 angekündigt

05.06.2026

Zum ersten Mal erscheint ein Spiel des legendären Franchise auch für Konsolen

BELLEVUE, Wash., 6. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das von Kritikern gefeierte Spielestudio ArenaNet® hat heute Guild Wars 3™ angekündigt. Der dritte Teil des legendären und äußerst beliebten MMORPG-Franchise Guild Wars® ist das erste neue Spiel des Studios seit 2012. Es wird weltweit auf PC, Steam und PlayStation 5 veröffentlicht und ist damit das erste Guild Wars-Spiel, das auf Heimkonsolen erscheint. Der erste Betatest soll im Herbst 2027 stattfinden.

Guild Wars 3 - The land of Orr

Der offizielle Ankündigungstrailer zeigt erste Gameplay-Szenen in Spielgrafik und ist HIER verfügbar. Im offiziellen Presse-Kit von Guild Wars 3 sind frühe Konzeptkunst und weitere Inhalte zu finden.

Guild Wars 3 läutet eine neue Ära ein, und das nicht nur für ArenaNet und Guild Wars, sondern auch für MMORPGs im Allgemeinen", erklärt Colin Johanson, Game Director für Guild Wars 3 und Studioleiter von ArenaNet. „Millionen von MMORPG-Spielern auf der ganzen Welt wünschen sich neue, moderne Spielerlebnisse. Dieser Begeisterung ein Zuhause zu bieten, ist eine gewaltige Chance. Mit Guild Wars 3 wollen wir MMORPGs vorantreiben und eine Online-Spielwelt schaffen, die glaubwürdig, bereichernd, reaktionsschnell und innovativ wirkt. Gleichzeitig wollen wir achtsam mit der Zeit der Spieler umgehen und ihnen einen positiven Raum bieten, in dem alle willkommen sind, sie eine Community aufbauen und neue Geschichten in unserem Universum erleben können."

Guild Wars 3 spielt über tausend Jahre vor den Ereignissen des Originalspiels und befindet sich in der tyrianischen Region Orr, einer weitläufigen Wildnisgrenze, die von der Magie der Welt durchdrungen ist. Naturwesen mit starken Verbindungen zum Land, sogenannte Vael-Geister, verkörpern die Lebenskraft dieser üppigen, grünen Landschaft. Verschiedene Gilden befinden sich im Widerstreit darüber, wie die Weiten jenseits der Grenzen der Zivilisation geschützt oder aber ausgebeutet werden sollen. Größe und Einfluss dieser zahlreichen Geister werden von ihrem Ökosystem bestimmt. Das wohl wichtigste Wesen unter ihnen ist der Animir. Wie im Trailer zu sehen ist, dient der Animir Spielern als Verbindung zu den Geistern Orrs und darüber hinaus auch als Reittier, das sie auf ihren Reisen durch die offene Spielwelt trägt.

Spieler schlüpfen in die Rolle von Vaelwächtern, Mitgliedern einer Abenteurergilde, die sich dem Schutz und Erhalt der wilden Geister und Orr selbst verschrieben haben. Auch in diesem Teil des Guild Wars-Franchise können Spieler ihren Charakter wieder bis ins letzte Detail anpassen und sich zahlreiche Fertigkeiten aneignen, um sich in dieser üppigen und lebendigen Online-Welt in Abenteuer zu stürzen und Gefahren zu meistern, während sie ihre Beziehungen zu den Geistern der Wildnis, den Bewohnern von Orr und anderen Vaelwächtern vertiefen.

Ein Kampfsystem, das von Anfang an so konzipiert wurde, dass es sich sowohl mit Controller als auch mit Tastatur großartig anfühlt. Es belohnt die richtige Positionierung, indem es die Freude an Bewegung und Schwung in den Vordergrund stellt. Während die Spieler nahtlos zwischen verschiedenen Bewegungsmodi wechseln, können sie ihre Geschwindigkeit nutzen und sie in größeren Schaden und Wirkung umwandeln, wenn sie gegen ihre Feinde kämpfen.

Weitere Informationen zu Preisen, Betatests, Erscheinungsdatum und Gameplay-Features werden im Laufe des Jahres 2026 und 2027 bekannt gegeben. Guild Wars 3 wird direkt bei den Entwicklern unter GuildWars3.com erhältlich sein und kann ab heute auf Steam und im PlayStation Store auf die Wunschliste gesetzt werden. Mehr Informationen sind auf der offiziellen Website zu finden.

Über das Guild Wars-Franchise

Guild Wars ist ein preisgekröntes, optisch atemberaubendes MMORPG-Franchise, dessen erster Teil 2005 für PC veröffentlicht wurde. Die Reihe besticht durch eine zeitlose, kunstvolle und zugleich lebendig wirkende Ästhetik, die epische Pracht gewaltiger Rollenspielumgebungen, rasante und actiongeladene Kämpfe, großangelegte, dynamische Events, die Spieler in der offenen Spielwelt gemeinsam bewältigen, teambasierte PvP-Schlachten und eine umfangreiche Fantasy-Handlung. Darüber hinaus gilt die Community des Spiels als eine der freundlichsten in der Gaming-Welt. Guild Wars wurde 2025 in Form von Guild Wars Reforged erneut veröffentlicht, und 2026 folgte dann die Veröffentlichung für Mobilgeräte. Guild Wars 2® erschien 2012 für PC und wurde innerhalb kurzer Zeit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Titel „2012 Game of the Year" des Time Magazine. Im Gegensatz zu den meisten Spielen der Konkurrenz sind die Titel des Franchise seit Beginn ohne Abonnementgebühr spielbar und durften bisher insgesamt über 29 Millionen Spieler willkommen heißen.

Über ArenaNet

ArenaNet ist der Entwickler des äußerst erfolgreichen Guild Wars Reforged und des bahnbrechenden Guild Wars 2, zwei für den PC erhältliche Massively Multiplayer Online Role-Playing Games. Das Studio hat es sich zum Ziel gesetzt, innovative Online-Welten zu schaffen, eine lebendige und engagierte globale Spiel-Community aufzubauen und mit Herzblut gestaltete Inhalte in sämtliche Aspekte seiner Spiele einzubringen. ArenaNet wurde im Jahr 2000 gegründet. Sowohl in der Presse als auch unter Fans gelten Guild Wars und Guild Wars 2 als zwei der besten MMOs und RPGs aller Zeiten. ArenaNet ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des koreanischen Gaming-Riesen NC mit Hauptsitz in Bellevue, Washington.

ArenaNet Logo

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Zürich-Einsatz für Trump Jr.: Warum der Bund statt der Veranstalter zahlt

12.06.2026

Der Auftritt von Donald Trump Jr. an einem privaten Wirtschaftstreffen in Zürich beschäftigt nun die Schweizer Politik – und die Steuerzahler. Für den Sicherheitsaufwand rund um den Besuch des Sohns des US-Präsidenten kommt nicht die Veranstalterin Davos Lodge auf, sondern der Bund. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, sie habe auf Anweisung des Bundesamts für Polizei Fedpol gehandelt und den gesamten Polizeieinsatz dem Bund in Rechnung gestellt. Damit werden die Kosten über den Bundeshaushalt von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in der ganzen Schweiz getragen.

Trump Jr. war Anfang Juni im Zunfthaus zur Saffran vor einer exklusiven Runde von rund 70 bis 75 Gästen aus Wirtschaft und Politik aufgetreten, organisiert von der Netzwerkplattform Davos Lodge. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, im Anschluss war ein privates Dinner vorgesehen. Rund um den Anlass wurden in der Zürcher Innenstadt zeitweise Strassen gesperrt und Trams blockiert, ein grösseres Aufgebot von Bundes- und Stadtpolizisten stand neben dem US Secret Service im Einsatz. Zur genauen Höhe der Kosten schweigen sowohl Fedpol als auch Stadtpolizei mit Verweis auf Sicherheitsüberlegungen.

Brisant ist der Fall, weil es sich um ein rein privates Treffen ohne offiziellen Staatsbesuch oder öffentliches Amt des Gastes handelte. Grundsätzlich sieht die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung vor, dass Private die Kosten für Schutzmassnahmen selbst tragen müssen, wenn sie schutzbedürftige Personen einladen. Fedpol beruft sich hier jedoch auf Ausnahmeregelungen: Zum einen jene Bestimmung, wonach auch Personen ohne völkerrechtlichen Status geschützt werden können, «bei denen allerdings der Schutz notwendig ist, damit dem Ansehen der Schweiz nicht geschadet wird». Zum anderen verweist das Amt auf die Möglichkeit einer Abgeltung durch den Bund, wenn ein Anlass eine herausragende Bedeutung und weitreichende Auswirkungen auf die internationalen und wirtschaftlichen Interessen der Schweiz habe. Wie diese Kriterien im konkreten Fall erfüllt sein sollen, kommentiert Fedpol nicht; zu Lagebeurteilungen und Sicherheitsdispositiven äussere man sich «aus taktischen Gründen nicht».

Die Intransparenz sorgt in Zürich für ein politisches Nachspiel. Drei Gemeinderatsmitglieder der SP haben eine Anfrage eingereicht, die insbesondere Klarheit über die Kosten und die Entscheidungsgrundlagen des Bundes einfordern soll. Auch die Veranstalterin Davos Lodge beantwortete die Frage nach einer Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht direkt und verwies lediglich darauf, man arbeite im Einklang mit den geltenden Schweizer Vorschriften und stimme sich mit den Behörden ab. Während Insider von sechsstelligen Beträgen für den Zugang zum Netzwerk-Event berichten, bleiben die öffentlichen Kosten des Polizeiaufgebots vorerst unter Verschluss.