ERGEBNISSE DER ADECCO GROUP FÜR Q1 2026

13.05.2026

Starkes Umsatzwachstum, Marktanteilsgewinne und verbesserte Rentabilität, gestützt durch konsequente Umsetzung

ZÜRICH, Schweiz, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AD-HOC-MELDUNG gemäss Art. 53 der Kotierungsvorschriften der SIX Swiss Exchange

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HIGHLIGHTS

  • Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums um +5,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Anhaltend starke Marktanteilsgewinne: Konzern +365 Basispunkte, Adecco +210 Basispunkte im Vergleich zu den wichtigsten Wettbewerbern
  • Von GBU, Adecco, +7 % im Jahresvergleich, mit Wachstum in allen Regionen, angeführt von Amerika +15 %, APAC +8 % und EMEA (ohne Frankreich) +7 %. Akkodis -1% gegenüber dem Vorjahr; LHH -1 % gegenüber dem Vorjahr
  • Solide Bruttomarge von 18,8 %, ein Rückgang um -40 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr, was den aktuellen Geschäftsmix widerspiegelt
  • EBITA €148 Millionen ohne Einmaleffekte, +24 % gegenüber dem Vorjahr
  • Robuste EBITA-Marge von 2,6 % ohne Einmaleffekte, +20 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr: Höhere Absatzmengen und Preise sowie ein striktes Kostenmanagement sorgen für eine verbesserte Rentabilität, bei einer Produktivitätssteigerung von +4 % im Vergleich zum Vorjahr und einem DDR von über 100 %
  • Operatives Ergebnis €127 Millionen, +28 % gegenüber dem Vorjahr; Nettoergebnis €69 Millionen, +41 % gegenüber dem Vorjahr
  • Unverwässertes EPS 0,41 €, +40 % gegenüber dem Vorjahr; bereinigtes EPS 0,50 €, +6 % gegenüber dem Vorjahr
  • Starke Cash-Conversion-Rate von 94 % im letzten Zwölfmonatszeitraum, operativer Cashflow von -178 Millionen Euro, Abbau des Betriebskapitals aufgrund eines stärkeren Umsatzwachstums und im Rahmen der üblichen saisonalen Schwankungen
  • ND/EBITDA -0,2x gegenüber dem Vorjahr, im Einklang mit dem Schuldenabbau zum Jahresende 2025
  • Das positive Volumenwachstum setzt sich auch in diesem Quartal bislang fort

Denis Machuel, Geschäftsführer der Adecco Group, kommentierte:

„Unsere Strategie in Verbindung mit einer konsequenten Umsetzung hat uns einen starken Start ins Jahr 2026 beschert und unsere Dynamik aufrechterhalten. Wachstum und Kostendisziplin verbessern die Rentabilität. Dies ist das vierte Quartal unseres Wachstums: mit 5,3 % gegenüber dem Vorjahr. Wir konnten unseren Marktanteil um weitere 365 Basispunkte steigern und gleichzeitig solide Bruttomargen sowie ein robustes EBITA aufrechterhalten."

„Adecco entwickelt sich weiterhin besser als der Markt, mit Wachstum in allen Regionen und zweistelligen Zuwächsen in Iberien, den nordischen Ländern, Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Akkodis stabilisiert seine Umsätze und verbessert die Rentabilität. LHH erzielte eine zweistellige EBITA-Marge, angetrieben durch starkes Wachstum in den Bereichen Career Transition und Ezra."

„Unsere Technologieagenda wurde durch den weiteren Einsatz agentenbasierter KI in neuen Märkten auf unserer digitalen Plattform vorangetrieben, was die Besetzungsquoten steigerte, die Zeit bis zur Besetzung verkürzte und gleichzeitig das Erlebnis für Kandidaten und Personalvermittler verbesserte."

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Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.