ENNOVI präsentiert Kontaktierungssystem für Batteriezellen mit FPC-Fähigkeiten für alle wichtigen Zellformate auf der The Battery Show Europe

19.05.2026

SINGAPUR, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- ENNOVI, ein weltweit führender Anbieter fortschrittlicher Verbindungs- und Stromversorgungslösungen, wird seine Fähigkeiten im Bereich Kontaktierungssysteme für Batteriezellen (CCS) auf der The Battery Show Europe 2026 präsentieren (Halle 5, Stand C40). ENNOVI wird zeigen, wie seine CCS-Technologien einen einheitlichen Ansatz bieten, der alle wichtigen Zellformate über ein breites Spektrum von Elektrifizierungsanwendungen hinweg unterstützt. Besucher am Stand können Live-Demonstrationen von CCS-Lösungen für verschiedene Anwendungen erleben, von Elektrofahrzeugen und Zweirädern bis hin zu Energiespeichersystemen (ESS) und neuen Robotikplattformen.

ENNOVI Showcases Battery Cell Contacting System, including FPC Capabilities, Across All Major Cell Formats at The Battery Show Europe

ENNOVI baut seine etablierte Zusammenarbeit mit AKM Meadville weiter aus und nutzt die fortschrittlichen Fertigungskapazitäten des Partners für flexible gedruckte Schaltungen (FPC), um die technologischen Vorteile und die Kostenwettbewerbsfähigkeit für CCS-Kunden in Europa zu stärken. Gemeinsam ermöglichen die Unternehmen eine verbesserte Integration, kompaktere Designs sowie eine höhere elektrische Leistung für Batteriesysteme der nächsten Generation.

„Unsere laufende Zusammenarbeit mit AKM Meadville spielt eine wichtige Rolle bei unserer Mission, innovative und wettbewerbsfähige Lösungen für unsere CCS-Kunden bereitzustellen", sagte Stefan Rustler, Geschäftsführer von ENNOVI. „Durch die Integration der FPC-Expertise von AKM Meadville in unsere Lieferkette stärken wir weiterhin unsere Fähigkeit, die Anforderungen unserer europäischen Kunden zu erfüllen sowie mehr Effizienz und Wert im CCS-Markt zu schaffen."

„Wir sind stolz darauf, beim Ausbau unserer Präsenz in Europa an der Seite von ENNOVI zu arbeiten", sagte C.W. Fong, Geschäftsführer von AKM Meadville. „Unsere Zusammenarbeit steht für ein gemeinsames Engagement, hochwertige Lösungen bereitzustellen und Kunden bei der Weiterentwicklung von Batterietechnologien zu unterstützen."

Zu den CCS-Highlights gehören die patentierte U-Turn-Technologie von ENNOVI und fortschrittliche Heiß- und Kaltlaminierungsfähigkeiten, einschließlich der neuen klebstofffreien Alternative. Hinzu kommen extrudierte Hochspannungs-Sammelschienen für den Einsatz in Batteriepaketen und Anschlusskästen von Elektrofahrzeugen. Weitere Verbindungstechnologien umfassen lothaltige Anschlüsse, Press-Fit-Steckverbinder sowie Schneidklemmkontakte.

Teilnehmer sind eingeladen, ENNOVI und AKM Meadville (Halle 5, Stand C40) zu besuchen, um diese Technologien aus erster Hand zu erleben sowie mit technischen Experten ins Gespräch zu kommen. Besucher können außerdem unseren humanoiden Robotergast, den Unitree G1, begrüßen.

Informationen zu AKM Meadville

AKM Meadville ist auf IC-Substrate, Substrate-like PCBs, fortschrittliche HDI- und Any-Layer-Technologien, Rigid-Flex, FPC, FPCA sowie Power-Battery-Module spezialisiert. Das Unternehmen bietet Kunden weltweit eine Komplettlösung von F&E über Präzisionsfertigung bis hin zur SMT-Bestückung.

Informationen zu ENNOVI

ENNOVI unterstützt Branchen weltweit dabei, die Elektrifizierung und KI-Transformation zu beschleunigen und damit intelligenteres, schnelleres sowie nachhaltigeres Wachstum voranzutreiben.

Agenturkontakt:  

Pretzl

Erin McMahon

erin.mcmahon@pretzl.com 

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Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.