KAPSTADT, Südafrika, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am 20. Mai veranstaltete Huawei den Southern Africa Electric Power Summit auf der Enlit Africa 2026 – der führenden Veranstaltung des Kontinents für die Strom-, Wasser- und Energiebranche. Unter dem Motto „Building Future Power Systems, Unleashing Surging Digital Intelligence Productivity" („Künftige Stromversorgungssysteme aufbauen, die wachsende Produktivität digitaler Intelligenz freisetzen") brachte der Gipfel führende Branchenvertreter und Partner zusammen, darunter Eskom aus Südafrika, BPA aus Ghana, die Transmission Company of Nigeria (TCN) und der International Council on Large Electric Systems (CIGRE). Während des Gipfels stellte Huawei gemeinsam mit seinen Partnern die intelligente Lösung für Umspannwerke in Subsahara-Afrika vor, mit der die digitale Transformation der Elektrizitätswirtschaft in der Region beschleunigt werden soll.

Während der Hauptrede auf der Enlit Africa 2026 sprach Wang Guoyu, Bereichsleiter der Electric Power Digitalization BU von Huawei, zum Thema „Advancing All Intelligence, Empowering the Future Power System" („All Intelligence voranbringen, das Stromversorgungssystem der Zukunft stärken"). Er erklärte, dass das zukunftsorientierte Prosumer-Modell zum neuen Paradigma der Energiewende werde und das Stromversorgungssystem an einem entscheidenden Punkt stehe, an dem es den Übergang zur intelligenten Transformation vollziehe. Kommunikation, Digitalisierung und KI definieren die Kernsysteme der Stromversorgung neu. KI und digitale Technologien sind die zentralen Treiber, die die gesamte Wertschöpfungskette der Stromversorgung neu gestalten, von der Erzeugung über die Übertragung bis zur Verteilung. Huawei wird weiterhin hochmoderne KI-Fähigkeiten und zuverlässige Kommunikationstechnologien in Anwendungsbereiche der Stromversorgung einbringen und afrikanische Versorgungsunternehmen auf ihrem Weg in eine neue Phase der intelligenten Transformation unterstützen.
Während des Gipfels führte Huawei in Zusammenarbeit mit CIGRE und Zhuhai Unitech Power Technology Co., Ltd. die Intelligent Power Substation Solution für Subsahara-Afrika ein. Diese Einführung unterstreicht das Bestreben von Huawei, die intelligente Modernisierung von Umspannwerken auf dem gesamten Kontinent durch Partnerschaften voranzutreiben.
Auch Vertreter mehrerer afrikanischer Versorgungsunternehmen teilten ihre Einschätzungen. „Diese Lösung integriert intelligente Videotechnik, KI-Algorithmen und sichere drahtlose Netzwerke, um vier zentrale manuelle Tätigkeiten durch intelligente Automatisierung zu ersetzen: Überwachung, Inspektion, Zählerablesung und Analyse", sagte ein Vertreter. „Sie erlaubt O&M-Personal in Umspannwerken, die gesamte Station aus der Ferne zu überwachen. Die Inspektionszeit wurde von Tagen auf Minuten verkürzt und die O&M-Personalkosten wurden um 70 % gesenkt. Unsere Partnerschaft mit Huawei hat unser Übertragungsnetz erstmals mit umfassenden digitalen Sensorikfunktionen ausgestattet und damit einen echten Wandel von reaktiver Reparatur zu proaktiver Warnung ermöglicht."
Im Anschluss an den Gipfel veranstaltete Huawei gemeinsam mit CIGRE und der 450 MHz Alliance eine Gesprächsrunde zu privaten Funknetzen und Telekommunikationsnetzen für die Stromversorgung. Gösta Kallner, geschäftsführender Vorsitzender der 450 MHz Alliance, betonte, dass das private Funknetz der Versorgungsunternehmen auf Basis des 450-MHz-Spektrums dank seiner breiten Abdeckung, seines vielfältigen Ökosystems und seiner zukunftsfähigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten zum Grundpfeiler für einen zuverlässigen und nachhaltigen Netzbetrieb geworden sei. Ein Vertreter von CIGRE ergänzte aus Sicht der internationalen Normung, dass ein einheitlicher technischer Rahmen und der Austausch globaler Praxisbeispiele entscheidend seien, um die digitale Transformation von Stromnetzen zu beschleunigen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Aufbau einer flächendeckenden, sicheren und effizienten Kommunikationsgrundlage für die Stromversorgung unverzichtbar ist, um neue Stromversorgungssysteme zu unterstützen und eine nachhaltige Entwicklung der Stromversorgung in Afrika zu erreichen.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://e.huawei.com/en/industries/grid/transmission-transformation-communication-network/smart-substation
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Der Auftritt von Donald Trump Jr. an einem privaten Wirtschaftstreffen in Zürich beschäftigt nun die Schweizer Politik – und die Steuerzahler. Für den Sicherheitsaufwand rund um den Besuch des Sohns des US-Präsidenten kommt nicht die Veranstalterin Davos Lodge auf, sondern der Bund. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, sie habe auf Anweisung des Bundesamts für Polizei Fedpol gehandelt und den gesamten Polizeieinsatz dem Bund in Rechnung gestellt. Damit werden die Kosten über den Bundeshaushalt von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in der ganzen Schweiz getragen.
Trump Jr. war Anfang Juni im Zunfthaus zur Saffran vor einer exklusiven Runde von rund 70 bis 75 Gästen aus Wirtschaft und Politik aufgetreten, organisiert von der Netzwerkplattform Davos Lodge. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, im Anschluss war ein privates Dinner vorgesehen. Rund um den Anlass wurden in der Zürcher Innenstadt zeitweise Strassen gesperrt und Trams blockiert, ein grösseres Aufgebot von Bundes- und Stadtpolizisten stand neben dem US Secret Service im Einsatz. Zur genauen Höhe der Kosten schweigen sowohl Fedpol als auch Stadtpolizei mit Verweis auf Sicherheitsüberlegungen.
Brisant ist der Fall, weil es sich um ein rein privates Treffen ohne offiziellen Staatsbesuch oder öffentliches Amt des Gastes handelte. Grundsätzlich sieht die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung vor, dass Private die Kosten für Schutzmassnahmen selbst tragen müssen, wenn sie schutzbedürftige Personen einladen. Fedpol beruft sich hier jedoch auf Ausnahmeregelungen: Zum einen jene Bestimmung, wonach auch Personen ohne völkerrechtlichen Status geschützt werden können, «bei denen allerdings der Schutz notwendig ist, damit dem Ansehen der Schweiz nicht geschadet wird». Zum anderen verweist das Amt auf die Möglichkeit einer Abgeltung durch den Bund, wenn ein Anlass eine herausragende Bedeutung und weitreichende Auswirkungen auf die internationalen und wirtschaftlichen Interessen der Schweiz habe. Wie diese Kriterien im konkreten Fall erfüllt sein sollen, kommentiert Fedpol nicht; zu Lagebeurteilungen und Sicherheitsdispositiven äussere man sich «aus taktischen Gründen nicht».
Die Intransparenz sorgt in Zürich für ein politisches Nachspiel. Drei Gemeinderatsmitglieder der SP haben eine Anfrage eingereicht, die insbesondere Klarheit über die Kosten und die Entscheidungsgrundlagen des Bundes einfordern soll. Auch die Veranstalterin Davos Lodge beantwortete die Frage nach einer Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht direkt und verwies lediglich darauf, man arbeite im Einklang mit den geltenden Schweizer Vorschriften und stimme sich mit den Behörden ab. Während Insider von sechsstelligen Beträgen für den Zugang zum Netzwerk-Event berichten, bleiben die öffentlichen Kosten des Polizeiaufgebots vorerst unter Verschluss.