Dinto Solar stellt auf der Intersolar Europe 2026 die nächste Generation von 1/3-Cut und vertikalen HJT-Modulen vor

26.05.2026

LONGGANG, China, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Dinto Solar, ein Spezialist für n-Typ Heterojunction (HJT) Solartechnologie, wird seine neuesten hocheffizienten PV-Module auf der Intersolar Europe (Stand A1. 230) vom 23. bis 25. Juni in München, Deutschland, vorstellen.

Dinto Solar Showcases Next-Generation 1/3-Cut and Vertical HJT Modules at Intersolar Europe 2026

Auf der Messe wird Dinto Solar seine 1/3-cut HJT-Module der nächsten Generation vorstellen, die in drei Formaten erhältlich sind und für eine verbesserte Systemleistung in verschiedenen Anwendungsszenarien sorgen sollen. Mit einer Bifazialität von bis zu 98 % bieten die Module eine starke rückseitige Stromerzeugung und einen stabilen Energieertrag unter variablen Einstrahlungsbedingungen. Ein aktiver Flächenanteil von 94,59 % und eine Ausgangsleistung von bis zu 765 W verbessern die Lichtausnutzung weiter und unterstützen eine höhere Energieerzeugungseffizienz auf Systemebene.

Neben den Effizienzgewinnen erhöht die 1/3-Cut-Architektur auch die mechanische Zuverlässigkeit auf Modulebene. Flexible Verbindungsstrukturen verteilen die Belastung gleichmäßiger auf kleinere Zellen und verringern so das Risiko von Mikrorissen, während eine optimierte Hot-Spot-Kontrolle und eine fortschrittliche Verkapselung die Betriebssicherheit sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Umweltbelastungen weiter verbessern. Diese Merkmale tragen zu einer stabilen Langzeitleistung im Feld und niedrigeren Lebenszykluskosten bei.

Um den sich entwickelnden Anforderungen für den Einsatz von PV in Europa gerecht zu werden, wird Dinto Solar auch seine vertikalen HJT-Lösungen vorstellen, die auf Anwendungen wie Agrar-PV, gebäudeintegrierte Zäune und Straßeninfrastruktur abzielen. Da Grundstückszwänge und Genehmigungsprobleme die Projektentwicklung beeinflussen, ermöglichen vertikale Anlagen eine doppelte Flächennutzung und minimieren gleichzeitig die Anforderungen an die Standortvorbereitung.

Vertikale PV-Anlagen können auch Verluste durch Staubansammlungen und Schneebedeckung verringern. Ihr Dual-Peak-Erzeugungsprofil ist besser auf die untertägige Stromnachfrage und die Preisdynamik abgestimmt, was den Ertrag und die Gesamtwirtschaftlichkeit des Projekts auf den europäischen Märkten verbessert.

Durch kontinuierliche Innovation in der HJT-Technologie und Produktentwicklung will Dinto Solar seinen Kunden weltweit hocheffiziente PV-Lösungen anbieten, die auf die sich verändernden Marktanforderungen zugeschnitten sind. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die Verbesserung der Modulleistung, der Zuverlässigkeit und der Anwendungsflexibilität, um das langfristige Wachstum nachhaltiger Energie weltweit zu unterstützen.

Über Dinto Solar

Dinto Solar Co. Ltd. (Dinto Solar) ist ein chinesisches High-Tech-Unternehmen, das sich auf die Forschung und Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von ultrahocheffizienten n-Typ HJT-Solarzellen und -Modulen spezialisiert hat. Dinto Solar wurde 2017 vom zentralen Forschungsinstitut der State Power Investment Corporation (SPIC), dem weltweit größten Unternehmen für Photovoltaik, erneuerbare und saubere Energien, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Industrialisierung der HJT-Technologie zu beschleunigen und Innovationen in der globalen Solarbranche voranzutreiben.

Website: www.dintosolar.com

E-Mail: sales@dintosolar.com

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Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.