JINAN, China, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 25. bis 29. Mai 2026 wurde die 7. Tagung der lokalen Führungskräfte zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern (China-CEEC) sowie die 2026 Shandong Internationale Freundschaftsstädte-Zusammenarbeit und Austauschwoche unter der Ausrichtung der Volkregierung der Provinz Shandong, des Sekretariats für die Zusammenarbeit zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern und des China-CEEC-Verbands der Provinzgouverneure erfolgreich abgehalten. Mehr als 600 chinesische und internationale Gäste aus 44 Ländern und 15 Provinzen, autonomen Regionen und Kommunen aus ganz China kamen in Shandong zusammen, um die Zusammenarbeit voranzutreiben, Chancen zu nutzen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Unter dem Motto "Gemeinsam die Zukunft gestalten" umfasste die Veranstaltung 23 Aktivitäten, darunter die Eröffnungszeremonie, den Dialog zwischen lokalen Führungskräften aus China und den MOEL, den Dialog zwischen den Gouverneuren, die Sitzung zur Förderung der hochwertigen Entwicklung und das Business Matchmaking. Durch die Veranstaltung wurden der umfassende und gezielte Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Shandong und den MOEL sowie den internationalen Freundschaftsstädten weiter ausgebaut und eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit und koordinierte Entwicklung auf höherer Ebene gefördert.
Mehrere hochrangige Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil und hielten Reden, darunter Ivan Stoilkovikj, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für interkommunale Beziehungen von Nordmazedonien, Adrijana Mesarović, stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von Serbien, Marinko Čavara, stellvertretender Sprecher des Repräsentantenhauses der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina, und Mirsad Nurković, Vizepräsident des Parlaments von Montenegro. Es wurden auch Aktivitäten wie Gespräche mit Freunden und die Veröffentlichung von Ergebnissen durchgeführt, um die Errungenschaften und Möglichkeiten der lokalen Zusammenarbeit zwischen China und der EG sowie die Zusammenarbeit zwischen Shandong und seinen internationalen Freundschaftsstädten zu präsentieren und so die konkreten Ergebnisse zu bereichern und den Grad der Öffnung Shandongs zu erhöhen.
Klodiana Spahiu, stellvertretende Präsidentin des albanischen Parlaments, nahm ebenfalls an entsprechenden Veranstaltungen teil.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch hochrangiges Engagement, Vielfalt, Praxisnähe und koordinierte Entwicklung aus und spielte eine wichtige Rolle bei der Vertiefung des Austauschs, der Erweiterung der Kooperationskanäle, der Stärkung der Zusammenarbeit und der Erzielung von gegenseitigem Nutzen. Im Rahmen der Veranstaltung knüpfte Shandong freundschaftliche Kooperationsbeziehungen mit der weißrussischen Region Minsk, der griechischen Region Ionische Inseln, der Küstenregion Togos und der usbekischen Region Jizzakh. Das internationale Freundschaftsnetzwerk von Shandong hat sich inzwischen auf 93 befreundete Provinzen und Staaten und 681 befreundete Städte in 109 Ländern erweitert. Darüber hinaus fanden eine Reihe von Veranstaltungen zur Feier der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Shandong und Südaustralien und Connecticut statt, und es wurden Projekte wie das gemeinsame chinesisch-griechische Labor für intelligente grüne Landwirtschaft gestartet.
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Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.
Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.
Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.
Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.
Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.
Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.