Der 10. Huawei ICT Competition geht zu Ende: Gewinner aus 49 Ländern und Regionen sowie eine Rekordteilnehmerzahl von 220.000

10.06.2026

SHENZHEN, China, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Abschluss- und Preisverleihungszeremonie des Weltfinale des 10. Huawei ICT Competition fand heute in Shenzhen statt. Der diesjährige Wettbewerb zog mehr als 220.000 Studierende und Lehrkräfte von über 2.000 Einrichtungen aus mehr als 100 Ländern und Regionen an und war damit die bislang größte Ausgabe in seiner Geschichte. Nach den nationalen und regionalen Vorauswahlen qualifizierten sich 177 Teams aus 49 Ländern und Regionen für das Weltfinale und wurden ausgezeichnet.

At the Closing & Awards Ceremony of the 10th Huawei ICT Competition Global Final

Bei der Abschluss- und Preisverleihungszeremonie erklärte Ritchie (Honghua) Peng, Leiter der Abteilung für ICT-Strategie und Geschäftsentwicklung bei Huawei, der Wettbewerb spiegele das langjährige Engagement des Unternehmens wider, Technologie für das Gemeinwohl und für eine nachhaltige soziale und ökologische Entwicklung einzusetzen. Peng fügte hinzu, dass der Innovationswettbewerb den Wert des Lernens durch Wettbewerb als Instrument zur Bewältigung realer Herausforderungen demonstriert habe und dass sich die Teilnehmer der Praxis- und Programmierwettbewerbe durch ihr Engagement, ihre Neugier und ihre ausgeprägte technische Ausrichtung hervorgetan hätten. Er kündigte außerdem die Einführung eines neuen „Ascend AI Operator Development Track" auf dem chinesischen Festland für die nächste Ausgabe an. Dieser Track soll jungen Entwicklern helfen, durch aufgabenbasierte Herausforderungen direkter mit modernsten Industrietechnologien in Kontakt zu kommen.

Dr. Shafika Isaacs, amtierende Direktorin des UNESCO-Instituts für Informationstechnologien im Bildungswesen und Leiterin der Abteilung für Technologie und KI im Bildungswesen, lobte die Partnerschaft zwischen der UNESCO und Huawei und würdigte die Leistungen der Teilnehmer. Sie betonte, dass die Zukunft der KI eine Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen, Wissenschaft und Industrie erfordere. Sie wies zudem darauf hin, dass die UNESCO und Huawei im Rahmen von Initiativen wie Programmen zum Aufbau von KI-Kapazitäten in arabischen Ländern und Partnerschaftsprogrammen zur IKT-Bildung in Zentralasien und im Kaukasus zusammenarbeiten. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Systeme der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung zu stärken und zukunftsfähige Talente zu entwickeln. Sie sagte, die Studierenden des diesjährigen Huawei-IKT-Wettbewerbs hätten ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, reale Herausforderungen über kulturelle Grenzen hinweg durch den Einsatz neuer Technologien zu bewältigen – und dabei nicht nur Kreativität, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie gezeigt, der den Zweck der Bildung verkörpert.

In diesem Jahr fand der Huawei ICT Competition zum zehnten Mal statt. Nach den Wettbewerben in den Bereichen Praxis, Innovation und Programmierung wurden 18 herausragende Teams aus acht Ländern mit dem Hauptpreis ausgezeichnet:

  • Practice Competition—Network Track Grand Prize: das algerische Team, das brasilianische Team, das nigerianische Team und die Shenzhen Polytechnic University
  • Practice Competition—Cloud Track Grand Prize: das ägyptische Team, das algerische Team, die Central South University of Forestry and Technology und das kenianische Team
  • Practice Competition—Computing Track Grand Prize: das ägyptische Team, das Henan Institute of Economics and Trade, das Team aus der Dominikanischen Republik und das algerische Team
  • Practice Competition—Ascend AI Track Grand Prize: Shenzhen Polytechnic University
  • Innovation Competition Grand Prize: die Wuhan University of Technology, die Ahmadu Bello University, die National University of Singapore und die Fujian Normal University
  • Programming Competition Grand Prize: Wuhan Vocational College of Software and Engineering

Im Rahmen der Zeremonie wurden zudem Sonderpreise verliehen. Der „Women in Tech Award" ging an sieben rein weibliche Teams aus Aserbaidschan, Nigeria, Kenia, China und Bahrain; den „Green Development Award" gewannen zwei Teams aus Ghana und China. Zehn Studierende aus China erhielten Fast Passes für den „Huawei Future Business Leader Track". Der „Most Valuable Instructor Award" wurde an 16 herausragende Dozenten aus neun Ländern und Regionen verliehen, darunter Pakistan, China, Nigeria, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Brasilien, Thailand und die Türkei. Sechs Teams aus Ägypten, Brasilien, Malaysia, Polen und Pakistan erhielten den „ICT Competition Online Popularity Award".

Während des globalen Finales veranstaltete Huawei außerdem den AI Accelerating Education Transformation Summit, auf dem das Unternehmen die ICT Academy AI Course Solution vorstellte und den ICT Skills Development Insight Report mit Empfehlungen für neun Länder Zentralasiens und des Kaukasus veröffentlichte.

Da die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen KI, Computing, Big Data und Cybersicherheit weiter wächst, bietet der Huawei ICT-Wettbewerb Studierenden eine internationale Plattform, um praktische Fähigkeiten zu entwickeln, reale Herausforderungen zu lösen und sich durch die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft sowie gemeinsame Bildungsressourcen auf die digitale Wirtschaft vorzubereiten.

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Zürich-Einsatz für Trump Jr.: Warum der Bund statt der Veranstalter zahlt

12.06.2026

Der Auftritt von Donald Trump Jr. an einem privaten Wirtschaftstreffen in Zürich beschäftigt nun die Schweizer Politik – und die Steuerzahler. Für den Sicherheitsaufwand rund um den Besuch des Sohns des US-Präsidenten kommt nicht die Veranstalterin Davos Lodge auf, sondern der Bund. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, sie habe auf Anweisung des Bundesamts für Polizei Fedpol gehandelt und den gesamten Polizeieinsatz dem Bund in Rechnung gestellt. Damit werden die Kosten über den Bundeshaushalt von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in der ganzen Schweiz getragen.

Trump Jr. war Anfang Juni im Zunfthaus zur Saffran vor einer exklusiven Runde von rund 70 bis 75 Gästen aus Wirtschaft und Politik aufgetreten, organisiert von der Netzwerkplattform Davos Lodge. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, im Anschluss war ein privates Dinner vorgesehen. Rund um den Anlass wurden in der Zürcher Innenstadt zeitweise Strassen gesperrt und Trams blockiert, ein grösseres Aufgebot von Bundes- und Stadtpolizisten stand neben dem US Secret Service im Einsatz. Zur genauen Höhe der Kosten schweigen sowohl Fedpol als auch Stadtpolizei mit Verweis auf Sicherheitsüberlegungen.

Brisant ist der Fall, weil es sich um ein rein privates Treffen ohne offiziellen Staatsbesuch oder öffentliches Amt des Gastes handelte. Grundsätzlich sieht die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung vor, dass Private die Kosten für Schutzmassnahmen selbst tragen müssen, wenn sie schutzbedürftige Personen einladen. Fedpol beruft sich hier jedoch auf Ausnahmeregelungen: Zum einen jene Bestimmung, wonach auch Personen ohne völkerrechtlichen Status geschützt werden können, «bei denen allerdings der Schutz notwendig ist, damit dem Ansehen der Schweiz nicht geschadet wird». Zum anderen verweist das Amt auf die Möglichkeit einer Abgeltung durch den Bund, wenn ein Anlass eine herausragende Bedeutung und weitreichende Auswirkungen auf die internationalen und wirtschaftlichen Interessen der Schweiz habe. Wie diese Kriterien im konkreten Fall erfüllt sein sollen, kommentiert Fedpol nicht; zu Lagebeurteilungen und Sicherheitsdispositiven äussere man sich «aus taktischen Gründen nicht».

Die Intransparenz sorgt in Zürich für ein politisches Nachspiel. Drei Gemeinderatsmitglieder der SP haben eine Anfrage eingereicht, die insbesondere Klarheit über die Kosten und die Entscheidungsgrundlagen des Bundes einfordern soll. Auch die Veranstalterin Davos Lodge beantwortete die Frage nach einer Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht direkt und verwies lediglich darauf, man arbeite im Einklang mit den geltenden Schweizer Vorschriften und stimme sich mit den Behörden ab. Während Insider von sechsstelligen Beträgen für den Zugang zum Netzwerk-Event berichten, bleiben die öffentlichen Kosten des Polizeiaufgebots vorerst unter Verschluss.