ZPMC entwickelt zwei Industriestandards für die Technologie intelligenter Hafenkräne

16.04.2026

Neue Spezifikationen legen die Grundlagen für intelligente Kai- und Portalkransysteme fest und unterstützen die nächste Phase der Hafenautomatisierung

SHANGHAI, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) hat die Entwicklung von zwei Industriestandards für intelligente Hafenausrüstung vorangetrieben: Technische Spezifikationen für intelligente Technologien bei Kaikranen und Technische Spezifikationen für intelligente Technologien bei Portalkranen. Die Normen wurden vom chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie erlassen und treten am 1. September 2026 in Kraft.

Die Veröffentlichung legt eine technische Grundlage für intelligente Kransysteme fest und trägt dazu bei, die Automatisierung von Hafen- und Portalkranen in Hafenumgebungen zu standardisieren.

Kai- und Portalkrane sind für den Hafenbetrieb unverzichtbar. Die neuen Normen legen technische und sicherheitsrelevante Anforderungen sowie Prüf- und Inspektionsverfahren für intelligente Steuerungssysteme fest, die in verschiedenen Betriebsszenarien zum Einsatz kommen. Sie bilden die Grundlage für eine einheitlichere Entwicklung, Fertigung und Systemintegration in großem Maßstab bei Hafenausrüstung.

Es wird erwartet, dass die Normen die Einführung von Automatisierungstechnologien im Hafenbetrieb beschleunigen, die Zuverlässigkeit der Systeme unter realen Betriebsbedingungen verbessern und klarere Leistungsmaßstäbe für Betreiber und Hafenbehörden festlegen.

Im ersten Quartal dieses Jahres war ZPMC zudem an der Ausarbeitung von sieben weiteren nationalen und branchenweiten Normen beteiligt und festigte damit seine Rolle bei der Festlegung technischer Maßstäbe für Hafenausrüstung der nächsten Generation.

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Ex-Mitarbeitende fordern rund 2 Millionen Franken von Assistenz-Firma am Flughafen Zürich

14.04.2026

Die frühere Assistenz-Firma Goldair AAS am Flughafen Zürich sieht sich einer Welle von Klagen ehemaliger Angestellter gegenüber. Mehrere Verfahren sind bereits beim Bezirksgericht Bülach hängig, wie der Regionalsekretär des VPOD Luftverkehr, Stefan Brülisauer, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Gewerkschaft zufolge dürfte sich die Zahl der klagenden Ex-Mitarbeitenden auf über 100 belaufen.

Im Kern der Auseinandersetzung stehen laut VPOD ausstehende Zahlungen in erheblicher Höhe. Die Gewerkschaft spricht von insgesamt rund 2 Millionen Franken, die frühere Beschäftigte von Goldair AAS nachfordern. Einzelne Klagen belaufen sich demnach auf bis zu 40'000 Franken pro Person. Beanstandet werden insbesondere nicht ausgerichtete Ferienentschädigungen während des Urlaubs sowie eine vertraglich zugesicherte, bezahlte Pause von 30 Minuten, die nicht als Arbeitszeit erfasst worden sein soll.

Goldair AAS war bis 2024 am Flughafen Zürich tätig und bot dort Betreuungsdienste für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität an. Die rund 120 Mitarbeitenden dieses Bereichs wurden Anfang 2025 vom Flughafen übernommen und sind seither direkt beim Flughafen beschäftigt. Goldair AAS selbst war ein Joint Venture zweier Firmen und agierte am Standort Zürich zudem als Bodenabfertiger für Fluggesellschaften wie Chair, Air Serbia, Eurowings, Pegasus, Lot und GP Aviation. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen bereits wegen der angekündigten Schliessung der Zürcher Station in einem anderen Fall im Fokus gestanden: Nach einem Warnstreik gewährte der Bodendienstleister einen Sozialplan, hielt aber an der Schliessung fest.

Die neuen Klagen sorgen nun auch an den Finanzmärkten für Aufmerksamkeit. Die Titel der Flughafen Zürich AG gaben im Handel an der SIX zwischenzeitlich um 1,92 Prozent auf 245,60 Franken nach. Der operative Assistenzdienst für mobilitätseingeschränkte Reisende liegt mittlerweile vollständig beim Flughafen, die rechtliche Auseinandersetzung richtet sich jedoch gegen den früheren Dienstleister Goldair AAS. Wie rasch das Bezirksgericht Bülach die zahlreichen Verfahren bearbeiten wird und ob es zu Vergleichen kommt, ist offen.