ZEISS übernimmt Ceres Holographics und treibt die Industrialisierung der Holografie voran

08.10.2026

Jahrzehntelange Holografie-Erfahrung trifft auf komplementäre holografische Innovationskraft

JENA, Deutschland, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ZEISS hat die Übernahme von Ceres Holographics bekanntgegeben, einem Pionier im Bereich holografischer Technologien mit Sitz in Livingston, Schottland. Ceres Holographics wird künftig Teil von ZEISS Microoptics sein. Diese agile und wachstumsorientierte Geschäftseinheit von ZEISS konzentriert sich auf die Industrialisierung der Holografie für die Märkte Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Consumer. Mit der Transaktion kommen die jüngsten Innovationen von Ceres Holographics bei der Technologie zur Herstellung von Hologrammen mit der bewährten ProSight®-Plattform von ZEISS zusammen. Diese bildet die technologische Basis für eine Vielzahl an industriellen Anwendungen. Über den Kaufpreis und weitere Details haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Vertreter von ZEISS Microoptics und Ceres Holographics bei der Unterzeichnung der Übernahmevereinbarung.

Mit der Transaktion kombiniert ZEISS die Stärken der beiden Unternehmen und erweitert sein Team zur Entwicklung von Anwendungen für holografische Windschutzscheiben-Displays. Damit wird die Industrialisierung der Technologie deutlich beschleunigt. Holografische Technologien kommen so dem Einsatz in der Automobilindustrie einen wichtigen Schritt näher. Gleichzeitig schafft die Transaktion die Grundlage, die Technologie auch in weiteren Bereichen schneller in den Markt zu bringen – etwa im Einzelhandel, bei Near-to-Eye-Displays und im öffentlichen Nahverkehr. Das erweiterte Team wird Kunden und Partnern damit künftig ein umfassenderes Angebot bieten können: technologisches Know-how und Erfahrung in der Anwendung, gepaart mit globaler Präsenz, Fertigungskapazitäten und einem breiten Kundennetzwerk von ZEISS.

«Ceres Holographics und ZEISS verfolgen dieselbe Vision und teilen eine große Leidenschaft für die Holografie. Was das Ceres-Team in den vergangenen Jahren entwickelt und erreicht hat, verdient großen Respekt,» sagt Dr. Roman Kleindienst, Leiter von ZEISS Microoptics. «Gemeinsam schreiben wir jetzt ein neues Kapitel, indem wir die Holografie kommerzialisieren, die Technologie schneller industrialisieren und neue Märkte erschließen.»

«Die Übernahme läutet ein spannendes neues Kapitel für Ceres Holographics und die industrielle Umsetzung der Holografie ein,» sagt Andy Travers, der Ceres Holographics leitet. «In den letzten Jahren haben wir eine deutlich differenzierte Technologie zur Herstellung von Hologrammen entwickelt und uns vor allem im Bereich der Anwendungen für holografische Windschutzscheiben-Displays starke kommerzielle Partnerschaften erarbeitet. Mit ZEISS an unserer Seite können wir auf diesem Erfolg mit deutlich mehr Ressourcen, globaler Reichweite und industrieller Skalierung aufbauen. Ich freue mich darauf, was unsere Teams gemeinsam für unsere Kunden und Partner erreichen werden.»

Ceres Holographics wurde 2009 gegründet und zählt heute zu den führenden Innovatoren im Bereich der holografischen Technologie. Das Unternehmen hat seine firmeneigene Technologie genutzt, um die Anwendung des holografischen Windschutzscheibendisplays voranzutreiben, und hat enge Geschäftsbeziehungen zu OEM-Kunden aufgebaut. Damit hat es sich als wichtiger Akteur an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes etabliert, der sich rasch vom Konzept zur kommerziellen Realität entwickelt.

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier 

Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 12 Milliarden Euro (30. September 2025).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen

für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und

einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 14% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit 47.400 Mitarbeitenden ist ZEISS in rund 50 Ländern mit mehr als 60 Vertriebs- und Servicestandorten, rund 40 Forschungs- und Entwicklungsstandorten sowie 30 Produktionsstandorten weltweit aktiv (31. März 2026). Hauptstandort

des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft,

der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

Über ZEISS Microoptics

ZEISS Microoptics, der weltweit einzige Technologie-Tier1 für holografische Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Aerospace, Mobility, Hometech und Consumer. Die patentierte ProSightTM Technologieplattform von ZEISS ermöglicht u.a. großflächige holografische Projektionssysteme, hochintegrierte Kameras in transparenten Medien sowie holografische Beleuchtungsanwendungen. ZEISS Microoptics bietet die komplette Wertschöpfungskette vom optischen Design über das Mastering bis hin zu holografischen Replikationsanlagen für die Serienproduktion. ZEISS Microoptics mit Sitz in Jena gehört zum strategischen Geschäftsbereich Photonics & Optics.

Über Ceres Holographics

Ceres Holographics mit Sitz im schottischen Livingston entwickelt und produziert holografische optische Elemente (HOEs) für transparente Displays und Augmented-Reality-Anwendungen. Das Unternehmen verfügt über Technologien, mit denen sich auch großformatige HOEs in hohen Stückzahlen herstellen lassen. Mit seiner Expertise in Photonik, optischen Systemen und holografischen Photopolymerfolien ermöglicht Ceres Holographics neue Display- und Beleuchtungsanwendungen in großen Mengen. Zum Einsatz kommen diese unter anderem in der Automobilindustrie, im Transportwesen, in der Luft- und Raumfahrt sowie im Consumer-Bereich.

https://www.ceresholographics.com/

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.