BEIJING, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Der chinesische Baijiu-Hersteller Wuliangye nahm an der Jahreskonferenz 2026 des Boao Forum for Asia (BFA) als ehrenamtlicher strategischer Partner und Lieferant der designierten Spirituose teil und feierte damit das 25-jährige Jubiläum des Forums.

Die Veranstaltung fand vom 24. bis 27. März unter dem Motto „Shaping a Shared Future: New Dynamics, New Opportunities, New Cooperation" statt. Wuliangye ist seit 2018 das neunte Jahr in Folge Partner des Forums.
An seinem Markenstand präsentierte Wuliangye Baijiu-Produkte zum Thema Tierkreiszeichen und Produkte, die von der Fußballweltmeisterschaft inspiriert waren. Außerdem wurde ein Pop-up-Erlebnis im Freien mit einem 29-prozentigen ABV-Getränk, einer Roboter-Cocktail-Zone und interaktiven Spielen eingerichtet. Das Unternehmen nahm an der Eröffnungsplenarsitzung, den Vorstandssitzungen und einem Galadinner zum 25-jährigen Jubiläum teil.
Am 26. März lud Wuliangye zu einem Abendempfang ein und präsentierte drei Cocktails auf der Basis seiner 29-, 39- und 52-prozentigen ABV-Spirituosen, die die Dankbarkeit für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren.
Vom 20. März bis zum 30. April startete Wuliangye in allen Duty-Free- und Einzelhandelskanälen von Hainan eine „Boao-Konsum-Saison" mit Werbeaktionen und interaktiven Kampagnen, um die Verbraucher anzusprechen.
Die Teilnahme am Forum ist ein Schlüsselelement der Strategie von Wuliangye, sich global auszurichten. Bis heute hat die „Harmony Global Tour" der Marke 19 Länder und Regionen erreicht. Das Unternehmen hat drei internationale Marketingzentren im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa und Nord- und Südamerika eingerichtet und Wuliangye-Restaurants in Hongkong, Tokio und Singapur eröffnet, um den chinesischen Baijiu in der lokalen Gesellschaft zu verankern.
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Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.
Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.
Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.
Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.