XUZHOU, China, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- XCMG hat bekannt gegeben, dass die erste Haupteinheit des weltweit ersten 14.000-Tonnen-Ringkrans vom Band gelaufen ist – ein historischer Durchbruch in der Technologie für extrem schwere Lastenhebungen. Der gemeinsam von XCMG und Sinopec Heavy Lifting & Transportation Co., Ltd. entwickelte Kran wird der leistungsstärkste jemals gebaute Ringkran sein und einen neuen Maßstab für Großbauprojekte weltweit setzen.
Der Kran zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus, der aus zwei Haupteinheiten besteht, die im Verbund arbeiten. Die erste Haupteinheit hat die Endmontage abgeschlossen und kann eigenständig Hebevorgänge durchführen. Sobald beide Einheiten fertiggestellt und integriert sind, wird der Kran über eine maximale Tragkraft von 14.000 Tonnen und ein maximales Hubmoment von 700.000 Tonnenmetern verfügen, wobei mehrere wichtige Leistungsdaten voraussichtlich branchenführend sein werden.
„Dieser Kran ist mehr als nur eine schrittweise Verbesserung; er stellt einen transformativen Sprung für die globale Schwerlastbranche dar", sagte Yang Dongsheng, Vorsitzender der XCMG Group und von XCMG Machinery. „Unsere Partnerschaft mit Sinopec hat ein neues integriertes Modell geschaffen, das Forschung und Entwicklung, Fertigung und Anwendung umfasst und einen Branchenmaßstab für unabhängige Innovation und die technische Umsetzung bedeutender technischer Anlagen setzt."
Der Ringkran verfügt zudem über ein bahnbrechendes elektrisches Direktantriebssystem, das elektrische Energie direkt in Bewegung umwandelt. Dies führt zu Energieeinsparungen von mehr als 30 %, steigert die Betriebseffizienz um 20 % und senkt die Kraftstoffkosten sowie die CO₂-Emissionen.
Da Kernkraftprojekte weltweit immer größer und modularer werden, steigt die Nachfrage nach Ausrüstung für das Heben extrem schwerer Lasten. Der 14.000-Tonnen-Ringkran markiert einen wichtigen Schritt in der wachsenden Bedeutung von in China entwickelten High-End-Hebegeräten im weltweiten Kernkraftwerksbau. Er kann bei Projekten in den Bereichen konventionelle Energie, Kernkraft und Windkraft eingesetzt werden. Im Bereich der konventionellen Energie kann er eine Reihe großer Türme und Behälter als komplette Einheiten heben, wodurch das Heben in Abschnitten ersetzt und Risiken bei der Montage, bei Druckprüfungen und anderen Installationsarbeiten verringert werden. Im Kernkraftwerksbau bietet er eine weltweit einzigartige Fähigkeit: Von einer einzigen Kranposition aus und mit einer einzigen Auslegerkonfiguration kann er Anlagemodule und Großanlagen für zwei Reaktorinseln handhaben. Im Offshore-Windkraftbereich ermöglichen seine Hubhöhe und Tragkraft die Installation von Turbinen mit größerer Leistung.
Yang fügte hinzu: „XCMG wird die eigenständige Entwicklung von extrem großen Baumaschinen weiter vorantreiben, bewährte und zuverlässige Lösungen für ein breiteres Spektrum an technischen Anwendungen bereitstellen und Kunden weltweit sicherere, effizientere und energiesparendere Baulösungen bieten."
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.