RIO DE JANEIRO, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Die digitale Transformation des brasilianischen Energiesektors ist in vollem Gange und wird von zwei grundlegenden Faktoren vorangetrieben: der Digitalisierung der Infrastruktur und der massiven Einbindung erneuerbarer Energiequellen. In diesem neuen Paradigma wandelt sich die kritische Kommunikation von einer unterstützenden Rolle zur Grundlage, auf der ein intelligentes, sicheres und widerstandsfähiges Stromnetz aufbaut. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich private Funknetze zu einer zentralen Technologie, die Automatisierung, Echtzeitüberwachung und die von modernen Versorgungsunternehmen geforderte Betriebssicherheit ermöglicht.

Der Weg zur grünen Energie ist mehr als nur ein Umweltziel – er ist eine Notwendigkeit für die Energiesicherheit und die strukturelle Optimierung. Und im Zentrum dieser Entwicklung steht das Stromkommunikationsnetz – das eigentliche „Nervensystem", das kritische Daten überträgt, Befehle in Millisekunden weiterleitet und die Stabilität des neuen Stromnetzes gewährleistet. Die Qualität dieser Netzinfrastruktur entscheidet letztlich über Erfolg oder Misserfolg des künftigen Stromnetzbetriebs.
Gerade auf der „letzten Meile" des Verteilernetzes spitzen sich die Herausforderungen zu. Als letzte Verbindung zwischen dem Stromnetz und den Endverbrauchern bündelt das Verteilungsnetz die dringlichsten Anforderungen an eine zuverlässige Anbindung: geografisch verteilte Knotenpunkte, schwierige Betriebs- und Wartungsbedingungen sowie die Notwendigkeit, den rasanten Anstieg an IoT-Geräten und Automatisierungssystemen zu bewältigen. Herkömmliche Technologien erfüllen die Anforderungen an Latenz, Sicherheit und Skalierbarkeit, die dieses Szenario mit sich bringt, nicht mehr.
Die Lösung für diesen historischen Engpass liegt in privaten Mobilfunknetzen (wie beispielsweise privatem LTE und 5G). Diese Lösungen vereinen geschäftskritische Sicherheit, Betriebssicherheit, Flexibilität bei der Bereitstellung und strategische Wirtschaftlichkeit und erfüllen damit effektiv die Kommunikationsanforderungen von Verteilungsnetzen. Sie ermöglichen Anwendungsfälle wie Fernschutz, intelligente Messtechnik, Feldsteuerung und vorausschauende Überwachung.
Um diese Diskussion zu vertiefen und den technischen und regulatorischen Fahrplan für diese stille Revolution vorzustellen, haben Huawei und die 450 MHz Alliance auf dem UTCAL 2026-Gipfel, der am 17. März in Rio de Janeiro stattfand, das Weißbuch „Private Wireless Network for Power Grids" vorgestellt. In diesem exklusiven Dokument wird im Weißbuch detailliert beschrieben, wie private Funknetze die Einschränkungen älterer Technologien überwinden und so die Robustheit und Intelligenz gewährleisten, die für die Zukunft der Energieversorgung in Brasilien erforderlich sind.
Hier herunterladen:
https://www-file.huawei.com/admin/asset/v1/pro/view/43b7da69b5ef4de7883f841e0f3bb8b2.pdf
Weitere Informationen
https://e.huawei.com/en/solutions/enterprise-wireless/industry-wireless/power-wireless-lte-g
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Der Asset Manager GAM stellt die Weichen für eine Neuaufstellung seines Verwaltungsrats. An der ordentlichen Generalversammlung vom 12. Mai 2026 in Zürich sollen die Aktionäre über ein weitreichendes Paket an personellen Veränderungen abstimmen, das im Rahmen der Nachfolge- und Kontinuitätsplanung erarbeitet wurde. Im Zentrum steht der Vorschlag, den bisherigen Verwaltungsrat Anthony Maarek als Präsidenten des Gremiums zu wählen und damit die Nachfolge des nicht mehr zur Wiederwahl antretenden Amtsinhabers Antoine Spillmann zu regeln.
Neben Maarek beantragt der Verwaltungsrat die Wiederwahl der bisherigen Mitglieder Inès de Dinechin, Anne Empain und Donatella Ceccarelli. Neu in das Gremium einziehen sollen Group CEO Albert Saporta, der seit Juli 2025 an der operativen Spitze von GAM steht, sowie der Investmentexperte John Niel als nicht-exekutives Mitglied mit Schwerpunkt auf Technologie, Telekommunikation und digitalen Plattformen. Alle Mandate sind bis zum Abschluss der ordentlichen Generalversammlung 2027 befristet.
Im Zuge der Neubesetzung verzichten neben Spillmann auch Carlos Esteve und Jeremy Smouha auf eine Wiederwahl. Der Verwaltungsrat soll künftig aus sechs Mitgliedern bestehen, gleichermassen verteilt auf drei Frauen und drei Männer. Nach Einschätzung des Unternehmens verbindet die vorgeschlagene Struktur Fachkompetenz, Erfahrung und Unabhängigkeit mit einer ausgewogenen Geschlechtervertretung. Die Integration von CEO Saporta als exekutives Mitglied soll zugleich die Verzahnung von operativer Verantwortung und strategischer Steuerung vertiefen.
Nicht folgen will der Verwaltungsrat einem alternativen Antrag eines Aktionärs, der die Wahl von Benedetta Arese Lucini anstelle von Anne Empain fordert. Verwaltungsrat und Nominationsausschuss empfehlen den Aktionären, diesen Gegenantrag abzulehnen und die vom Gremium vorgeschlagene Besetzung zu bestätigen. Die detaillierten Unterlagen zur Generalversammlung will GAM am 20. April 2026 veröffentlichen. Die Vorschläge spiegeln nach Angaben des Unternehmens auch das anhaltende Engagement des Hauptaktionärs für die langfristige strategische Entwicklung von GAM wider.