Thunes tritt dem „Circle Payments Network Managed Payments" bei, um die globale Interoperabilität im Zahlungsverkehr voranzutreiben

09.04.2026

SINGAPUR, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Thunes, der „Smart Superhighway" für weltweite Geldtransfers, gab heute bekannt, dass das Unternehmen dem Circle Payments Network (CPN) Managed Payments beigetreten ist. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Meilenstein in Thunes' Bestreben dar, eine vollständige Interoperabilität innerhalb der globalen Finanzlandschaft zu erreichen und dabei die Lücken zwischen dem traditionellen Bankwesen, mobilen Geldbörsen und dem Ökosystem der digitalen Vermögenswerte zu schließen.

Im Rahmen dieser Allianz wird Thunes seinen Kunden den Zugang zu CPN Managed Payments ermöglichen, wodurch Abwicklungsfunktionen auf Basis von Stablecoins bereitgestellt werden, während die Kunden weiterhin innerhalb bestehender, auf Fiat-Währungen basierender Arbeitsabläufe operieren können. Die Zusammenarbeit unterstreicht das Bestreben von Thunes, jedes Zahlungssystem, unabhängig von der zugrunde liegenden Technologie, vollständig interoperabel zu machen, sodass Geld ebenso frei und sofort fließen kann wie Informationen.

Ein Vermächtnis der Innovation: Thunes und Circle seit 2024

Diese Zusammenarbeit baut auf einem soliden Fundament auf, das 2024 gelegt wurde, als Thunes und Circle erstmals als Early Adopters von Stablecoin-gestützter Liquidität ihre Kräfte bündelten. Seitdem haben die beiden Unternehmen daran gearbeitet, USDC in das Direct Global Network von Thunes zu integrieren und damit die Art und Weise zu verändern, wie Liquidität in mehr als 140 Ländern verwaltet wird.

Durch die Nutzung von USDC für die Abwicklung nahezu in Echtzeit hat Thunes die Einschränkungen traditioneller Banköffnungszeiten und die Notwendigkeit umfangreicher Vorfinanzierungen auf lokalen „Nostro"-Konten erfolgreich beseitigt. Für die Mitglieder von Thunes, darunter Banken, Gig-Economy-Plattformen und Geldtransferanbieter, bedeutet dies:

  • 24/7 Prefunding: Ermöglichung eines rund um die Uhr verfügbaren Liquiditätsmanagements und einer Finanzierung in Echtzeit, unabhängig von Banköffnungszeiten.
  • Kapitaleffizienz: Die Freisetzung von Millionen an Betriebskapital, das zuvor in ruhenden Konten gebunden war.
  • Unübertroffene Reichweite: Die nahtlose Verbindung von 12 Milliarden Mobil- und Stablecoin-Wallets sowie Bankkonten mit der Geschwindigkeit und Transparenz von Blockchain-Infrastrukturen.

Chloé Mayenobe, stellvertretende CEO bei Thunes, sagte: „Der Beitritt zu CPN Managed Payments ist der logische nächste Schritt auf unserem Weg, die Zahlungssysteme der Welt wirklich interoperabel zu machen. Unser Ziel war es schon immer, die Grenzen des Geldverkehrs zu beseitigen. Durch die Vertiefung unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Circle stellen wir sicher, dass die Erfahrung schnell, sicher und nahtlos ist, ganz gleich, ob ein Kunde ein traditionelles Bankkonto in Europa, eine mobile Wallet in Afrika oder digitale Vermögenswerte in Asien nutzt. Wir bauen die Brücke zwischen diesen Welten, um die Zukunft der globalen Wirtschaft zu unterstützen."

Nikhil Chandhok, Chief Product and Technology Officer bei Circle, sagte: „Thunes bringt fundiertes Fachwissen in den Bereichen globale Zahlungskonnektivität und operative Skalierbarkeit mit. Ihre Erfahrung im Betrieb über verschiedene Zahlungsökosysteme hinweg liefert wertvolle Impulse, während wir das Circle Payments Network weiterentwickeln und den Zugang zu Stablecoin-basierten Abrechnungen für Finanzinstitute weltweit ausweiten."

Informationen zu Thunes:

Thunes ist der Smart Superhighway für den weltweiten Geldverkehr. Das firmeneigene Direct Global Network von Thunes ermöglicht es Mitgliedern, Zahlungen in Echtzeit in über 140 Ländern und mehr als 90 Währungen vorzunehmen. Das Thunes-Netzwerk ist weltweit direkt mit über 12 Milliarden mobilen Geldbörsen, Stablecoin-Wallets und Bankkonten sowie mit 15 Milliarden Karten über mehr als 220 verschiedene Zahlungsmethoden verbunden, darunter GCash, M-Pesa, Airtel, MTN, Orange, JazzCash, Easypaisa, AliPay, WeChat Pay HK und viele weitere. Das Direct Global Network von Thunes zeichnet sich durch seine weltweite Reichweite, das hauseigene SmartX Treasury System und die Fortress Compliance Platform aus. Damit wird sichergestellt, dass die Mitglieder des Netzwerks bei der Abwicklung von Zahlungen in Echtzeit weltweit eine konkurrenzlose Geschwindigkeit, Kontrolle, Transparenz, Sicherheit und Kosteneffizienz erhalten. Zu den Mitgliedern des Direct Global Network von Thunes gehören Giganten der Gig Economy wie Uber und Deliveroo, Super-Apps wie Grab und WeChat, MTOs, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleister und Banken. Thunes hat seinen Hauptsitz in Singapur und verfügt über Niederlassungen an 14 Standorten, darunter Atlanta, Barcelona, Peking, Dubai, Hongkong, Johannesburg, London, Manila, Nairobi, Paris, Riad, San Francisco und Shanghai. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.thunes.com/

Informationen zu Circle Internet Group (Circle)

Circle ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Internet-Finanzplattformen und schafft durch programmierbare Blockchain-Infrastruktur, digitale Vermögenswerte und Zahlungsanwendungen die Grundlage für eine offenere, globale Wirtschaft.

Die Plattform von Circle umfasst das weltweit größte Stablecoin-Netzwerk, das auf dem USDC basiert, das Circle Payments Network für den globalen Geldtransfer sowie Arc, eine Blockchain für Unternehmen, die dazu bestimmt ist, das wirtschaftliche Betriebssystem für das Internet zu werden. Unternehmen, Finanzinstitute und Entwickler nutzen Circle, um vertrauenswürdige Finanzinnovationen im Internetmaßstab voranzutreiben. Weitere Informationen unter circle.com

 

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.