Thunes wird den MiCA-konformen EURC-Stablecoin in die wichtigsten Blockchains integrieren und damit als wichtige Brücke zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellen Fiat-Währungen dienen.
SINGAPUR, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Thunes, die „Smart Superhighway"-Plattform für den weltweiten Geldtransfer, gab heute die Erweiterung ihrer Funktionen zum Liquiditätsmanagement für Stablecoins durch die Einführung der EURC*-Vorfinanzierung bekannt. Durch die Integration des EURC, eines MiCA-konformen, euro-gedeckten Stablecoins von Circle, erweitert Thunes seine Finanzierungsmöglichkeiten und ermöglicht es seinen Netzwerkmitgliedern, ihre Finanzabläufe durch einen rund um die Uhr verfügbaren globalen Geldtransfer zu optimieren.

Diese Entwicklung baut auf der Zusammenarbeit von Thunes mit Circle im Oktober 2024 auf, durch die USDC-gestützte Liquidität in das „Direct Global Network" von Thunes eingeführt wurde. Mit der Einführung von EURC können berechtigte Mitglieder des „Direct Global Network" von Thunes EURC als Liquiditätswährung nutzen, um Transaktionen vorzufinanzieren und ihre Finanzströme schneller, flexibler und mit größerer operativer Kontinuität zu verwalten.
Für Unternehmen, die grenzüberschreitende Zahlungsströme verwalten, ermöglicht die Vorfinanzierung mit EURC einen rund um die Uhr verfügbaren Cash-Management-Betrieb, der nicht an die üblichen Banköffnungszeiten gebunden ist. Dadurch erhalten Netzwerkmitglieder die Möglichkeit, hochvolumige Euro-Transaktionen sofort zu finanzieren – auch an Wochenenden und Feiertagen – und gleichzeitig die erforderliche Liquidität aufrechtzuerhalten, um in Echtzeit auf die Nachfrage reagieren zu können.
Im Einklang mit der netzwerkunabhängigen Architektur von Thunes wird die Vorfinanzierung über EURC auf allen wichtigen Blockchains unterstützt, darunter Ethereum (ETH), Solana (SOL), Base (BASE) und Stellar (XLM).
Durch die Verknüpfung digitaler Vermögenswerte mit über 90 Fiat-Währungen ermöglicht Thunes seinen Mitgliedern – darunter Fintech-Unternehmen, Neobanken, Zahlungsdienstleister (PSPs) und Plattformen der Gig-Economy – den nahtlosen Transfer von Geldern zwischen beiden Ökosystemen mit sofortiger Abwicklung. Thunes ermöglicht es zudem Web3-nativen Unternehmen, ihre Konten direkt aus ihren digitalen Kassenbeständen mit einem nativen, MiCA-konformen Euro-Vermögenswert zu finanzieren, anstatt diesen zunächst in Fiat-Währung umzuwandeln, was Zeit spart und die Betriebskosten senkt.
Chloé Mayenobe, Deputy CEO von Thunes, sagte: „Wir bei Thunes sind stolz darauf, zu den Vorreitern zu gehören, die die Grenzen der Interoperabilität im Zahlungsverkehr konsequent erweitern. Die Integration der EURC-Vorfinanzierung ist eine logische Weiterentwicklung unserer Vision, eine nahtlose Brücke zwischen traditionellen Fiat-Währungen und der Wirtschaft der digitalen Vermögenswerte zu schlagen. Indem wir ein vollständig MiCA-konformes Euro-Anlageinstrument auf fünf führenden Blockchains anbieten, bieten wir unseren Partnern höchste Flexibilität, um rund um die Uhr Werte zu transferieren, Traffic-Spitzen zu nutzen und Finanzströme sofort und sicher zu verwalten."
Kash Razzaghi, Chief Commercial Officer bei Circle, sagte: „Thunes baut eine globale Zahlungsinfrastruktur auf, die den Nutzen von Stablecoins in echten geschäftlichen Mehrwert umsetzen kann. Da EURC nun die Treasury-Finanzierung im Thunes-Netzwerk unterstützt, können Unternehmen auf regulierte Euro-Liquidität zugreifen – und zwar mit der Geschwindigkeit, Flexibilität und Betriebskontinuität, die für moderne grenzüberschreitende Zahlungen erforderlich sind."
*EURC und USDC werden von regulierten Tochtergesellschaften von Circle ausgegeben. Eine Übersicht über die behördlichen Genehmigungen von Circle finden Sie unter circle.com/legal/licenses.
Informationen zu Thunes:
Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.thunes.com/
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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.