TeamViewer treibt Autonomous Endpoint Management voran: Tia macht bewährte IT-Lösungen automatisch wiederverwendbar

27.04.2026
  • TeamViewers KI-Agent Tia lernt aus behobenen IT-Problemen und macht bewährte Lösungen automatisiert erneut nutzbar
  • Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Autonomous Endpoint Management innerhalb der Digital-Workplace-Plattform TeamViewer ONE

LONDON, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer hat heute auf dem Gartner Digital Workplace Summit in London eine neue Funktion für seinen KI-Agenten Tia vorgestellt. Tia kann nun aus der Supporthistorie eines Unternehmens lernen und gelöste Probleme per integriertem KI-Scripting in sofort einsatzbereite Automatisierungen überführen. Damit erhalten IT-Teams die Möglichkeit, bewährte Lösungswege schnell zu standardisieren und künftig automatisch ausführen zu lassen. Die Funktion ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem automatisierten IT-Betrieb (Autonomous Endpoint Management, AEM).

TeamViewer Logo

Eines der hartnäckigsten Effizienzprobleme in der IT: Selbst wenn ein Problem gelöst ist, wird die angewandte Lösung selten umfassend dokumentiert. Tritt dasselbe Problem erneut auf, beginnt die Suche nach einer Lösung von vorn. Tia setzt genau hier an:

  • Die KI lernt aus realen, im Unternehmen gelösten IT-Fällen. Statt auf allgemeine Informationen zurückzugreifen, schlägt sie Lösungen vor, die im eigenen IT-Umfeld bereits funktioniert haben.
  • Im zweiten Schritt können IT-Teams die Dokumentation eines erfolgreich gelösten Problems in ein Skript umwandeln, das Tia automatisch generiert. Jede Automatisierung lässt sich prüfen und anpassen, bevor sie auf ausgewählte Geräte oder Gerätegruppen ausgerollt wird.

Die Funktion ist Teil von TeamViewer ONE, der Digital-Workplace-Plattform des Unternehmens, über die TeamViewer seine Vision eines autonomen IT-Betriebs, also Autonomous Endpoint Management, schrittweise umsetzt: von sicherem Fernzugriff und Echtzeit-Monitoring über KI-gestützte Unterstützung und Wissenserfassung bis hin zu den nun vorgestellten Automatisierungen. Jeder gelöste Fall macht es leichter, den nächsten zu verhindern, denn die Plattform erkennt wiederkehrende Muster, bevor sie zum Problem werden. Dieser sich selbst verstärkende Lerneffekt, aufgebaut auf mehr als einer Million ausgewerteter Support-Sessions und 20 Jahren Erfahrung in den IT-Umgebungen von weltweit 635.000 Kunden, ist ein einzigartiger Vorteil basierend auf proprietären Daten.

Eigene Untersuchungen von TeamViewer belegen: Mitarbeitende verlieren durchschnittlich 1,3 Arbeitstage pro Monat durch IT-Probleme, 42 Prozent der Unternehmen berichten von direkten Umsatzeinbußen durch IT-Störungen. Dieses Ausmaß an Ineffizienz lässt sich nur mit einer Plattform bewältigen, die das gesammelte Wissen aus Tausenden realer IT-Umgebungen systematisch nutzbar macht. Einzellösungen für Remote-Support, DEX-Tools und RMM-Lösungen adressieren IT-Herausforderungen jeweils isoliert. Tia verbindet sie und stützt jede Automatisierung auf nachweislich funktionierende Lösungen aus der eigenen Support-Geschichte des Kunden.

„IT-Teams stehen unter großem Druck, mit begrenzten Ressourcen immer mehr leisten zu müssen. Es geht immer noch zu viel Zeit dabei verloren, ein und dasselbe Problem immer wieder von Neuem zu lösen", sagt Mei Dent, Chief Product and Technology Officer bei TeamViewer. „Tia ändert das: Jeder gelöste IT-Fall bringt nun einen Mehrwert. Einmal etablierte Lösungen können genutzt werden, um andere Geräte vor derselben Störung zu schützen. Das ist ein konsistenter, skalierbarer IT–Support auf dem Weg zu Autonomous Endpoint Management."

TeamViewer stellt die Neuerung im Rahmen des Gartner Digital Workplace Summit 2026 in London vor und ist dort mit zwei Vorträgen vertreten:

  • 27. April 2026: „The Top 3 DEX Myths Sabotaging Your Digital Strategy".
  • 28. April 2026: „Building the Autonomous Workplace with a DEX Knowledge Layer".

Besucherinnen und Besucher finden TeamViewer an Stand 207 sowie in der Engagement Zone im Foyer auf Ebene 1.

Über TeamViewer

TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.

Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 635.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.

Unternehmen aus allen Branchen nutzen die KI-gestützten Lösungen von TeamViewer, um Störungen an digitalen Endgeräten jeder Art zu verhindern und zu beheben, IT-Netzwerke und Industrieanlagen effizient zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-Funktionen zu optimieren. Auch dank der Integrationen mit führenden Technologiepartnern hilft TeamViewer seinen Kunden dabei, Ausfallzeiten zu reduzieren, IT-Probleme schneller zu lösen und digitale Arbeitsabläufe zu verbessern. In einer Zeit des globalen Wandels – geprägt von hybriden Arbeitsmodellen, neuen Technologien und Fachkräftemangel – bietet TeamViewer einen klaren Mehrwert: höhere Produktivität, schnellere Einarbeitung neuer Talente und eine gesteigerte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.

TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum SDAX.

Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.

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Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.