AMSTERDAM, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Shipsy, ein führender Anbieter von End-to-End KI-nativen Lösungen für die Logistik, gab heute seine Anerkennung als Nischenplayer im 2026 Gartner® Magic Quadrant™ für Transportmanagementsysteme (TMS) bekannt, und zwar im dritten Jahr in Folge.
Im Gegensatz zu herkömmlichen TMS-Plattformen, die Daten aufbereiten, aber die Ausführung menschlichen Teams überlassen, ist Shipsy als ein KI-natives System von Maßnahmen konzipiert, das Ausnahmen erkennen, korrigierende Workflows auslösen und innerhalb einer einzigen Plattform über Planung, Versand, Kundenerfahrung und Frachtabwicklung hinweg ausführen kann.
Wir glauben, dass dieser Ansatz, KI tief in Workflows einzubetten und Ergebnisse zu erzielen im gesamten Unternehmen dazu beigetragen hat, dass Shipsy schneller als andere Anbieter gewachsen ist und sowohl den durchschnittlichen Vertragswert als auch den ARR in den letzten drei Jahren steigern konnte. Heute zählt Shipsy 9 Fortune 500 Unternehmen zu seinen Kunden, sowie 18 führende Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel und eCommerce, Lebensmittel und Getränke und andere.
Die wachsende Präsenz von Shipsy in Europa mit lokalen Teams hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen seine Beziehungen zu Unternehmenskunden vertiefen und ein engeres, lokalisiertes, ergebnisorientiertes Engagementmodell anbieten kann.
„In der Logistik gibt es seit langem Systeme, die einem im Nachhinein zeigen, was schief gelaufen ist. Wir bauen die Schicht auf, die den Kreislauf schließt: wo KI die Ausnahme erkennt, die Koordination zwischen Spediteuren, Fahrern und Kunden übernimmt und das Problem löst, während Menschen die Grenzfälle regeln, die ein Urteil erfordern. Die Aufnahme in den Gartner Magic Quadrant im dritten Jahr in Folge spiegelt für uns das Vertrauen der Unternehmen wider, die diesen Schritt mit uns gegangen sind", sagt Soham Chokshi, Mitbegründer und CEO von Shipsy.
Shipsy hat kürzlich AgentFleet auf den Markt gebracht, eine KI-native digitale Belegschaft mit speziell entwickelten Agenten - darunter Clara für das Management von Kundenausnahmen, Nexa für die autonome Frachtabwicklung, Astra für ein verbessertes Fahrerlebnis und Vera für die Beilegung von Streitigkeiten -, die kontinuierlich beobachten, entscheiden und handeln, um einen geschlossenen Kreislauf zu schaffen und Korrekturmaßnahmen systemübergreifend auszuführen, wodurch der manuelle Koordinationsaufwand für Logistikteams in Unternehmen reduziert wird.
Um mehr über Shipsys Gartner Anerkennung zu erfahren oder um Zugang zu dem vollständigen Bericht anzufordern, besuchen Sie www.shipsy.ai.
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Gartner, Magic Quadrant for Transportation Management Systems, By Brock Johns, Oscar Sanchez Duran, Manav Jain, 30. März 2026.
Informationen zu Shipsy
Shipsy definiert die Multi-Billionen-Dollar-Logistikbranche mit seiner KI-nativen Enterprise Transportation Management Plattform neu und unterstützt 9 Fortune 500 Unternehmen und namhafte globale Unternehmen in den Bereichen Logistik, Einzelhandel, und Pharmazeutik beim Übergang zu autonomen Lieferketten. Mit Agentic AI als Kernstück treibt Shipsy die unternehmensweite Transformation für mehr als 250 Kunden in mehr als 30 Ländern voran. Shipsy arbeitet von globalen Büros in London, Amsterdam, Riad, Dubai, Singapur und Indien aus. Weitere Informationen finden Sie unter www.shipsy.ai.
Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.