Shanghai Electric zeigt auf Hannover Messe 2026 die KI-gesteuerte Integration von Energie und Industrie

24.04.2026

HANNOVER, Deutschland, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Electric (SEHK: 02727, SSE: 601727), ein weltweit führender Anbieter von integrierten Lösungen für den Energie- und Industriesektor, stellt auf der Hannover Messe 2026 unter dem Motto „Interlocking Energy and Industry" seine Produkte für grüne Energie, integrierte Energielösungen und KI-gestützte industrielle Anwendungsszenarien vor.

Vor dem Hintergrund der Energiewende in Europa und der steigenden Nachfrage nach KI-Anwendungen in der Fertigung will Shanghai Electric weitere Möglichkeiten für eine intensive Zusammenarbeit ausloten. Auf der Hannover Messe 2026 gibt es vier Ausstellungsbereiche: „AI for Industry", „Zero-Carbon Parks", „POWER to X" und „IIoT Digital Foundation". Hier werden Lösungen für mehrere Szenarien und reale internationale Projekte vorgestellt, die die integrierte Stärke von Shanghai Electric bei der Förderung der synergetischen Entwicklung von Industrieketten in den beiden Kernbereichen Energie und Industrie demonstrieren.

Integration von Digitalisierung und KI: ein neues Konzept für die Modernisierung der Industrie

Im Ausstellungsbereich „AI for Industry" stellte Shanghai Electric seine „StarCloud Intelligent Manufacturing"-Serie vor, die fast 40 KI-Modelle und intelligente Agenten umfasst, die drei wichtige Fertigungsszenarien abdecken – Forschung, Entwicklung und Design, Produktion und Fertigung sowie Betrieb und Wartung – und die intelligente Modernisierung der Fertigungsindustrie vorantreiben.

Die „Mobile Factory", die auf modularen Containeranlagen basiert und KI mit digitaler Zwillingstechnologie integriert, ermöglicht Fernwartung und intelligente Planung. Mit der Lösung wurden bereits Wartungs- und Notfallreparaturen bei mehreren Projekten durchgeführt, darunter in Südkorea, Indonesien und Bangladesch.

Die selbst entwickelte „Industrial Internet Platform" des Unternehmens bietet Lösungen für die digitale Transformation von Produktionsanlagen in 13 Branchen, darunter auch Energie und Industrie; derzeit sind bereits über 460.000 Geräte an die Plattform angeschlossen.

Der von Shanghai Electric selbst entwickelte zweibeinige humanoide Roboter „Suyuan" hatte ebenfalls einen großen Auftritt auf der Veranstaltung. Ausgestattet mit selbstentwickelten Hochleistungsgelenken und intelligenten Steuerungssystemen ist er in der Lage, in komplexen industriellen Szenarien zu arbeiten und die traditionelle industrielle Fertigung zu unterstützen.

Grüne Energie: eine neue Benchmark für kohlenstofffreie Industrieparks

Shanghai Electric nutzt seine Synergien im Bereich „Energy + Industry" und entwickelt reproduzierbare Lösungen für kohlenstofffreie Industrieparks. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Dienstleistungen für den gesamten Zyklus von der Planung bis zum Betrieb und deckt mit seinen hauseigenen Produkten mehr als die Hälfte der benötigten Kernausrüstungen ab, darunter Wind-, Solar-, Speicher-, Wasserstoff-, Microgrid- und Multi-Energie-Kopplungssysteme.

Im Messebereich „Zero-Carbon Parks" präsentierte Shanghai Electric seine führende Rolle im Bereich grüner Technologien in den Bereichen Wind, Solar und Energiespeicherung:

  • Windkraft: Mit seiner 25-MW-Offshore-Turbine hat Shanghai Electric Ausrüstung und Betriebs- und Wartungsdienstleistungen für Windparks auf der ganzen Welt geliefert, darunter auch für den Windpark Senj in Kroatien, eines der größten Windenergieprojekte in Mittel- und Osteuropa.
  • Solarenergie: Mit modernster HJT-Photovoltaik-Technologie und einer Lieferkapazität, die die gesamte Wertschöpfungskette für solarthermische Anlagen abdeckt, präsentiert Shanghai Electric innovative Produkte wie die integrierte Solar-Speicher-Stromversorgungskabine.
  • Energiespeicherung: Das Vanadium-Redox-Batteriesystem, bei dem ein Elektrolyt auf Wasserbasis verwendet wird, hat sich zu einer der bevorzugten Technologien für die Speicherung von Energie in großem Maßstab und über lange Zeiträume entwickelt.

Vorreiter bei der Entwicklung von grünem Wasserstoff und grünen Kraftstoffen

Durch die Nutzung seiner umfassenden Kompetenzen in den Bereichen neue Energien, intelligente Netze und grüne Chemikalien hat Shanghai Electric Kerntechnologien und -ausrüstungen für die gesamte Wertschöpfungskette grüner Kraftstoffe entwickelt. Shanghai Electric bietet vollständig maßgeschneiderte End-to-End-Lösungen für drei wichtige grüne Kraftstoffe, darunter grünes Methanol, grünes Ammoniak und nachhaltiges Flugbenzin (SAF), die auf unterschiedliche Ressourcenbedingungen und Marktanforderungen zugeschnitten sind.

Das Taonan-Projekt von Shanghai Electric in Jilin, Chinas erstes grünes Methanol-Demonstrationsprojekt, hat die EU-ISCC-Zertifizierung für den gesamten Prozess erhalten. Im März 2026 wurde die erste Charge grünen Methanols im Hafen Shanghai Yangshan auf das Containerschiff „OSMIUM" der Reederei CMA CGM gebunkert.

Video – https://mma.prnewswire.com/media/2964801/2026Hannover.mp4

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2346204/5934578/Shanghai_Electric_logo.jpg

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EU, Malaysia, Schweiz: Wachsende regulatorische Front gegen Musks Plattform X

14.04.2026

Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.

Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.

Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.

Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.