SHANGHAI, June 8, 2026 /PRNewswire/ -- On June 5, 2026, Calterah, a global leader in mmWave radar chips, unveiled its latest high-performance radar SoCs for ADAS and groundbreaking UWB radar solutions at its annual product and technology showcase, Calterah Day.

The newly launched Kunlun-Pro and Andes-Pro radar SoCs are engineered to address the market needs and emerging regulatory requirements for high-performance ADAS radar. As Euro NCAP 2026 raises the bar for automotive active safety and China progresses its national L2 ADAS and AEB regulations (currently in draft), ADAS radar is increasingly expected to deliver all-condition, full-speed-range perception for all road users.
Beyond mmWave radar chip innovations, Calterah further explores the UWB radar functionality and emerging applications. The company claims the world's first implementation of IEEE 802.15.4ab Sensing in the Dubhe CAL1106AQ SoC and has released two groundbreaking solutions—a Child Presence Detection (CPD) development suite and a Parking Assist System (PAS) development suite. The two suites are both built on CAL1106AQ—the world's first IEEE 802.15.4ab-compliant and FiRa 4.0-certified 2T4R UWB SoC. With a unique 2T4R architecture, a Radar Leakage Suppression (RLS) module, and the IEEE 802.15.4ab Sensing feature, CAL1106AQ is capable of accurate height measurement, detection of nearby stationary objects, and high-speed parking lot search—tasks extremely challenging for conventional UWB products.
As of Q1 2026, Calterah has shipped over 30 million mmWave chips cumulatively, powering vehicle models from more than 30 OEMs. Calterah Founder and CEO Dr. Jiashu CHEN noted: "Combining mmWave and UWB technologies creates a seamless, safe, and intelligent driving experience—from car locating, unlocking, and assisted driving, to automated parking, car locking, child presence detection (CPD), and intrusion alerts."

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Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.
Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.
Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.
Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.
Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.
Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.