AMSTERDAM, 20. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Interclean Amsterdam 2026 stellte Rosiwit, ein Anbieter intelligenter Reinigungslösungen für industrielle Umgebungen, seine neuesten Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Reinigungstechnologien und auf Cybersicherheit ausgerichteter System-Upgrades vor. Besucher finden Rosiwit in Halle 7, Stand 7-424.

Nachhaltigkeit als Kernstück
Im Rahmen der Veranstaltung hielt das Unternehmen einen thematischen Vortrag, der sich auf drei Bereiche konzentrierte: Umweltverantwortung, Managementeffizienz sowie Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter. Laut Rosiwit legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf mechanische Reinigung statt auf den Einsatz von Chemikalien, mit dem Ziel, den Wasserverbrauch um 30 bis 50 % zu senken und den Einsatz von Reinigungsmitteln auf ein Minimum zu reduzieren. Das Unternehmen erklärte, dass optimierte Druckluftsysteme dazu beitragen können, die Ressourceneffizienz zu verbessern und gleichzeitig eine gleichbleibende Reinigungsleistung zu gewährleisten.
ESG durch Technologie vorantreiben
Rosiwit hob zudem hervor, wie das Hardware-Design und die Navigationstechnologien des Unternehmens umfassendere ESG-Ziele unterstützen, darunter eine geringere Umweltbelastung, eine höhere betriebliche Produktivität und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Durch die Automatisierung sich wiederholender und potenziell gefährlicher Aufgaben will das Unternehmen die Arbeitsintensität senken und gleichzeitig zu sichereren Arbeitsbedingungen beitragen.
Erweiterte Cybersicherheit für Industrieroboter
Darüber hinaus hat Rosiwit maßgeschneiderte Cybersicherheitsdienste für seine Flaggschiff-Reinigungsroboter Skywalker GT und Titan 810 eingeführt. Das Unternehmen erklärte, das Angebot sei darauf ausgelegt, die Systemresilienz in industriellen Umgebungen durch mehrere Schlüsselmerkmale zu stärken, darunter Risikominimierung zur Verringerung von Schwachstellen, aktiver Schutz zur Gewährleistung eines unterbrechungsfreien Betriebs, schnelle Abhilfemaßnahmen sowie eine verbesserte Systemtransparenz für Audits und Analysen.
Der Nachfrage nach sicherer Automatisierung gerecht werden
Die Verbesserungen im Bereich Cybersicherheit spiegeln die wachsende Nachfrage der Branche nach sicheren Automatisierungslösungen wider, insbesondere in großen und komplexen Anlagen, in denen die Betriebskontinuität von entscheidender Bedeutung ist.
Fokussiert auf industrielle Anwendungen
Rosiwit wies darauf hin, dass der Schwerpunkt weiterhin auf industriellen Anwendungsbereichen liegt, wie beispielsweise in der Fertigung und Logistik, wo die Reinigungsanforderungen besonders hoch sind. Das Unternehmen möchte sich durch die Kombination von intelligenter Automatisierung, Nachhaltigkeitsaspekten und einer auf diese Anwendungsfälle zugeschnittenen Zuverlässigkeit auf Systemebene von der Konkurrenz abheben.
Entdecken Sie mehr über die Lösungen von Rosiwit:
Website: rosiwit.com
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/91186657
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.