Region Navarra und Hithium unterzeichnen Investitionsvereinbarung für Batteriefabrik in einer Zeremonie mit Regionalpräsidentin Sánchez

16.04.2026
  • María Chivite, Präsidentin der Region Navarra, und Jeff Wu, Gründer und Chairman von Hithium, bestätigen die Investition in einen strategischen Sektor mit einem Volumen von rund 400 Millionen Euro, du 700 Arbeitsplätze mit sich bringen wird.

BEIJING, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Präsidentin der Region Navarra, María Chivite Navascués, traf sich diesen Mittwoch mit Vertretern des chinesischen Energiespeicherunternehmens Hithium im Rahmen einer Arbeitsreise der navarrischen Delegation nach China, die in diesen Tagen stattfindet. Während des Treffens mit dem Gründer und Chairman von Hithium, Jeff Wu, , und in Anwesenheit des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez wurde eine Vereinbarung zwischen der Regionalregierung und dem chinesischen Unternehmen unterzeichnet, um „die Entwicklung, den Bau und den Betrieb" der künftigen Gigafabrik für Batteriespeichersysteme (BESS) und -zellen voranzutreiben.

Navarre and HiTHIUM sign the investment commitment for their battery plant in a ceremony together with President Sánchez

Das künftige Werk erfordert eine Investition von rund 400 Millionen Euro und wird 700 direkte Arbeitsplätze schaffen.

Im Text der Vereinbarung wird darauf hingewiesen, dass diese Initiative „einen wesentlichen Beitrag zur grünen Energiewende in Europa leisten und gleichzeitig die solide wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen China und Spanien stärken wird".

Während des Treffens betonte Präsidentin Chivite, dass die Investition der Region zugute kommen werde, was eine gute Nachricht für alle Menschen in Navarra sei, auch wenn noch einige Maßnahmen und Details zu klären seien. Sie kündigte außerdem an, dass das Unternehmen voraussichtlich 2027 mit der Produktion beginnen könne.

Chivite betonte zudem, dass Navarre über Erfahrung bei der Umsetzung ausländischer Investitionsprojekte verfüge. Zugleich hob sie die Verlässlichkeit der Region bei der Zusammenarbeit, die Nähe der Institutionen sowie die Stärkung der navarrischen Ökosysteme hervor, die mit solchen Investitionen einhergehe.

Mikel Irujo, Minister für Industrie und den ökologischen und digitalen Wandel in der Wirtschaft, erklärte seinerseits, dass die erzielte Vereinbarung das Ergebnis intensiver Arbeit im Rahmen von zwei Jahren direkter Kontakte, sieben Besuchen chinesischer Delegationen in Navarra und vier Reisen von Delegationen der Regionalregierung nach China sei. In diesem Sinne betonte er, dass die Region für dieses Projekt aufgrund ihres industriellen Ökosystems ausgewählt worden sei, insbesondere wegen der angebotenen technischen Dienstleistungen, des Niveaus der Technologiezentren, des industriellen Umfelds, der Universitäten und der Berufsausbildung.

Neben der Delegation aus Navarra nahm auch Dr. Qi Tang, Managing Director of Strategy Development Office von Hithium, im Namen des Unternehmens an dem Treffen teil und erklärte, dass die Vereinbarung einen Meilenstein für die Investitionen des chinesischen Unternehmens in Navarra darstelle. Tang bewertete die Beziehungen zwischen China und Spanien positiv und bekundete die Absicht von Hithium, das Projekt so bald als möglich zu starten.

„Wir glauben, dass sowohl Navarra als auch Spanien für uns und für andere chinesische Unternehmen das richtige Geschäftsumfeld bieten, um ihre Geschäfte in Europa zu entwickeln", erklärte er und zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt der künftigen Batteriefabrik in Navarra sehr erfolgreich sein werde.

Ebenso betonte Tang, dass einer der Gründe für die Wahl Navarras die Effizienz der Behörden Navarras im Laufe des Prozesses sowie die starke Unterstützung gewesen sei, die sie während der Entscheidungsfindung zeigten.

Beziehungen zwischen Navarra und Hithium

Im November letzten Jahres konnte Präsidentin Chivite im Rahmen der letzten Handelsmission der Regierung von Navarra in China auch die Anlagen des Unternehmens in Chongqing besuchen. Im März dieses Jahres kündigte das chinesische Unternehmen seine Absicht an, in Navarra eine Gigafabrik zu errichten, die sowohl auf die Herstellung von Zellen als auch auf die Montage von Speichersystemen in stationären Batterien ausgerichtet ist und eine Gesamtinvestition von rund 400 Millionen Euro umfasst.

In diesem Sinne fand am 10. März im Palacio de Navarra auch ein Treffen zwischen Präsidentin Chivite, Minister Irujo, dem Investment Director von Hithium, Hao Wang, und der Leiterin der Rechtsbateilung des Unternehmens, Legal Director Lily Lu, statt.

Informationen zu Hithium

Hithium ist ein chinesisches Unternehmen, das im Jahr 2019 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Xiamen hat. Das Unternehmen verfügt über Batterieproduktionsstätten in Xiamen, Chongqing und Heze in China und Dallas in den USA. Die neue Fabrik wird somit der zweite Standort des Unternehmens außerhalb Chinas und der erste in der Europäischen Union sein.

Das chinesische Energieunternehmen ist vor allem auf stationäre Energiespeichersysteme (Battery Energy Storage System, BESS) spezialisiert und verfügt über mehrere Forschungs-, Entwicklungs- & Innovationszentren und Produktionsstätten. Heute positioniert sich das Unternehmen als einer der führenden Global Player im Bereich der Großbatterien für industrielle, gewerbliche und versorgungstechnische Anwendungen. Es ist das führende Unternehmen in diesem Sektor in China und die Nummer zwei weltweit.

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EU, Malaysia, Schweiz: Wachsende regulatorische Front gegen Musks Plattform X

14.04.2026

Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.

Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.

Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.

Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.