ZWIJNDRECHT, Niederlande, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- Royal Van Leeuwen erzielte im Jahr 2025 trotz schwieriger Marktbedingungen ein positives Ergebnis. Der Markt war geprägt von geringer Nachfrage, insgesamt sinkenden Preisniveaus und anhaltender Unsicherheit aufgrund geopolitischer und regulatorischer Entwicklungen. Das von den europäischen Handelsgesellschaften ab Lager verkaufte Volumen entsprach dem des Jahres 2024, wenn auch zu deutlich niedrigeren Preisniveaus. Das Aktivitätsniveau für Projekte im globalen Energiesegment fiel hingegen geringer aus.

2025 belief sich der Gesamtumsatz von Royal Van Leeuwen auf 1.223 Mio. € (2024: 1.335 Mio. €). Das Betriebsergebnis betrug 17 Mio. € (2024: 22 Mio. €) und das Nettoergebnis 12 Mio. € (2024: 14 Mio. €). Die Solvabilitätsquote verbesserte sich auf 51,9 % (2024: 49,8%).
Die Marktbedingungen blieben das ganze Jahr über schwierig. Insbesondere in Europa war die industrielle Nachfrage schwach, und Investitionsentscheidungen wurden häufig verschoben. Die verkauften Mengen entsprachen weitgehend denen von 2024, allerdings auf einem niedrigeren Preisniveau. Im Energiesegment ging die Projektaktivität insgesamt zurück, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, da die Kunden eine zurückhaltende Investitionshaltung beibehielten.
Van Leeuwen trieb die Automatisierung und Digitalisierung in seinem gesamten Netzwerk voran und setzte die erfolgreiche Einführung seines neuen ERP-Systems SAP S/4HANA in weiteren operativen Gesellschaften fort. DasSicherheitsniveau verbesserte sich deutlich, und die Nachhaltigkeitsbemühungen führten zur Verleihung der EcoVadis-Silbermedaille, womit Van Leeuwen zu den besten 15 % der nachhaltigen Unternehmen seiner Branche zählt.
Van Leeuwen stärkte seine Marktposition durch gezielte Akquisitionen. Im Juni 2025 wurde Dan-Equip A/S übernommen, ein Handelsunternehmen im Offshore- und Energiesegment in Dänemark. Die Übernahme von Corrotherm International, einem Lagerhalter für hochwertiges Rohrmaterial aus Nickellegierungen mit Sitz in den Niederlanden, sowie die Übernahme von C+R HYDRAULICS, einem Vertriebsspezialisten für Zylinderrohre und Kolbenstangen mit Sitz in Deutschland, wurden Anfang 2026 abgeschlossen.
Joop Sassen, Vorstandsvorsitzender und CEO: „Mit unserer über hundertjährigen Geschichte haben wir unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, uns an veränderte Marktbedingungen anzupassen. 2025 haben unsere Teams weltweit erneut eine starke lösungsorientierte Denkweise bewiesen und ihre Kreativität und ihr Engagement in den Dienst unserer Kunden gestellt. Unsere langjährigen Kunden- und Lieferantenbeziehungen, unser globales Netzwerk sowie unsere erfahrenen, engagierten Teams bilden eine solide Grundlage für die Zukunft. Auch wenn Unsicherheit weiterhin Teil des Geschäftsumfelds ist, blicken wir zuversichtlich auf das Jahr 2026."
Das Jahrbuch 2025 von Van Leeuwen ist über diesen Link verfügbar.
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Royal Van Leeuwen ist ein international tätiges Vertriebsunternehmen, das sich auf Stahlrohre sowie deren Anwendungen spezialisiert hat. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Zwijndrecht, Niederlande, wurde 1924 gegründet und ist in nahezu allen Industriezweigen tätig. Das Unternehmen hat 75 Niederlassungen in 32 Ländern in Europa, dem Nahen Osten, Asien, Australien und Nordamerika. Die 2.200 Mitarbeiter von Van Leeuwen verfügen über Fachkenntnisse in den Bereichen Beschaffung, Anarbeitung, Projektmanagement, Logistik sowie Bedarfsplanung und arbeiten in ihren Märkten eng mit den Kunden zusammen. Die Kombination aus globaler Logistik und Wissen über Produkte und Kundenanwendungen macht Van Leeuwen zu einem führenden Unternehmen auf seinen Märkten.
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Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.
Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.
Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.
Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.