MUMBAI, Indien, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions (PPS), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (CDMO) und Teil von Piramal Pharma Ltd. (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635), hat mit Botanix SB Inc., einer Tochtergesellschaft von Botanix Pharmaceuticals Limited (ABN 70 009 109 755) (ASX: BOT) („Botanix"), einem kommerziell tätigen Dermatologieunternehmen, eine Vereinbarung über Herstellung und Lieferung geschlossen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung wird PPS an seinem Standort in Riverview, Michigan, mit der Entwicklung und Validierung von Sofpironiumbromid, dem pharmazeutischen Wirkstoff (API) in Sofdra®, beginnen. Nach erfolgreicher behördlicher Genehmigung am Standort Riverview werden PPS und Botanix die Validierung des Verfahrens am PPS-Standort in Aurora, Kanada, in Betracht ziehen. Diese potenzielle Strategie mit zwei Standorten würde Botanix die Möglichkeit geben, PPS als kommerziellen API-Lieferanten mit zwei Bezugsquellen zu nutzen und so die langfristige Flexibilität sowie Sicherheit der Lieferkette zu erhöhen.
Mit jahrzehntelanger gemeinsamer Erfahrung bieten die Standorte Riverview und Aurora außergewöhnliche Kompetenz in der Wirkstoffentwicklung sowie -herstellung, von F&E bis zur Kommerzialisierung. Durch jüngste Investitionen verfügen beide Standorte über die moderne Ausrüstung und einheitlichen Systeme, die für die Umsetzung dieses Programms erforderlich sind. Dies stärkt die Vorteile ihrer geografischen Nähe sowie ihrer Integrationskompetenz und verbessert zugleich ihre Fähigkeit, kosteneffiziente Lösungen anzubieten.
Indem PPS die Option für Entwicklung und Validierung an beiden Standorten aufrechterhält, kann das Unternehmen seinen Partnern Redundanz, Kontinuität in der Lieferkette sowie zeitliche Flexibilität bieten. Sollten geopolitische Probleme auftreten, kann PPS die Produktion nahtlos zwischen den Standorten verlagern und so die kontinuierliche Versorgung von Botanix und der Patienten sicherstellen. Dieser proaktive Ansatz ermöglicht es den Partnern von PPS, in Zeiten globaler Unsicherheit flexibel und widerstandsfähig zu bleiben, mit robuster Absicherung in den USA sowie im übrigen Weltmarkt.
Diese Zwei-Standort-Fähigkeiten bieten auch finanzielle Vorteile, da sie den Partnern von PPS ermöglichen, Qualität und Zeit besser in Einklang zu bringen. Durch die Risikominderung in der Sofdra-Lieferkette dürfte PPS Botanix eine erhebliche Senkung der Herstellkosten ermöglichen.
„Diese Geschäftspartnerschaft zeigt unsere Fähigkeit, maßgeschneiderte, widerstandsfähige Lösungen für Unternehmen wie Botanix zu liefern", sagte Peter DeYoung, Geschäftsführer, Piramal Global Pharma. „Unsere nordamerikanischen Wirkstoffstandorte verfügen über die Expertise, moderne Technologie und hochentwickelten Fähigkeiten, die erforderlich sind, um Risiken in der Sofdra-Lieferkette zu reduzieren und sicherzustellen, dass diese wegweisende Therapie die Patienten, die sie benötigen, zuverlässig sowie effizient erreicht."
Dieser stufenweise Ansatz wird PPS in die Lage versetzen, den künftigen Lieferbedarf für Sofpironiumbromid zu unterstützen und zugleich die Möglichkeit einer Produktion an zwei Standorten zu bieten, falls zusätzliche Kapazitäten erforderlich sind. Durch die proaktive Unterstützung der Kontinuität in der Lieferkette kann PPS dazu beitragen, die Lebensqualität von Patienten mit primärer axillärer Hyperhidrose zu verbessern, und unterstreicht damit sein Engagement, Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.
Informationen zu Piramal Pharma Solutions
Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet außerdem Entwicklungs- und Herstellungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien, die durch das assoziierte Unternehmen von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, ermöglicht werden.
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Informationen zu Piramal Pharma Limited
Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet über seine 17* weltweiten Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein weltweites Vertriebsnetz in mehr als 100 Ländern ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert. Außerdem hält PPL eine strategische Minderheitsbeteiligung an Yapan Bio Private Limited, das in den Segmenten Biologika/Biotherapeutika und Impfstoffe tätig ist.
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* Umfasst eine Anlage über die Minderheitsbeteiligung von PPL an Yapan Bio.
Informationen zu Botanix Pharmaceuticals
Botanix Pharmaceuticals Limited (ASX:BOT) ist ein Dermatologie-Unternehmen mit Sitz in Philadelphia und Phoenix (USA), das die FDA-Zulassung für sein Hauptprodukt Sofdra™ zur Behandlung primärer axillärer Hyperhidrose erhalten hat. Sofdra ist die erste und einzige von der FDA zugelassene neue chemische Substanz zur Behandlung primärer axillärer Hyperhidrose. Sie bietet eine neuartige, sichere sowie wirksame Lösung für Patienten, denen bislang Behandlungsoptionen für diese sozial belastende Erkrankung fehlten.
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Wenige Stunden vor dem offiziellen Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geraten die Vereinigten Staaten als Gastgeberland wegen ihrer Migrations- und Einreisepolitik unter wachsenden internationalen Druck. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, rief Washington dazu auf, die Umsetzung seiner migrationspolitischen Vorgaben „in der Tiefe“ zu überprüfen. Anlass sind eine Reihe von Zwischenfällen rund um die Anreise von Spielern und Delegationen, die die Debatte über die Vereinbarkeit der US-Praxis mit internationalen Menschenrechtsstandards neu entfacht haben.
Besonders kritisiert werden administrative Hürden und Pannen bei der Einreise, von denen laut Türk auch offizielle Delegationen betroffen waren. In diesem Zusammenhang werden unter anderem Probleme beim Zugang zu Visa und Kontrollen bei der Ankunft genannt; ein Fokus liegt auf den Schwierigkeiten, mit denen Vertreter des Iran konfrontiert gewesen sein sollen. Für den Menschenrechtschef der Vereinten Nationen steht dabei weniger die grundsätzliche Souveränität der USA in Migrationsfragen im Zentrum, als vielmehr die Art und Weise, wie diese Politik angewendet wird und welche Folgen sie für die „Menschenrechte und die menschliche Würde“ hat.
Türk appellierte in einer Pressekonferenz in Genf an die US-Regierung, gerade mit Blick auf die Weltmeisterschaft die bestehenden Verfahren zu überdenken. Die aktuell vorherrschenden Politiken müssten so angepasst werden, dass sie den Anforderungen eines globalen Sportereignisses besser gerecht werden, sagte er sinngemäß. Die Erwartung der UN-Seite: Ein Regime, das einerseits die Sicherheitsinteressen des Gastgeberlandes wahrt, andererseits aber die Bewegungsfreiheit von Spielern, Funktionären und Fans nicht unnötig einschränkt oder zu demütigenden Situationen führt.
Der Weltverband FIFA versucht derweil, Distanz zur Auseinandersetzung zu halten und verweist auf die Zuständigkeit des Gastgeberstaates. Man greife nicht in Einwanderungsverfahren oder Visa-Entscheidungen des Austragungslandes ein, betont die Organisation. Dennoch wächst die Sorge, dass ungeklärte Fragen im Grenz- und Visaregime weitere Reibungsverluste produzieren und damit den Ablauf des Turniers stören könnten. Sollten die kritisierten Punkte nicht rasch adressiert werden, drohen die organisatorischen Probleme, die Erzählung der WM schon vor dem ersten Anpfiff zu überlagern.