Eye-Tracking-gestütztes 60-GHz-Streaming über die erste 2x2-MIMO-Funkverbindung auf einem VR-Headset; Pimax stellt außerdem ringlose VR-Controller, den Spation-Mini-PC und eine neue Markenidentität unter dem Namen „Stratosphere Blue" vor
SAN JOSE, Kalifornien, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Pimax, ein führender Hersteller von High-End-PC-Virtual-Reality-Headsets, hat heute auf seiner Veranstaltung „Frontier:" das Crystal Pro vorgestellt, ein kabelloses PC-VR-Headset, das auf einer Streaming-Technologie basiert, die das Unternehmen als „Native Foveated Streaming" bezeichnet. Veranstaltung zur Vorstellung von „Change To Stay The Same". Pimax stellte außerdem die „Ringless VR Controllers", den Spation-Mini-PC sowie ein überarbeitetes Markenimage vor, das sich um die neue Markenfarbe „Stratosphere Blue" dreht.
Crystal Pro verfügt über integrierte WLAN-Streaming-Funktionen und einen speziellen WLAN-6E-Adapter. Für die native Grafik der GPU bietet Pimax ein optionales 60G-AirLink-Kit an, das im Lieferumfang enthalten ist oder separat erworben werden kann. Mithilfe von Eye-Tracking überträgt die 60-GHz-Verbindung das native Bild der GPU direkt an die Bildschirme im Fokusbereich des Nutzers, ohne dass eine für das WLAN-Streaming erforderliche Codierung notwendig ist. Die beiden Raumantennen des Sets arbeiten in einer 2x2-MIMO-Konfiguration – laut Pimax eine Premiere bei VR-Headsets – und bieten einen kombinierten Durchsatz von bis zu 6 Gbit/s bei einer zusätzlichen Latenz von unter 2 ms.

Das Headset kombiniert asphärische Glaslinsen mit QLED-Displays mit einer Auflösung von 2880 × 2880 Pixeln pro Auge, einem Sichtfeld von 110 Grad und Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz. Das Tracking-System kombiniert Eye-Tracking, SLAM 2.0 Inside-Out-Tracking und eine austauschbare Frontblende für optionale Lighthouse-Unterstützung oder MR-Passthrough mit LiDAR-Tiefenmessung. Es ist kein Akku eingebaut; die Stromversorgung erfolgt über einen im Lieferumfang enthaltenen externen Akku mit 16.000 mAh.
Die „Ringless VR"-Controller ersetzen den früheren Tracking-Ring von Pimax durch kamerabasiertes Hand-Tracking sowie Infrarot- und Bewegungssensor-Tracking mit einer Latenz von unter 15 ms und lassen sich an ein Gamepad für Windows und Steam anschließen.
Der Spation ist ein Mini-PC mit Komponenten der Desktop-Klasse in einem Gehäuse, das kleiner ist als ein typischer Tower. Er kombiniert eine AMD Ryzen 7 9800X3D-CPU mit einer AMD RX 9070 XT- oder Nvidia RTX 5070 Ti-GPU. Es unterstützt Windows und SteamOS; außerdem ist eine DIY-Konfiguration verfügbar.
Der Preis für Crystal Pro beträgt 1.399 US-Dollar bzw. 1.899 US-Dollar im Paket mit dem AirLink-Kit; das Kit allein kostet 599 US-Dollar. Liefertermine und Preise für die „Ringless"-VR-Controller und „Spation" werden noch bekannt gegeben. Kunden können heute unter pimax.com ein Exemplar für 1 Dollar reservieren.
Pimax ist ein Hersteller von Virtual-Reality-Hardware, der für hochauflösende PC-VR-Headsets mit großem Sichtfeld bekannt ist, darunter die Serien „Crystal" und „Dream Air". Mehr dazu unter www.pimax.com.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.