Ermöglicht die proaktive Erkennung von Händlerrisiken und die Betrugsbekämpfung mithilfe von Echtzeit-Informationen und Workflows
SANTA CLARA, Kalifornien und PUNE, Indien, 10. April 2026 /PRNewswire/ -- Persistent Systems (BSE: 533179) (NSE: PERSISTENT), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für Digital Engineering und Unternehmensmodernisierung, gab heute die Einführung seiner Lösung für Risikomanagement und Betrugserkennung im Handel bekannt, die auf der Databricks Data Intelligence-Plattform basiert. Die Lösung hilft Finanzinstituten dabei, Betrugsverluste zu reduzieren, die Erkennungsgenauigkeit zu verbessern und den Aufwand für manuelle Überprüfungen durch datengestützte Entscheidungen in Echtzeit zu senken.

Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungen sehen sich Finanzinstitute, Zahlungsdienstleister, digitale Plattformen und ihre Endkunden mit steigendem Betrugsrisiko, behördlicher Kontrolle und Reputationsrisiken konfrontiert. Herkömmliche Ansätze stützen sich auf statische Regeln und Analysen nach der Transaktion, was die Früherkennung einschränkt. Persistent verlagert das Risikomanagement für Händler in die vorgelagerte Phase, um eine frühzeitige Erkennung, kontinuierliche Überwachung und KI-gesteuerte Maßnahmen zu ermöglichen, bevor Verluste entstehen.
Die auf der Databricks Data Intelligence-Plattform basierende Lösung nutzt agentenbasierte KI, um während des Onboardings eine Multi-Signal-Prüfung der Händler durchzuführen. Dabei werden Geschäftsprofile, Compliance-Historie, Transaktionsmuster und externe Indikatoren analysiert, um das Risiko vor Beginn der Transaktionen zu bewerten. Nach der Inbetriebnahme überwacht sie kontinuierlich Transaktionen, Rückbuchungen und Signale von Drittanbietern in Echtzeit, um aufkommende Betrugs- oder Compliance-Risiken zu erkennen.
Wenn Risikosignale erkannt werden, löst das System konfigurierbare Maßnahmen aus, wie z. B. verstärkte Überwachung, Aufnahme in eine Beobachtungsliste oder Transaktionsbeschränkungen, bei voller Nachverfolgbarkeit und Governance. Als Databricks-Accelerator konzipiert, vereint sie Batch- und Streaming-Daten, Händlerprofile und externe Risikosignale in einer geregelten Echtzeit-Intelligence-Ebene und ermöglicht so eine schnellere Amortisationszeit.
Von der Lösung werden messbare geschäftliche Auswirkungen erwartet, darunter:
Persistent ist ein Databricks Global Systems Integrator-Partner mit über 900 Databricks-zertifizierten Fachkräften und mehr als acht Accelerators auf der Databricks-Plattform. Die Lösung ist ab sofort verfügbar und kann als Databricks-basierter Accelerator für Banken, Acquirer und Zahlungsdienstleister weltweit eingesetzt werden.
Barath Narayanan, Global BFSI and Europe Geo Head, Persistent:
„Das Händlerrisiko ist zu einer der komplexesten Herausforderungen für Finanzinstitute, Zahlungsdienstleister und digitale Plattformen geworden, da das Transaktionsvolumen wächst und die behördliche Aufsicht zunimmt. Effektives Risikomanagement hängt heute von der Fähigkeit ab, Daten in Erkenntnisse umzuwandeln und in Echtzeit zu reagieren. Unsere Zusammenarbeit mit Databricks ermöglicht es uns, skalierbare Datenverarbeitung mit KI zu kombinieren, um Finanzinstituten dabei zu helfen, aufkommende Risiken früher zu erkennen, die Entscheidungsfindung zu verbessern und die Händlerüberwachung über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu stärken."
Josh Meyer, Global Head of Partner Solutions and Industry GTM, Databricks:
„Da Zahlungsökosysteme wachsen und die behördliche Aufsicht zunimmt, wird das Händlerrisikomanagement zu einer datengesteuerten Herausforderung. Databricks unterstützt gemeinsam mit Persistent Finanzinstitute, Zahlungsanbieter und digitale Plattformen dabei, Daten in großem Maßstab zu vereinheitlichen, um Echtzeit-Transparenz über den gesamten Händler-Lebenszyklus hinweg zu gewinnen. Dieser Ansatz ermöglicht eine frühere Risikoerkennung, präzisere Entscheidungsfindung und eine stärkere, widerstandsfähigere Compliance in einer sich rasch wandelnden Zahlungslandschaft."
Informationen zu Persistent
Persistent Systems (BSE: 533179) (NSE: PERSISTENT) ist ein weltweites Dienstleistungs- und Lösungsunternehmen, das branchenübergreifend KI-gestützte, plattformbasierte digitale Engineering- und Unternehmensmodernisierungslösungen anbietet. Mit über 26.500 Mitarbeitenden in 18 Ländern engagiert sich das Unternehmen für Innovation und den Erfolg seiner Kunden. Persistent bietet eine umfassende Dienstleistungspalette, darunter Softwareentwicklung, Produktentwicklung, Daten und Analysen, CX-Transformation, Cloud Computing sowie intelligente Automatisierung. Das Unternehmen ist im MSCI India Index vertreten und in wichtigen Indizes der National Stock Exchange of India enthalten, darunter der Nifty Midcap 50, der Nifty IT und der Nifty Midcap Liquid 15, sowie in mehreren Indizes der BSE, wie dem S&P BSE 100 und dem S&P BSE SENSEX Next 50. Persistent ist zudem im Dow Jones Sustainability World Index vertreten. Das Unternehmen hat CO2-Neutralität erreicht und damit seinen Einsatz für Nachhaltigkeit sowie verantwortungsbewusstes Wirtschaften bekräftigt. Persistent wurde außerdem von Newsweek und der Plant A Insights Group als einer von „America's Greatest Workplaces for Inclusion & Diversity 2025" (einer der besten Arbeitgeber in den USA für Inklusion und Vielfalt 2025) ausgezeichnet. Als Teilnehmer des UN Global Compact hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, seine Strategien und Geschäftsaktivitäten an den universellen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung auszurichten und Maßnahmen zu ergreifen, die gesellschaftliche Ziele fördern. Mit einem Wachstum des Markenwerts von 468 % seit 2020 ist Persistent die am schnellsten wachsende IT-Dienstleistungsmarke im Bericht „Brand Finance India 100" 2025.
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Zukunftsgerichtete und mit Vorsicht zu behandelnde Aussagen
Risiken und Ungewissheiten im Zusammenhang mit zukunftsgerichteten Aussagen finden Sie unter persistent.com/flcs
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Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.
Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.
Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.
Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.