PATEO schließt sich mit Xunce Technology und Saimo Technology zusammen, um ein neues Paradigma für den Wertaustausch durch KI im Fahrzeug zu definieren

08.06.2026

SHANGHAI, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 8. Juni gab PATEO (02889.HK) in einer freiwilligen Mitteilung bekannt, dass es eine dreigliedrige strategische Kooperationsrahmenvereinbarung mit Xunce Technology und Saimo Technology unterzeichnet hat. Die drei Parteien werden ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Fahrzeugterminals, Simulationstests, Datenabrechnung und KI-Großmodelle zusammenführen, um gemeinsam ein auf Token basierendes physikalisches KI-Weltmodell zu entwickeln. Darüber hinaus werden sie die Allianz für das tokenbasierte Weltmodell ausbauen, um ein industrielles System mit geschlossenem Kreislauf zu schaffen, das „Edge-Hardware, Simulationstests, Dateninfrastruktur, Token-Abrechnung und kommerziellen Betrieb" umfasst.

Bewältigung der Herausforderungen für einen kommerziellen Kreislauf der Fahrzeug-KI durch Zusammenarbeit der drei Partner

Die Integration von KI-Großmodellen in Fahrzeuge ist derzeit ein prägender Trend in der Branche für intelligente Fahrzeuge; wie jedoch KI-Dienste in Fahrzeugszenarien einen nachhaltigen kommerziellen Kreislauf erreichen können, befindet sich für die gesamte Branche noch in einer Erprobungsphase. Genau dieses Problem soll durch die vorliegende Kooperation gelöst werden.

Die drei Parteien werden eine umfassende Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Token-Ökonomie im Fahrzeugbereich realisieren: Dies reicht vom gemeinsamen Aufbau einer Token-Infrastruktur am Edge-Standort und der Ausweitung von Token-Preismodellen auf Fahrzeugszenarien bis hin zur Einrichtung einer einheitlichen Stelle für Token-Abrechnung und -Clearing, der Förderung der tiefen Integration in Betriebssysteme sowie der gemeinsamen Entwicklung von TokenOS und einem physikalischen KI-Weltmodell. Die gemeinsam entwickelten technischen Module tragen einheitlich die Bezeichnung „PATEO-Xunce-Saimo TokenOS Enhancement Modules"; die entsprechenden Marken, geistigen Eigentumsrechte sowie kommerziellen Rechte und Interessen werden von den drei Parteien gemeinsam gehalten, verwaltet und genutzt.

Aus technischer Sicht ergänzen sich die Kompetenzen der drei Kooperationspartner hervorragend. Als Anbieter von KI-Lösungen, der sich durch die „Integration von Software, Hardware, Chips und Cloud" auszeichnet, steuert PATEO Fahrzeugterminals, Cockpit-Systeme sowie Kompetenzen für die Synergie zwischen Edge und Cloud bei. Xunce Technology, ein Anbieter von Echtzeit-Dateninfrastrukturen, nutzt seine umfassenden Fähigkeiten im Bereich der KI-Dateninfrastruktur und das Betriebssystem TokenOS, um Kerndienste bereitzustellen, die Token-Wertmessung, dynamische Abrechnung und standardisierte Rechnungsstellung vereinen. Saimo Technology verfügt über einen großen Bestand an hochwertigen Szenariodaten, eine vollständige Toolchain für Simulationstests sowie landesweite Testgelände und stellt eine Simulations- und Validierungsumgebung für das Modelltraining sowie die algorithmische Überprüfung bereit.

Darüber hinaus haben die drei Parteien gemeinsam die erste Allianz für einen geschlossenen Wertschöpfungskreislauf (Full-Stack) innerhalb des NVIDIA-Ökosystems aufgebaut: PATEO ist für die Bereitstellung von Rechenleistung im Fahrzeug und die Implementierung von Weltmodellen auf Basis der NVIDIA-Rechenplattform zuständig; Xunce Technology ermöglicht die Messung von GPU-Rechenleistung und KI-Service-Token sowie den durchgängigen Wertfluss; Saimo Technology liefert die Validierung der Simulationskonformität. Diese Aufstellung verknüpft die gesamte Kette – von der Recheninfrastruktur und der Simulationsvalidierung bis hin zur Token-Abrechnung und kommerziellen Monetarisierung.

Entwicklung von TokenOS-Erweiterungsmodulen zur Neugestaltung der zugrundeliegenden Infrastruktur für den Wertaustausch

Die Vereinbarung definiert neun Kooperationsbereiche, die sich auf den durchgängigen Wertaustausch und den kommerziellen geschlossenen Kreislauf der Token-Ökonomie im Fahrzeug konzentrieren. Sie münden schließlich in die „PATEO-Xunce-Saimo TokenOS-Erweiterungsmodule" – eine auf Fahrzeugszenarien ausgerichtete Infrastruktur für die Token-Ökonomie am Edge.

Der entscheidende Durchbruch dieses Systems liegt in der Abkehr vom traditionellen, hardwarebasierten Einmal-Kaufmodell hin zu einem völlig neuen Geschäftsmodell: Dieses zeichnet sich durch eine tokenbasierte Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung und eine Umsatzverteilung zwischen mehreren Parteien aus. Dadurch entsteht ein System für den Umlauf von Token-Werten; der Vermögenswert von Fahrzeugdaten, Technologien, Anwendungsszenarien und Ähnlichem wird aktiviert, neue Ertragswege werden erschlossen und die gesamte Ertragsstruktur wird optimiert.

Dieser Wandel vollzieht sich nicht isoliert. Angesichts der politischen Weichenstellung der Nationalen Datenverwaltung (National Data Administration) im März 2026, durch die Token offiziell als „Ciyuan" (Wortelemente) definiert wurden, hat sich die Token-Ökonomie von einem rein technischen Konzept zu einer nationalen strategischen Vision entwickelt. Mit der fortschreitenden Umsetzung der Token-Ökonomie entsteht in rasantem Tempo ein neuer Dienstleistungsmarkt im Billionen-Bereich. Die aktuelle Zusammenarbeit der drei Partner zur Gestaltung der fahrzeuginternen Token-Ökonomie fällt genau mit dem Wendepunkt der Branche zusammen – dem Übergang von der technischen Validierung zur großflächigen kommerziellen Nutzung.

PATEO hat bereits frühzeitig zukunftsweisende Weichen für das „Token-Ökonomie-Modell" gestellt. Das Unternehmen ging zuvor eine tiefgreifende Partnerschaft mit NVIDIA ein, um die auf der „NVIDIA DRIVE AGX Thor"-Plattform für beschleunigtes Computing basierende „AI Box" einzuführen und dabei innovative Geschäftsmodelle wie die Abrechnung von Rechenleistung und fahrzeuginterne Token-Zahlungen zu erproben. Die nun vereinbarte enge Kooperation mit Xunce Technology und Saimo Technology stellt die konsequente Fortführung und Weiterentwicklung dieser Strategie dar und wird den geschlossenen Kreislauf der gesamten Wertschöpfungskette weiter vervollständigen.

Diese Zusammenarbeit ist ein entscheidender Schritt bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie zur Integration von „Software, Hardware, Chips und Cloud". Das Unternehmen treibt die gemeinsame Forschung und Entwicklung eines physikalischen KI-Weltmodells für Fahrzeuge mit Nachdruck voran und baut gleichzeitig gemeinsam mit verschiedenen Partnern eine Allianz für tokenbasierte Weltmodelle auf, um Branchenkräfte zu bündeln und so ein technologisches Ökosystem zu schaffen. Durch die umfassende Aufstellung in den Bereichen optische Vernetzung, KI-Rechenleistung, intelligente Anwendungen und Wertabrechnung wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter gestärkt, was eine solide Basis für seine mittel- und langfristige Entwicklung schafft.

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Kanton Aargau verliert Wirtschaftsprojekt – Otelfingen punktet mit Bahnhof und Bestandsbauten

12.06.2026

Der Standortentscheid ist gefallen: Hitachi Energy baut seinen neuen Schweizer Hauptsitz nicht in Wettingen AG, sondern in Otelfingen im Kanton Zürich. Der international tätige Technologiekonzern will auf einem Campus das bisher über zwölf Standorte verteilte Geschäft in der Schweiz konzentrieren und dort langfristig rund 3000 Arbeitsplätze ansiedeln. Bereits heute sichert das Unternehmen nach eigenen Angaben 1000 Stellen, zusätzlich sollen auf dem neuen Areal bis zu 2000 weitere Jobs entstehen.

Otelfingen setzt sich damit gegen die Aargauer Gemeinde Wettingen durch, die auf der «grünen Wiese» im Gebiet Tägerhardächer auf die Ansiedlung gehofft hatte. Statt eines kompletten Neubaus nutzt Hitachi in Otelfingen das ehemalige, teils unter Schutz stehende Jelmoli-Verteilzentrum sowie angrenzende Parzellen – insgesamt 11 Hektaren. Ausschlaggebend waren nach Angaben der Beteiligten unter anderem die bestehende S-Bahn-Haltestelle direkt beim Areal, die Möglichkeit einer etappierten Entwicklung des Projekts sowie die Risikoabwägung zwischen Umnutzung bestehender Bausubstanz und einem Neubau.

Für Otelfingen markiert der Entscheid einen Einschnitt von historischer Dimension: Die Gemeinde vergleicht die Ansiedlung der Energie-Sparte von Hitachi mit dem Zuzug von Jelmoli in den 1960er-Jahren. Der Campus soll zunächst mit rund 1600 Arbeitsplätzen starten und später auf bis zu 3000 ausgebaut werden. Hitachi Energy plant, bis 2030 die heutigen Standorte in Baden, Dättwil, Turgi-Untersiggenthal, Seon und Zürich-Altstetten in Otelfingen zu bündeln. Der Konzern bekräftigt, die Schweiz bleibe ein entscheidendes Zentrum für die Weiterentwicklung seiner Technologien.

Im Aargau überwiegen Enttäuschung und Sorge. Rund 1000 Arbeitsplätze gehen dem Kanton mit der Verlagerung verloren, wie die Standortförderung bestätigt. Wettingen hatte sich von dem Projekt nicht nur Impulse für das wirtschaftlich angeschlagene Gemeinwesen, sondern auch bis zu zweistellige Millionenerträge pro Jahr in der Gemeindekasse erhofft. Gleichzeitig war das Vorhaben politisch umstritten: Für den geplanten Campus hätte Landwirtschaftsland umzoned werden müssen, wogegen sich insbesondere die Nachbargemeinde Würenlos stellte und unter anderem steigende Immobilienpreise und mehr Verkehr befürchtete. Dass nun Otelfingen mit bestehender Infrastruktur und höherer Unternehmenssteuerbelastung den Zuschlag erhält, verschiebt das wirtschaftliche Gewicht in der Region Limmattal zugunsten des Kantons Zürich.