AMSTERDAM, April 10, 2026 /PRNewswire/ -- OCI Global (Euronext: OCI), ("OCI") announced today that its wholly owned subsidiary OCI Chemicals B.V. has sold 2 million common shares ("Shares") of Methanex Corporation ("Methanex"), representing approximately 2.6% of the issued and outstanding Shares (the "Disposition"). The sale price was US$57.65 per share, resulting in net proceeds of approximately US$115.3 million, after customary fees and expenses. The Disposition was made on 9 April as a block trade.
Immediately prior to the Disposition, OCI had beneficial ownership of, or control and direction over, 6,612,962 Shares, representing approximately 8.6% of the issued and outstanding Shares. As a result of the Disposition, OCI now owns or exercises control or direction over an aggregate of 4,612,962 Shares, representing approximately 6.0% of the issued and outstanding Shares.
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Additional Information
OCI effected the Disposition for investment purposes. Depending on market conditions and other factors, including Methanex's business and financial condition, OCI may in future acquire securities of Methanex or sell some or all of the securities of Methanex that it may own at any such time.
Cautionary Statement on Forward-Looking Information
Certain information contained in this press release, including any information relating to OCI's investment in Methanex, constitutes "forward-looking statements". All statements, other than statements of historical fact, are forward-looking statements. The words "may" and "will" and similar expressions identify forward-looking statements. In particular, this press release contains forward-looking statements including, without limitation, with respect to the potential for OCI to acquire securities of Methanex in future or to dispose of some or all of such securities that OCI owns at any time. Forward-looking statements are necessarily based upon a number of assumptions, including material assumptions considered reasonable by OCI as at the date of this press release in light of management's experience and perception of current conditions and expected developments, and are inherently subject to significant business, economic, and competitive uncertainties and contingencies.
Many of these uncertainties and contingencies can affect our actual results and could cause actual results to differ materially from those expressed or implied in any forward-looking statements made by, or on behalf of, us. Readers are cautioned not to put undue reliance on forward-looking statements which are not guarantees of future events, and speak only as of the date made. All of the forward-looking statements made in this press release are qualified by these cautionary statements. OCI disclaims any intention or obligation to update or revise any forward-looking statements whether as a result of new information, future events or otherwise, except as required by applicable law.
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Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.
Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.
Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.
Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.