DULUTH, Georgia, und LONDON, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- Bridge to Life™ Ltd., ein weltweit führender Anbieter von Lösungen zur Organkonservierung und Perfusionstechnologien, wies heute auf die kürzlich erfolgte Veröffentlichung einer neuen HealthTech-Leitlinie durch das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) im Vereinigten Königreich hin, in der eine routinemäßige Finanzierung von Ex-situ-Maschinenperfusionsgeräten durch den National Health Service (NHS) empfohlen wird, darunter das VitaSmart™ Hypothermic Oxygenated Perfusion (HOPE) System von Bridge to Life zur Konservierung von Lebern verstorbener Spender für Transplantationszwecke.
Nach einer gründlichen Bewertung kam NICE zu dem Schluss, dass fortschrittliche Perfusionssysteme sowohl in klinischer als auch in finanzieller Hinsicht deutliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen statischen Kaltlagerung bieten, und stellte darüber hinaus fest, dass die hypotherme oxygenierte Perfusion mit einem verbesserten Transplantatüberleben und weniger biliären Komplikationen verbunden war. Weitere Einzelheiten finden Sie in der vollständigen Leitlinie von NICE: Ex-situ-Maschinenperfusionsgeräte zur Konservierung von Lebern verstorbener Spender für Transplantationszwecke (Referenznummer: HTG780. Veröffentlicht: 20. August 2026).
„Die Empfehlung von NICE ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung der hypothermen oxygenierten Perfusion als Behandlungsstandard bei Lebertransplantationen", sagte Don Webber, Geschäftsführer und Präsident von Bridge to Life™ Ltd. „Europa setzt seit weit über einem Jahrzehnt auf HOPE und hat damit den Nutzen dieses Verfahrens für die Perfusionstherapie in der gesamten Region unter Beweis gestellt. Die Bestätigung durch eine angesehene Institution wie NICE stärkt das Vertrauen in die klinischen und wirtschaftlichen Vorteile von HOPE in einer Zeit, in der Ärzte in den USA diese Technologie nach unserer De-Novo-Zulassung durch die FDA kennenlernen. VitaSmart™ wurde speziell entwickelt, um diese klinisch nachgewiesenen Ergebnisse auf einfache, skalierbare und kosteneffiziente Weise zu erzielen."
Das VitaSmart™ System nutzt HOPE, um Spenderlebern vor der Transplantation eine oxygenierte Lösung zuzuführen. VitaSmart™ ist auf einfache Bedienung, leichte Einführung und einen effizienten Kapitaleinsatz ausgelegt und lässt sich nahtlos in klinische Arbeitsabläufe integrieren, ohne die betriebliche Komplexität oder hohe Kostenstruktur normothermer Systeme. Neben den USA und dem Vereinigten Königreich ist VitaSmart™ auch in Europa, Saudi-Arabien, Indien sowie in allen Ländern erhältlich, in denen die CE-Kennzeichnung anerkannt wird.
„Die routinemäßige Finanzierung von Systemen wie VitaSmart durch den NHS läutet eine neue Ära für Lebertransplantationsprogramme im Vereinigten Königreich ein", sagte Rebeca Sanabria Mateos, leitende Fachärztin für Lebertransplantationschirurgie am University Hospitals Birmingham NHS Foundation Trust. „Dank des gleichberechtigten Zugangs zu effizienter, benutzerfreundlicher Perfusionstechnologie können unsere Operationsteams Spenderorgane mit erweiterten Spenderkriterien sicher und souverän einsetzen, die Logistik im Operationssaal optimieren sowie letztlich bessere Behandlungsergebnisse für unsere Patienten erzielen."
Angesichts des breiten Einsatzes in ganz Europa und des rasanten kommerziellen Wachstums in den USA nach der De-Novo-Zulassung durch die Food and Drug Administration (FDA) treibt Bridge to Life weiterhin die evidenzbasierte Forschung zur Organkonservierung voran, um den Spenderpool zu vergrößern und die Patientenversorgung weltweit zu verbessern.
Informationen zu Bridge to Life™ Ltd.
Bridge to Life™ Ltd. ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Organkonservierung und Perfusionstechnologie. Getragen von seinem Engagement für wissenschaftlich fundierte Innovationen unterstützt das Unternehmen Transplantationsteams mit fortschrittlichen Instrumenten, die den Spenderpool erweitern, klinische Abläufe optimieren und die Behandlungsergebnisse für Patienten weltweit verbessern. VitaSmart™ ergänzt ein Portfolio zur Organkonservierung, dessen Kernstück Belzer UW® bildet, das weithin als globaler Goldstandard für die statische Kaltkonservierung und als die am häufigsten verwendete kalte Spüllösung bei Transplantationen von Organen des Bauchraums gilt. Zusammen verschafft das Portfolio Bridge to Life eine besondere Stellung, die sowohl etablierte Verfahren zur Organkonservierung als auch die Maschinenperfusion der nächsten Generation umfasst.
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Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.
Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.
Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.
Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.