Im Rahmen des AutoLog-Projekts bündeln Neolix, Espaces-Mobilités und STALEM ihre Kompetenzen, um autonome L4-RoboVans für die letzte Meile und die Abfallsammlung im Zentrum von Brüssel zu erproben.
BRÜSSEL, Belgien, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Neolix, ein weltweit führender Anbieter autonomer RoboVans, die bereits im kommerziellen Maßstab in der urbanen Logistik eingesetzt werden, startet gemeinsam mit der Brüsseler Mobilitätsberatung Espaces-Mobilités und der lokalen gemeinnützigen Organisation STALEM ein Pilotprojekt mit elektrischen autonomen L4-Lieferfahrzeugen im Zentrum von Brüssel. Das Projekt ist Teil der AutoLog-Initiative.
Das auf zwölf Monate angelegte Pilotprojekt untersucht, wie autonome Fahrzeuge in bestehende urbane Logistikprozesse integriert werden können. Zu den vorgesehenen Anwendungen zählen die Zustellung auf der letzten Meile sowie die Abfallsammlung. Vorbehaltlich der erforderlichen föderalen Erprobungsgenehmigungen ist der Betriebsstart für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Das Projekt verbindet autonome Fahrtechnologie, Expertise für urbane Mobilität und lokale Betriebskompetenz. Ziel ist es zu untersuchen, wie autonome Logistik sicher und effizient in eine bestehende städtische Umgebung integriert werden kann.
Autonome Logistik unter realen urbanen Bedingungen
Im Rahmen des Pilotprojekts werden Neolix Xolra RoboVans auf einer festgelegten innerstädtischen Route verkehren. Diese verbindet ein Depot in der Nähe des Bahnhofs Gare du Midi (Brüssel-Süd) mit Geschäften am südlichen Rand der Fußgängerzone in der Brüsseler Innenstadt.
Die Fahrzeuge sollen bestehende urbane Lieferlösungen wie Lastenräder ergänzen und nicht ersetzen. Im Pilotprojekt wird untersucht, ob autonome Fahrzeuge dazu beitragen können, unnötige Lieferfahrten, Verkehrsbelastung, Emissionen und Lärm zu reduzieren. Gleichzeitig stehen Verkehrssicherheit und die Einbindung der lokalen Öffentlichkeit im Mittelpunkt.
In Abstimmung mit den zuständigen belgischen und Brüsseler Behörden ist das Projekt nicht lediglich als Fahrzeugtest konzipiert. Vielmehr soll gemeinsam untersucht werden, wie autonome Logistik in das übergeordnete städtische Mobilitätssystem eingebunden werden kann. Der Antrag auf die föderale Erprobungsgenehmigung wurde beim belgischen Föderalen Öffentlichen Dienst Mobilität und Transport eingereicht. Parallel dazu laufen Gespräche mit den zuständigen regionalen und kommunalen Behörden.
Elke Van den Brandt, Mobilitätsministerin der Region Brüssel-Hauptstadt, sagte:
„Brüssel hat seine Innenstadt zur Fußgängerzone umgestaltet und den motorisierten Verkehr um ein Viertel reduziert. Die Herausforderung auf der letzten Meile bleibt jedoch bestehen: Lieferungen, Abfallsammlung und urbane Warenströme. Dieses Pilotprojekt stellt eine konkrete Frage: Kann autonome Logistik sicher und leise in dieses Umfeld integriert werden, ohne den öffentlichen Raum erneut zu beanspruchen, den wir mit großem Aufwand zurückgewonnen haben?"
Das Pilotprojekt wurde in Abstimmung mit den föderalen, regionalen und den Behörden der Stadt Brüssel entwickelt. Die föderale Erprobungsgenehmigung befindet sich derzeit beim belgischen Föderalen Öffentlichen Dienst Mobilität und Transport in der formellen Prüfung. Die damit verbundenen regionalen und kommunalen Verfahren werden parallel vorangetrieben.
Jean-Luc Crucke, belgischer föderaler Minister für Mobilität, Klima und ökologischen Wandel, erklärte:
„Autonome Logistik kann einen wichtigen Beitrag zu einer effizienteren und nachhaltigeren Organisation der letzten Meile in unseren Städten leisten. Innovative Anwendungen wie diese bieten die Chance, Warenströme zu optimieren. Sie müssen jedoch sicher, verantwortungsvoll und innerhalb eines klar definierten regulatorischen Rahmens entwickelt werden. Deshalb unterstützen wir Testinitiativen, die praktische Erfahrungen ermöglichen und dazu beitragen, den Weg für die Mobilitätslösungen von morgen zu ebnen."
Vom Pilotprojekt zur skalierbaren Einführung in Europa
Das AutoLog-Pilotprojekt bietet die Möglichkeit, sowohl autonome Logistiktechnologien als auch übergeordnete Fragestellungen rund um urbane Mobilität, Regulierung, Infrastruktur, Betrieb und die Integration in den öffentlichen Straßenverkehr zu untersuchen.
Über die technologische Erprobung hinaus soll die Initiative auch die lokale Wirtschaft unterstützen. Durch klar definierte operative Rollen sollen Kundennähe und Servicequalität verbessert und gleichzeitig unnötige Wege vermieden werden. Während der Pilotphase wird jedes Fahrzeug von einem zweiköpfigen Logistikteam unterstützt – bestehend aus einem Depotkoordinator und einem kundenorientierten Logistikspezialisten. Das Team übernimmt Be- und Entladung, Zustellung und Abfalllogistik, jedoch nicht die Überwachung oder Steuerung des Fahrzeugs. Das Verhältnis von Fahrzeugen zu Personal ist so ausgelegt, dass es sich bei einer späteren kommerziellen Skalierung deutlich verbessert.
Das Pilotprojekt soll konkrete Erkenntnisse für den zukünftigen Einsatz autonomer Logistiklösungen in Brüssel und anderen europäischen Städten liefern.
„Autonome Logistik ist das nächste große Thema – und nur wenige Menschen wissen, dass in Asien bereits täglich Zehntausende solcher Fahrzeuge im Einsatz sind", sagte Xavier Tackoen, Partner bei Espaces-Mobilités.
Das Brüsseler Pilotprojekt markiert zugleich einen weiteren Schritt beim Ausbau der europäischen Präsenz von Neolix.
„Bei diesem Projekt geht es um weit mehr als den Einsatz von Fahrzeugen", sagte Yong Gessner, Head of Neolix Europe. „Es geht darum, gemeinsam mit lokalen Mobilitätsexperten und operativen Partnern zu verstehen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit autonome Logistik in einer europäischen Stadt sicher und effizient funktioniert. Indem wir unsere Technologie und operative Erfahrung mit lokaler Expertise verbinden, können wir eine solide Grundlage für nachhaltige autonome Logistik in Brüssel und darüber hinaus schaffen."
Neolix startet derzeit Programme in einigen europäischen Märkten und prüft in anderen neue Einsatzmöglichkeiten, darunter Belgien, Portugal, Frankreich und die Niederlande. Dabei arbeitet das Unternehmen innerhalb der jeweiligen nationalen Test- und Genehmigungsrahmen. Weltweit hat Neolix inzwischen rund 27.000 RoboVans eingesetzt und im Rahmen seines globalen Betriebs mehr als 230 Millionen Kilometer zurückgelegt.
„Historische Stadtzentren benötigen eine effiziente Logistik, gleichzeitig muss der öffentliche Raum geschützt werden", sagte Nour Eddine Layachi von STALEM. „Die Lösung besteht nicht einfach darin, ein Fahrzeug durch ein anderes zu ersetzen, sondern Warenströme grundsätzlich anders zu organisieren. Durch die Kombination unseres Urban Distribution Centre mit Lastenrädern und autonomen Elektrofahrzeugen wollen wir ein praxistaugliches Modell für eine sauberere und effizientere Logistik auf der letzten Meile in der Hauptstadt Europas erproben."
Über Neolix
Neolix ist ein weltweit tätiges Unternehmen für KI-gestützte autonome Logistiklösungen und entwickelt Full-Stack-Technologien, die autonome L4-Lieferlösungen in den realen kommerziellen Betrieb bringen.
Mit einer der weltweit größten kommerziellen autonomen Lieferflotten, eigenen RoboVans im Einsatz in mehr als 320 Städten in über 15 Ländern und Regionen sowie mehr als 230 Millionen autonom gefahrenen Kilometern verbindet Neolix Fahrzeuge, künstliche Intelligenz, Daten und operative Systeme zu einer neuen Infrastrukturebene für die globale Logistik.
Über STALEM
Seit mehr als einem Jahrzehnt trägt STALEM zur Entwicklung eines nachhaltigeren urbanen Logistikökosystems in Brüssel bei. Dafür entwickelt die Organisation emissionsarme Lösungen, die auf enge Straßen, historisch geprägte Stadtquartiere und die Anforderungen lokaler Unternehmen zugeschnitten sind.
STALEM verbindet Warenkonsolidierung, Lastenräder und lokal ausgerichtete Betriebsmodelle, um den Druck auf den öffentlichen Raum zu reduzieren, die urbane Lebensqualität zu verbessern und zuverlässige, umweltverträgliche Dienstleistungen anzubieten, die vollständig in das städtische Umfeld integriert sind.
Über Espaces-Mobilités
Espaces-Mobilités ist ein belgisches Beratungsunternehmen, das seit mehr als 30 Jahren Behörden, Verkehrsunternehmen und Unternehmen in den Bereichen Mobilität und öffentlicher Raum unterstützt.
Die Arbeit des Unternehmens verbindet übergeordnete und lokale Mobilitätsstudien mit der Gestaltung und Weiterentwicklung öffentlicher Räume und verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern. Einen besonderen Stellenwert haben dabei Bürgerbeteiligung, Kommunikation, praktische Erprobung und Wissenstransfer durch Schulungen und Fachveranstaltungen.
Espaces-Mobilités hat bereits autonome Shuttle-Projekte in mehreren belgischen Städten und Regionen umgesetzt, darunter Brüssel, Mechelen, Louvain-la-Neuve und Limburg. Zuletzt wurden in Leuven zwei L4-Shuttles auf einer der komplexesten Strecken Europas eingesetzt.
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Das Schweizer Studio Urban Games bringt seine erfolgreiche Verkehrssimulation in die nächste Runde: Transport Fever 3 ist ab sofort erhältlich – erstmals auch in einer Version für macOS. Spielerinnen und Spieler bauen darin über mehr als 125 Jahre Transportgeschichte hinweg ein eigenes Verkehrs- und Logistikimperium auf, von den ersten Pferdekutschen und Dampflokomotiven bis hin zu modernen Düsenjets, Supertankern, Hochgeschwindigkeitszügen und Helikoptern. Der Titel setzt damit die Tradition von Genre-Klassikern wie Transport Tycoon fort und positioniert sich erneut als Konkurrenz zu Städten-Simulationen wie Cities: Skylines, allerdings mit klarem Fokus auf Transport und industrielle Verknüpfungen.
Auf dem Mac richtet sich Transport Fever 3 klar an Besitzer aktueller Hardware. Urban Games verlangt mindestens einen M2‑Pro‑Chip, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, 90 Gigabyte freien Speicherplatz und macOS Sequoia 15. Empfohlen wird ein M4 Pro oder besser mit mindestens 24 Gigabyte RAM. Vertrieben wird das Spiel über Steam und GOG, die Einstiegsversion kostet ab 49,99 Euro. Ob zusätzlich eine Veröffentlichung im Mac App Store geplant ist, ist noch offen. Die Simulation bietet eine deutschsprachige Benutzeroberfläche und Vertonung; Videoeinblicke in das Spiel stellt der Entwickler auf YouTube bereit.
Inhaltlich bleibt Transport Fever 3 dem Kern des Genres treu, vertieft aber die Komplexität. Spieler verbinden Städte und Industrie-Standorte, organisieren Linien für Busse, Straßenbahnen, Lkw, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Helikopter und optimieren so den Transport von Personen und Gütern. Einnahmen generieren alle Transporte, doch zugleich steigen mit jedem Fahrzeug und jeder neuen Strecke die laufenden Kosten. Zusätzlich müssen mehrstufige Produktionsketten bedacht werden: Rohstoffe wie Holz gelangen zunächst ins Sägewerk, bevor sie als weiterverarbeitetes Produkt in die Städte geliefert werden. Fehler in der Planung oder ungenaue Umsetzung können dazu führen, dass sich Systeme gegenseitig blockieren – etwa bei langen Verbindungen über mehrere Kilometer oder im dicht getakteten innerstädtischen Verkehr.
Transport Fever 3 adressiert diese Komplexität mit einem stärker geführten Einstieg und Szenarien. Eine Einführung erläutert Schritt für Schritt grundlegende Mechaniken wie Straßenbau, Linienplanung und Fahrzeugkauf. Spezielle Szenarien führen anschließend in kompakter Form durch komplexere Zusammenhänge und setzen auf abgeschlossene, erzählerisch eingebettete Aufgaben – etwa wenn eine Stadt für einen Großanlass wie Mardi Gras vorbereitet oder ein Dorf bei der wirtschaftlichen Entwicklung unterstützt werden soll. Das Spiel legt dabei Wert auf Detailsteuerung bis hin zu Ampelphasen an Kreuzungen und erlaubt es, ein fein verzweigtes Netz aufzubauen, in dem erfahrene Spieler jede Linie und jeden Zug kennen. Besitzer von Transport Fever 2 erhalten beim Kauf der Standard- oder Deluxe-Edition auf derselben Plattform einen Treuerabatt von 10 Prozent – ein Angebot, das die bestehende Community in die neue Version mitnehmen soll.