Narravero im Gartner® Emerging Market Quadrant 2026 für Digital Product Passport als „Market Shaper" eingeordnet

19.08.2026

Narravero freut sich, im Gartner „Emerging Market Quadrant for Digital Product Passport – Established Vendors", veröffentlicht am 6. Juli 2026, als „Market Shaper" anerkannt worden zu sein

MÜNSTER, Deutschland, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Narravero gab heute bekannt, in einem Gartner® Report aus dem Jahr 2026 als „Market Shaper" eingeordnet worden zu sein. Gartner liefert umsetzbare, objektive Erkenntnisse für Führungskräfte und ihre Teams. Die Expertenberatung und Tools von Gartner ermöglichen schnellere und fundiertere Entscheidungen sowie eine bessere Umsetzung geschäftskritischer Prioritäten.

Narravero turns product data into interoperable, AI-ready digital assets.

Narravero ist oben rechts im Quadranten, im Bereich der „Market Shapers", positioniert.

Gartner beschreibt Market Shapers im Report wie folgt:

"Market Shapers disrupt the reliance on siloed compliance platforms by embedding native interoperability and open global data standards directly into their core architectures."

Was der Report für Narravero-Kunden bedeutet

Mit dem Näherrücken der EU-Umsetzungsfristen wird sich der Fokus im Markt von der regulatorischen Compliance zunehmend auf den langfristigen strategischen Geschäftsnutzen verlagern.

Narraveros Rolle im DPP-Markt

Die Plattform von Narravero ist auf Interoperabilität mit globalen Datenstandards ausgelegt, darunter GS1 Digital Link, und bleibt gleichzeitig offen für weitere relevante Standards und Datenumgebungen. Sie überführt Produktdaten aus ERP-, PIM- und anderen Unternehmenssystemen in DPP-fähige Formate.

Aus Narravero's Sicht ist das besonders relevant, weil sich der DPP-Markt selbst noch in der Entwicklung befindet. Grundlegende Daten- und Architekturstandards sind noch nicht abschließend definiert. Während die europäischen Standardisierungsgremien Fortschritte machen, bestehen weiterhin regulatorische Unsicherheiten.

Narravero setzt KI ein, um Hürden bei der Implementierung und Skalierung von DPPs zu reduzieren – insbesondere durch KI-gestützte Datenerfassung, die Extraktion von Produktdaten aus Dokumenten, die Aufbereitung semantischer Strukturen und die Transformation von Daten in DPP-fähige Formate. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, allgemeine KI-Fähigkeiten überhöht darzustellen, sondern um eine konkrete Verringerung des manuellen Aufwands bei Datenerfassung, Strukturierung und Erstellung von Digitalen Produktpässen.

Thomas Rödding, CEO Narravero:

„Digitale Produktpässe entwickeln sich über reine Compliance hinaus. Für Unternehmen werden sie zunehmend zu einer strategischen Produktdateninfrastruktur, die Differenzierung, Nachhaltigkeitskommunikation und eine vertrauenswürdige Kundeninteraktion unterstützen kann.

Narraveros Aufgabe besteht darin, diese Infrastruktur skalierbar zu machen – indem wir den manuellen Aufwand durch KI-gestützte Datenerfassung und semantische Strukturierung reduzieren und Produktdaten effizient in DPP-fähige Formate überführen."

Gartner Attribution and Disclaimers

Gartner does not endorse any vendor, product or service depicted in its research publications, and does not advise technology users to select only those vendors with the highest ratings or other designation. Gartner research publications consist of the opinions of Gartner's research organization and should not be construed as statements of fact. Gartner disclaims all warranties, expressed or implied, with respect to this research, including any warranties of merchantability or fitness for a particular purpose. GARTNER is a trademark of Gartner, Inc. and/or its affiliates.

Source: Gartner, "Emerging Market Quadrant for Digital Product Passport - Established Vendors," Kevin Lawrence, Marta Muñoz, Rajan Saini, 6 July 2026.

Die englische Originalfassung einschliesslich der darin enthaltenen Gartner-Bezüge wurde von Gartner Content Compliance zur Veröffentlichung freigegeben. Die deutsche Version haben wir für die redaktionelle Arbeit übersetzt. Der freigegebene englische Wortlaut ist daher als massgeblich zu behandeln: https://go.narravero.com/en/gartner-2026.

Über Narravero

Narravero macht physische Produkte digital marktfähig für eine Wirtschaft, in der KI-Systeme Auswahlentscheidungen treffen und der Digitale Produktpass (DPP) zu einer zentralen Marktinfrastruktur wird.

Mehr als 200 Unternehmen aus zwölf Branchen arbeiten mit Narravero, darunter BONPRIX, STRAUB MARBERT und COR. Heute steuern deren Teams den DPP im operativen Alltag; künftig werden KI-Agenten seinen Betrieb übernehmen.

Gründer und CEO Thomas L. Rödding ist Co-Chair des CEN-CENELEC JTC 24 und gestaltet die Standards mit, die dem Digitalen Produktpass zugrunde liegen.

Pressekontakt 

Dr. Inga Ellen Kastens 

CCO Narravero

ingaellen.kastens@narravero.com

Narravero Logo

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.