Mit Teilnehmern aus mehr als 127 Ländern baut die Islamische Universität von Madinah weiterhin eine globale Wissenskraft auf, die über Kontinente hinweg Wirkung zeigt

12.05.2026

MADINAH, Saudi-Arabien, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- In einer Szene, die akademische Mission mit humanitären Werten verbindet, stärkt die Islamische Universität Madinah in Saudi-Arabien weiterhin ihre globale Präsenz durch bahnbrechende Initiativen, die die Tiefe ihres Einflusses auf Gemeinschaften widerspiegeln und ihre Rolle als Brücke für den zivilisatorischen Dialog zwischen Nationen bekräftigen. Die 14. Ausgabe des Festivals der „Kulturen und Völke" im Jahr 2026 dient als praktische Erweiterung dieser Mission, da sich der Universitätscampus unter dem Motto „Die Welt ist hier" in eine lebendige globale Plattform verwandelt, die ein noch nie dagewesenes Maß an kultureller und menschlicher Vielfalt zeigt.

Zehn Tage lang kamen Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern zusammen, sprachen über 60 Sprachen und präsentierten mehr als 400 kulturelle Aktivitäten in einer multidimensionalen Erfahrung, die die Begegnung und Vielfalt der Zivilisationen widerspiegelt. Diese Vielfalt war nicht nur ein kulturelles Schaufenster, sondern eine lebendige Verkörperung der Universitätspolitik, der es gelungen ist, das „Eis zwischen" den Studierenden und ihren Gemeinschaften durch ein offenes Bildungsumfeld zu brechen, das Verständnis und Nähe fördert.

Die Bedeutung dieser Erfahrung wird noch deutlicher, wenn man sie mit dem „Athar"-Projekt der Universität in Verbindung bringt, das darauf abzielt, die Wege der Absolventen in der ganzen Welt zu verfolgen. Aus den Daten geht hervor, dass 62 % der Studierenden der Universität die erste Generation in ihrer Familie sind, die eine Hochschulausbildung absolviert, was die Rolle der Universität bei der Förderung eines echten Entwicklungswandels in den Gemeinden unterstreicht. In der jüngsten Zulassungsgruppe waren Studierende aus 127 Ländern vertreten, was ein deutliches Zeichen für die globale Ausrichtung der Hochschule ist.

Die Rolle der Universität geht über die akademische Ausbildung hinaus und umfasst auch die intellektuelle und berufliche Entwicklung der Studenten, bevor sie in ihre Heimatländer zurückkehren, um zur nationalen Entwicklung beizutragen, und spiegelt damit ein auf den Menschen ausgerichtetes Modell wider, das die Entwicklung des Einzelnen über alles stellt. Diese Vision hat zahlreiche Erfolgsgeschichten von Pionierabsolventen hervorgebracht, die zu einflussreichen Führungspersönlichkeiten in ihren Gesellschaften geworden sind und zum Wissenstransfer und zur Förderung des zivilisatorischen Dialogs, insbesondere in nicht-muslimischen Ländern, beigetragen haben.

Das Festival selbst ist ein lebendiges Spiegelbild dieser Philosophie. Es verkörpert die menschliche Vielfalt und ein breites Spektrum an Leistungen und vermittelt ein umfassendes Bild davon, wie der Einzelne beruflich profitiert und wie die Nationen von den Ergebnissen der Universität profitieren. Der saudische Pavillon diente auch als zentrales Highlight, um die nationale Identität zu präsentieren und die Errungenschaften der saudischen Vision 2030 vorzustellen, was die globale Präsenz des Königreichs weiter stärkt.

Letztendlich bestätigt die Islamische Universität Madinah, dass ihr Einfluss vier Kontinente erreicht hat, und zwar nicht nur durch ihre Absolventen, sondern auch durch ihre kulturellen und akademischen Initiativen, die das Konzept der Bildung als Instrument für menschliche Beziehungen und nachhaltige Entwicklung neu gestalten. Sie stellt ein Modell dar, das es wert ist, in einer Zeit, in der die Führung des Königreichs Saudi-Arabien die Universität als Plattform für Mäßigung und Ausgewogenheit und für ihre wichtige Rolle bei der Förderung von Entwicklung und Frieden in der Welt weiterhin unterstützt, überdacht und untersucht zu werden.

Video - https://mma.prnewswire.com/media/2978056/Islamic_University_of_Madinah.mp4

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/mit-teilnehmern-aus-mehr-als-127-landern-baut-die-islamische-universitat-von-madinah-weiterhin-eine-globale-wissenskraft-auf-die-uber-kontinente-hinweg-wirkung-zeigt-302769955.html

Other news

Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.