WUHU, China, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Auto China 2026 wurde am 24. April eröffnet und bringt globale Automobilmarken sowie fortschrittliche Technologien zusammen. Als wichtiges Branchenbarometer dient die Messe als Plattform für Innovation und Austausch. Die Chery Group erschien mit ihrem vollständigen Markenportfolio, darunter CHERY, EXEED, iCAUR, OMODA & JAECOO sowie LEPAS. Insgesamt 15 Modelle feierten ihre Weltpremiere. Die Veranstaltung begrüßte mehr als 4000 Gäste aus über 100 Ländern und stellte damit für Chery einen neuen Rekord in Bezug auf Umfang und internationale Reichweite auf.

Auf der Messe präsentierte Chery bahnbrechende Technologien und eine zukunftsweisende Strategie. Gestützt auf ein globales Markenökosystem, die Entwicklung zentraler Technologien sowie Innovationen bei neuen Antriebstechnologien zeigte das Unternehmen Fähigkeiten, die den Wettbewerb in der Branche neu prägen und neue Maßstäbe für Wertschöpfung setzen.
Vertiefung der globalen Aufstellung: Ein Mehrmarkenportfolio verändert die Branchenlandschaft
Mit einem Fünf-Marken-Portfolio, das auf langjähriger Auslandserfahrung aufbaut, hat Chery ein Ökosystem für verschiedene Nutzungsszenarien geschaffen. Jede Marke zielt auf bestimmte Segmente ab und steht damit für den Wandel von breiter Marktabdeckung hin zu präziser Positionierung. Zu den wichtigsten Premieren gehörten Tiggo V, ES GT, EX8, OMODA 4, der V27 mit Rechtslenkung und der L6 BEV, die Mobilitätsbedürfnisse von Familien sowie jungen Zielgruppen und Anforderungen im Premiumsegment abdecken. Die Marken arbeiten im Verbund, teilen Ressourcen sowie Technologien und treiben Cherys Wandel vom Größenausbau hin zu höherer Wertschöpfung voran.
Fortschrittliche Architektur definiert neue Maßstäbe für das Fahrerlebnis: Digitales Fahrwerk durchbricht die Grenzen der intelligenten Mobilität
Chery präsentierte Architekturinnovationen der nächsten Generation. Das Feiyu Digital Intelligent Chassis i integriert Steer-by-Wire- und Brake-by-Wire-Technologie und ermöglicht einen Elchtest bei 90 km/h sowie Drehungen auf der Stelle mit Nullradius. Das GAIA All-Domain System verbindet amphibische Mobilität mit Satellitenkommunikation und definiert das Fahrzeug als Mobilitätsterminal für alle Nutzungsszenarien neu. Das branchenweit erste bereichsübergreifende 48-Volt-System verbessert die Effizienz um 15 % und erfüllt die Sicherheitsstandards nach ASIL D.
Mit seinen kontinuierlichen Durchbrüchen entwickelt sich Chery vom Technologiefolger zum Standardsetzer in der globalen smarten Mobilität.
Energieeffizienzmanagement entlang der gesamten Kette macht Technologie zugänglich: Systeminnovation zur Bewältigung globaler Mobilitätsherausforderungen
Chery stellte ein Energieeffizienzsystem über den gesamten Lebenszyklus vor. Der Motor „KunPeng High Efficiency Engine" erreicht einen thermischen Wirkungsgrad von 48,57 % und eine Umwandlung von 4,0 kWh/l. Das DHT360-Hybridsystem liefert bis zu 360 kW und ermöglicht so elektrisches Fahren über den gesamten Geschwindigkeitsbereich. Die Rhino Battery bietet hohe Sicherheit sowie schnelles Laden und erreicht in 12 Minuten einen Ladezustand von 80 %. Das System unterstützt eine effizientere sowie nachhaltigere Mobilität der Zukunft.
Website: https://www.cheryinternational.com
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.