LUYUAN eröffnet europäisches F&E- und Innovationszentrum in München und verankert Lokalisierung mit „F&E in China + German Engineering"

07.05.2026

SHANGHAI, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die LUYUAN Group (HK.02451), ein weltweit führendes Unternehmen für elektrische Zweiräder, gab im Rahmen der 2026 LUYUAN Overseas Partners Conference in Shanghai offiziell die Eröffnung ihres europäischen F&E- und Innovationszentrums in München bekannt. Das Zentrum wird von EPP Engineering, einem renommierten deutschen Ingenieurunternehmen für Leichtmobilität, betrieben und arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen, darunter BMW. Der Schritt markiert einen Meilenstein in LUYUANs Strategie „F&E und Lieferkette in China + globales Design + lokaler Betrieb" für den europäischen Markt.

Das Zentrum wird sich auf Produktentwicklung, technische Validierung und Zertifizierung nach EU-Vorschriften konzentrieren. Es bietet lokale Tests und Unterstützung beim Marktzugang für das gesamte E-Mobility-Portfolio von LUYUAN und stellt sicher, dass jedes in Europa eingeführte Modell die lokalen Standards sowie Kundenerwartungen vollständig erfüllt.

„In Europa kaufen Kunden nicht nur ein Produkt – sie kaufen Vertrauen", sagte Matthias Bluemel, Gründer von EPP Engineering. „Kerntechnologien wie die flüssigkeitsgekühlten Motoren von LUYUAN belegen die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit, die europäische Nutzer am meisten schätzen. Unsere Aufgabe ist es, starke Technologie durch konsequente lokale technische Validierung in eine vertrauenswürdige Marke zu verwandeln."

„Diese Zentren sind keine Vertriebsbüros. Wir bauen dort Kompetenzen auf, wo sie entscheidend sind", betonte HU Jihong, Gründer und Geschäftsführer der LUYUAN Group. „Das europäische Zentrum folgt dem Grundsatz ‚Technologie in China validiert, Standards in Deutschland verfeinert'. Für Händler und Nutzer bedeutet das schnellere Reaktionszeiten, geringeres Risiko und einen konstant hochwertigen Service."

Als eines der sechs weltweiten Innovationszentren von LUYUAN dient der Standort München als wichtiger Ankerpunkt beim Wandel der Gruppe vom Produktexport zum Kompetenzexport. Er kombiniert Chinas in großem Maßstab aufgebaute Stärken in F&E sowie Lieferkette mit deutscher Ingenieursdisziplin und lokalen Validierungssystemen, um zuverlässige, maßgeschneiderte Lösungen für umweltfreundliche Mobilität in Europa bereitzustellen.

Informationen zur LUYUAN Group

Die LUYUAN Group ist ein weltweit führender Hersteller elektrischer Zweiräder mit Kernkompetenz bei der Technologie flüssigkeitsgekühlter Motoren und intelligenten Antriebssystemen. Das Markenportfolio des Konzerns umfasst LUYUAN und LYVA. Im Jahr 2026 eröffnete LUYUAN sechs Innovationszentren in Europa, Südostasien, Zentralasien und Afrika und stellte ein globales Partnernetzwerk vor, zu dem auch die BMW Group gehört. Damit beschleunigt das Unternehmen seinen Wandel von „Made in China" zu einer wirklich globalen Ökosystemplattform.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.