In Mailand entworfen, für Europa gebaut: GAC stellt das elektrische Schrägheckmodell AION UT vor

15.04.2026

MAILAND, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- GAC stellt heute in Mailand, Europas Designhauptstadt, sein zweites Modell der vollelektrischen AION-Produktlinie vor: das elektrische Schrägheckmodell AION UT. Das Modell wurde von GAC entwickelt und gemeinsam mit dem Advanced Design Centre von GAC in Mailand gestaltet. Der AION UT kommt in diesem Quartal zunächst in Finnland, Griechenland, Polen sowie Portugal in den Verkauf. Weitere europäische Märkte folgen im dritten Quartal.

Der AION UT kombiniert ein zeitgemäßes Design mit einem großzügigen Innenraum sowie fortschrittlicher Technologie für intelligente Funktionen und Sicherheit. Er hat einen Radstand von 2750 mm und ein Innenraumangebot, das mit dem einer Mittelklasselimousine vergleichbar ist. Das Infotainment-System verfügt über zwei Bildschirme: einen 14,6-Zoll-Touchscreen und ein 8,88-Zoll-Digitalinstrument. Der AION UT erfüllt höchste Sicherheitsstandards und ist mit einem doppelten Türring, V-förmigen Seitenvorhangairbags sowie Fahrerassistenztechnologie der Stufe 2 ausgestattet.

Die Reichweite beträgt bis zu 430 km (WLTP). Das Laden von 30 auf 80 % per DC dauert 24 Minuten. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert er in 7,3 Sekunden. Der AION UT ist in zwei Ausstattungsvarianten erhältlich: Premium und Luxury.

Gebaut in Österreich

Wie der SUV AION V, der letztes Jahr in Europa eingeführt wurde, wird auch der AION UT im Magna-Werk in Graz montiert. Die Lokalisierung verbessert die Effizienz der Versorgung sowie die Reaktionsfähigkeit auf den Markt und markiert für GAC einen strategischen Wandel: weg vom Fahrzeugexport hin zu einer stärkeren lokalen Verankerung in Europa. Geleitet von seinem Bekenntnis „In Europa, für Europa" will GAC durch lokale Fertigung, regionale Partnerschaften und Investitionen in nachhaltige Mobilität aktiv zum europäischen Ökosystem der Elektromobilität beitragen.

Entworfen in Mailand

Das European Advanced Design Centre von GAC schlägt eine Brücke zwischen östlicher Automobilkompetenz und europäischem Designverständnis und entwickelt Fahrzeuge, die auf den europäischen Markt zugeschnitten sind. Im Mailänder Designviertel Via Tortona vereint das Zentrum ein internationales Team von Designern, das an Mobilitätskonzepten der Zukunft arbeitet, darunter Technologien für die Elektrifizierung der nächsten Generation. Modelle wie der AION UT verdeutlichen den Ansatz des Zentrums: Sie kombinieren die globale Technologie von GAC mit der raffinierten Ästhetik und Verarbeitungsqualität, die europäische Kunden erwarten.

GAC ist bestrebt, durch neue Partnerschaften sowie den Aufbau von Vertriebs- und Servicenetzen europaweit weiter zu expandieren.

Preisgestaltung

Abhängig von den jeweiligen Marktbedingungen beginnen die Preise in Europa bei 27.990 Euro.

Informationen zu GAC

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Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2955871/image.jpg

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Porsche-Aktie vor Zahlen: Margen im Fokus, Absatzrückgang eingepreist

14.04.2026

Die Aktie der Porsche AG hat sich am Dienstagmorgen trotz zurückhaltender Analystenkommentare freundlich gezeigt. Auf der Handelsplattform Tradegate notierte das Papier um 08:45 Uhr mit 42,35 Euro und damit 1,32 Prozent im Plus. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben mehrere Investmenthäuser ihre Einstufungen und Kursziele bestätigt – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Tonlage.

Das Analysehaus Jefferies bleibt bei seiner neutralen Haltung und stuft die Vorzugsaktien der Porsche AG weiter mit "Hold" ein. Das Kursziel liegt unverändert bei 41 Euro. Die jüngste Analysten-Telefonkonferenz im Vorfeld der Zahlen habe "keine Überraschungen" geliefert, schrieb Analyst Philippe Houchois. Hinweise auf eine Änderung der grundsätzlichen Einschätzung oder auf neue, marktrelevante Informationen ergaben sich demnach nicht.

Deutlich vorsichtiger positioniert sich die britische Investmentbank Barclays. Sie bestätigt die Einstufung "Underweight" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Henning Cosman verweist in seinem Ausblick auf die bereits veröffentlichten Absatzzahlen. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass der Umsatz im ersten Quartal weniger stark zurückgehen dürfte als die Großhandelserlöse. Zugleich rechnet er jedoch damit, dass die Ebit- und Free-Cashflow-Margen jeweils am oberen Ende der für 2026 ausgegebenen Zielspannen liegen werden – ein Hinweis darauf, dass Profitabilität und Cash-Generierung aus Analystensicht intakt bleiben könnten, auch wenn das Volumen unter Druck steht.

Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die gemischte Erwartungshaltung des Marktes wider: Während Jefferies angesichts eines aus Analystensicht weitgehend erwartungsgemäßen Nachrichtenflusses auf eine abwartende Haltung setzt, beurteilt Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie zurückhaltender. Dass der Kurs sich dennoch oberhalb beider Kursziele hält und zuletzt zulegen konnte, deutet darauf hin, dass ein Teil der Investoren auf robuste Margen und eine mögliche positive Überraschung bei den anstehenden Zahlen setzt – auch wenn die professionellen Beobachter vorerst überwiegend auf Vorsicht und selektives Engagement pochen.