Huawei verstärkt seine partnerorientierte Strategie, um das Unternehmenswachstum in Europa voranzutreiben

20.04.2026

COMO, Italien, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf seiner jährlichen Huawei European Partner Conference 2026 in Como, Italien, bekräftigte Huawei, dass Partner den Eckpfeiler seines Unternehmensgeschäfts in Europa bilden. Das Unternehmen hob seinen partnerorientierten Ansatz als wichtigsten Wachstumsmotor hervor und betonte die entscheidende Rolle, die sein Ökosystem für den langfristigen Geschäftserfolg spielt.

„Unser Partner-Ökosystem ist die Kernstrategie für unser langfristiges Wachstum", sagte Willi Song, Präsident von Huawei Europe Enterprise Business. „In den nächsten Jahren werden wir die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Partnern vertiefen und gleichzeitig vielversprechende neue Partner gewinnen."

Willi Song, President, Huawei Europe Enterprise Business; Huawei European Partner Conference 2026, Como, Italy, April 2026

Europäische Partner trugen über 90 % zum Unternehmensumsatz von Huawei bei und trugen maßgeblich zum rasanten Wachstum des letzten Jahres bei, wobei die Bereitstellung und Implementierung von Dienstleistungen mittlerweile fast vollständig von Partnern geleitet wird. Auf dieser Dynamik aufbauend beschleunigt Huawei die Investitionen in seine Partnerstrategie, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Marktchancen zu erweitern.

„Huawei plant, weitere Partner als Gold- und Silber-Reseller zu gewinnen. Wir verpflichten uns zu nachhaltigen, strategischen Investitionen in mehr Ressourcen: die Ausbildung von über 10.000 zertifizierten Ingenieuren, die Investition von mehr als 20 Millionen US-Dollar in Marketing sowie die Öffnung von über 90 % unserer Produktdienstleistungen für unsere Partner", fügte Song hinzu.

Darüber hinaus bekräftigte Huawei, dass 90 % seines Portfolios innerhalb von 2 bis 4 Wochen europaweit geliefert werden können, während die Wartezeiten für Speicherprodukte auf dem Markt bis zu 8 Monate betragen. Die Speicherprodukte von Huawei können innerhalb von 2 Monaten geliefert werden.

Die „Partner + Huawei"-Strategie bleibt zentral

Mit mehr als 5.000 Partnern in Europa verzeichnet Huawei ein anhaltendes Wachstum bei partnergeführten Transaktionen, Kompetenzen und dem Gesamtbeitrag.

Huawei betonte seinen anhaltenden Fokus auf die Verbesserung von Partnerrichtlinien, Supportsystemen und Enablement-Programmen, um den Lösungsverkauf zu vereinfachen und Kundenherausforderungen besser zu bewältigen. Wie Song es formulierte, möchte das Unternehmen „ein stabiles Win-Win-System aufbauen" und durch verbesserte Anreizstrukturen, Ressourcenzuweisung, offene Zusammenarbeit und gemeinsame Innovation Vertrauen schaffen.

Bis heute wurden gemeinsam mit Partnern mehr als 100 szenarienbasierte Lösungen entwickelt. Ergänzt werden diese Bemühungen durch die operative Effizienz von Huawei bei der Produktlieferung, der schnellen Versorgung, der durchgängigen Transparenz sowie wertvollen Mechanismen für Partner-Feedback.

Zusammenarbeit mit Partnern zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen

Mit Blick auf die Zukunft wird sich Huawei weiterhin auf seine 2+2+1-Strategie für branchenorientiertes Wachstum in Schlüsselsektoren in Europa konzentrieren, darunter öffentliche Dienste, Gesundheitswesen, Bildung, Internetdienstanbieter, Fertigung, Gastgewerbe und Einzelhandel. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein Wachstum seines europäischen Unternehmensgeschäfts, wobei der Großteil des Umsatzes über Partner generiert werden soll.

Huawei baut zudem sein Vertriebsgeschäft durch seine eKit 4+10+N-Strategie aus, wobei ein starker Fokus auf der Zusammenarbeit mit CFT-Partnern (Client Facing Tier) und verbesserten Anreizen liegt.

Durch kontinuierliche Investitionen, eine vertiefte Zusammenarbeit und ein gemeinsames Bekenntnis zu kundenorientierter Innovation möchte Huawei seine Partner in die Lage versetzen, ein nachhaltiges und profitables Wachstum in ganz Europa zu erzielen.

Informationen zu Huawei

Huawei wurde 1987 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und intelligenten Geräten. Wir beschäftigen rund 208.000 Mitarbeitende und sind in mehr als 170 Ländern und Regionen tätig, um mehr als drei Milliarden Menschen weltweit zu bedienen. Unsere Vision und Mission ist es, jedem Menschen, jedem Haus und jedem Unternehmen die digitale Welt näher zu bringen, um eine umfassend vernetzte, intelligente Welt zu schaffen.

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Huawei Europe

 

 

 

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.