FLORENZ, Italien, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem Huawei Network Summit 2026 Europe stellte Huawei seine verbesserte Stellar Intelligent Network Solution für die Region Europa unter dem Motto „Secure and Intelligent Connectivity" vor. Dieser Schritt bekräftigt Huaweis Bemühungen, gemeinsam mit Kunden und Partnern branchenübergreifend die Intelligenz aller Branchen voranzutreiben.
Das Upgrade umfasst Stellar Intelligent Fabric, Stellar Intelligent WAN und Stellar Intelligent Campus Network.
Stellar Intelligent Fabric
Huawei nutzt seine selbstentwickelten 100T-Switches, um eine zweischichtige Multi-Plane-Architektur aufzubauen, die den Netzwerkumfang vervierfacht und die Anzahl der Switches und optischen Module um 30 % reduziert, wodurch die Gesamtbetriebskosten drastisch gesenkt werden. Darüber hinaus steigert der Network Packet Load Balancing (NPLB)-Algorithmus die netzwerkweite Linkauslastung auf 98 % und erhöht die Trainings- und Inferenzleistung um über 7 %.
In Netzwerkumgebungen mit mehreren Anbietern ermöglicht die xFlow-Technologie von Huawei eine intelligente Analyse des gesamten Datenflusses und erleichtert die Fehlerlokalisierung innerhalb einer Minute, wodurch die Anliegen von Kunden zügig gelöst werden. Unterdessen führt Huaweis KI-gestützte Eagle-Eye-Engine eine Ursachenanalyse in wenigen Minuten durch und verbessert so die Ausfallsicherheit von Rechenzentrumsnetzwerken erheblich.
Stellar Intelligent WAN
Der verlustfreie Starnet-Algorithmus von Huawei erzielt eine überregionale Recheneffizienz von über 95 % und senkt die Kosten für Standleitungen um 60 %, wodurch die Kosten für Remote-Computing in Unternehmen weiter reduziert werden. Die neueste, firmeneigene Technologie zur schichtweisen Modellpartitionierung sorgt dafür, dass die Rohdaten lokal verbleiben und das Risiko von Datenlecks ausgeschlossen wird.
Huaweis exklusive integrierte Sicherheitsplatine erkennt und blockiert Eindringversuche in Echtzeit und spürt Bedrohungen innerhalb von Minuten mit einer Genauigkeit von über 95 % auf. Die neuartige, integrierte Quantenschlüsselverteilungsplatine (Quantum Key Distribution, QKD) vereint Kommunikation und Quantensicherheit und senkt gleichzeitig die Bereitstellungskosten um über 60 %. Auf der Netzwerkschicht sorgt die APN6-basierte Data-Fencing-Lösung für die Sicherheit sensibler Daten in allen Branchen.
Stellar Intelligent Campus Network
Die Multi-AP-Koordinierungstechnologie und die exklusiven dynamischen Zoom-Smart-Antennen von Huawei reduzieren drahtlose Störungen um 84 % und bieten die doppelte durchschnittliche Netzwerkleistung der Branche. Darüber hinaus senken die vollständige Serie von Multi-GE-Switches und die flexible Right-to-Use (RTU)-Lizenzierung die Gesamtbetriebskosten von 10-Gbit/s-Campusnetzwerken um über 30 %. Im Bereich Netzwerkbetrieb und -wartung verbessert Huawei die Netzwerkautonomie in Bezug auf Daten, Algorithmen und Tools und reduziert die mittlere Reparaturzeit (Mean Time to Repair, MTTR) auf unter 5 Minuten.
Lokale intelligente Inferenz auf Switches ermöglicht die Echtzeit-Anomalieerkennung und reduziert die Bedrohungserkennungszeit von 5 Minuten auf unter 10 Sekunden. Zusätzlich gewährleisten der exklusive Wi-Fi Shield und die durchgängige Post-Quanten-Kryptographie (Post-Quantum Cryptography, PQC) quantensichere kabelgebundene und drahtlose Verbindungen. Über 20 integrierte intelligente Inline-Algorithmen in Branch-Gateways steigern die Erkennungsrate unbekannter Bedrohungen auf 95 % mit Blockierung im Millisekundenbereich.
Huawei hat speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zugeschnittene eKit SME Network-Produkte im mittleren bis oberen Preissegment vorgestellt, die sich durch verbesserte Sicherheit und Leistung auszeichnen. Zu den Highlights gehören die konvergenten Gateways der Serie Aura10/AR580 (die Sicherheitsfunktionen wie Antivirus und IPS integrieren) für Arbeitsplätze, die 10GE-Core-Switches der Serie S630 (die Switching- und WAC-Funktionen vereinen, um bis zu 1K APs zu verwalten) für Hotels und die AP362H APs (die über eingebaute intelligente Antennen verfügen, um die Verstärkung um das 1,6-fache zu steigern) für Ladengeschäfte.
Um die europäischen Anforderungen an grüne und kohlenstoffarme Technologien zu erfüllen, hat Huawei ein dreistufiges Energiesparkonzept entwickelt. Durch die Einbeziehung von Energiesparmaßnahmen auf Geräte-, Netzwerk- und Betriebsebene schafft dieses Framework eine intelligente, kohlenstoffarme Netzwerkgrundlage für Kunden.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.