Haier Biomedical beschleunigt auf der ISPE Singapore 2026 seine Transformation zu einer intelligenten Infrastrukturplattform für die Biopharmazie
SINGAPUR, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Haier Biomedical (SHA: 688139) präsentierte auf der ISPE Singapore Conference & Exhibition 2026, einer der wichtigsten Veranstaltungen für Pharmatechnik in Asien, die vom 20. bis 21. August im Suntec Singapore stattfand, ein Portfolio an automatisierten und digitalen Lösungen für zentrale Arbeitsabläufe in den Bereichen pharmazeutische Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Qualitätskontrolle. Im Mittelpunkt der Präsentation stand die automatisierte Lagerlösung bei –80 °C, die ihr internationales Messedebüt feierte. Zudem wurde der Pilot-Gefriertrockner vorgestellt, was unterstreicht, wie Haier Biomedical auf seiner Führungsposition im Bereich der Tiefkühllagerung aufbaut, um integrierte, kategorienübergreifende Lösungen für die biopharmazeutische Infrastruktur der nächsten Generation anzubieten.

Für Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen, die hochwertige Proben bei –80 °C verwalten, kombiniert die automatisierte Lagerlösung automatisierte Ultra-Tiefkühllagerung mit intelligentem Probenmanagement, um die Effizienz der Arbeitsabläufe und die Rückverfolgbarkeit zu verbessern. Der Pilot-Gefriertrockner hilft Teams dabei, eine Brücke zwischen der Laborforschung und den nachfolgenden Produktionsphasen zu schlagen, indem er die pharmazeutische Prozessentwicklung und die Gefriertrocknung im Pilotmaßstab unterstützt. Zusammen decken die beiden Produkte komplementäre Anforderungen in den Bereichen Probenmanagement, Prozessentwicklung und Produktion im Pilotmaßstab ab.
Im Rahmen einer Power-Hour-Sitzung stellte Haier Biomedical außerdem seine „Smart RFID ULT Storage Solution" vor, die darauf ausgelegt ist, physische Proben während des gesamten Lagerungsworkflows mit digitalen Datensätzen zu verknüpfen. RFID-Etiketten sorgen für eine eindeutige Identifizierung der Proben, während Antennen in den Fächern und Lesegeräte Daten erfassen, ohne dass ein Scannen in Sichtlinie erforderlich ist. Die Software verknüpft jede Probe mit ihrem Standort und ihrem Bewegungsverlauf und erstellt so strukturierte Ein- und Ausgangeinträge.
Das konfigurierbare System unterstützt gemischte Probenformate wie Flaschen, Beutel, Röhrchen und Kryoröhrchen, wobei die Lagerungsschnittstellen durch maßgeschneiderte Regale, Schalen und Halterungen angepasst werden. Durch die Verknüpfung von Identität, Standort, Bewegung und Lagerbedingungen soll die Plattform manuelle Suchvorgänge und Bestandsabgleiche reduzieren und gleichzeitig die Nachverfolgbarkeit über Qualitätskontrolle, Lagerhaltung und Lieferkette hinweg verbessern.
Da pharmazeutische Abläufe zunehmend automatisiert, datengesteuert und qualitätsorientiert werden, benötigen Kunden mehr als nur Einzelgeräte. Sie benötigen vernetzte Arbeitsabläufe, die Proben, Geräte und Daten über Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle hinweg miteinander verknüpfen.
Die Messe spiegelte dieses breitere Portfolio wider, mit Lösungen, die von Automatisierungssystemen über ULT-Gefrierschränke, Kühlzentrifugen und Gefrier-Auftau-Systeme bis hin zu anderen Technologien reichten, die pharmazeutische Arbeitsabläufe von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zu Qualitätskontrolllabors und Kühlhäusern unterstützen.
Aufbauend auf seiner Grundlage im Bereich der Tiefkühllagerung erweitert Haier Biomedical sein globales Geschäft auf Laborlösungen, Automatisierung und pharmazeutische Anwendungen und verlagert den Schwerpunkt von der Lieferung einzelner Geräte hin zu Mehrprodukt-Portfolios, szenariospezifischen Lösungen und laufenden Dienstleistungen. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz mit Pharmakunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 %, während der Umsatz mit Laborlösungen um 19 % zunahm. KI-bezogene Geschäftsbereiche machten 18 % des Umsatzes aus, was einem Anstieg um 3 Prozentpunkte gegenüber 2025 entspricht.
Durch die Anpassung seiner Produkte und Technologien an lokale Vorschriften, die Infrastruktur und die Kundenbedürfnisse möchte Haier Biomedical seine Kunden dabei unterstützen, intelligentere, vernetztere und skalierbare pharmazeutische Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionssysteme aufzubauen.

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/haier-biomedical-prasentiert-automatisierte-biolagerung-und-vernetzte-pharma-losungen-auf-der-ispe-singapore-2026-302867925.html
Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.