Galileo Robotics stellt auf der WRC 2026 den Galileo X vor und bricht mit seinem „Embodied Ground Mobility System" mit herkömmlichen Bauformen

25.08.2026

BEIJING, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Auf der World Robot Conference 2026 (WRC 2026) stellte Galileo, ein führendes chinesisches Unternehmen im Bereich der Robotik mit verkörperter Intelligenz, das bahnbrechende Galileo X der nächsten Generation vor – sein neues „Embodied Ground Mobility System". Die Markteinführung stellt einen bedeutenden Durchbruch in Bezug auf Produktform und Technologie dar und definiert das Paradigma für Bodenroboter der nächsten Generation neu.

Galileo X ist eine universelle Bodenmobilitätsplattform der nächsten Generation, die für vielfältige zukünftige Einsatzanforderungen konzipiert wurde. Seine bahnbrechenden Fähigkeiten basieren auf Galileos proprietärem „Unified Embodied Ground Mobility System".

Aufbauend auf einer integrierten Hardwarearchitektur und einem einheitlichen Steuerungsframework überbrückt das System die bisher fragmentierten Hardwarearchitekturen, kinematischen Modelle und Steuerungsalgorithmen von radgetriebenen, fahrzeugbasierten und beinbasierten Plattformen. Es ermöglicht eine durchgängige Koordination zwischen Mechanik, Antrieb, Wahrnehmung und Steuerung und schafft so hochgradig differenzierte technologische Vorteile.

Angetrieben von solchen fortschrittlichen Kerntechnologien überwindet Galileo X die herkömmlichen Grenzen zwischen AGVs, Geländefahrzeugen und vierbeinigen Robotern. Es vereint den hochpräzisen Indoor-Transport von radgetriebenen AGVs, die Langstrecken-Geländemobilität auf Fahrzeugniveau und die Fähigkeiten von Laufrobotern zur Überwindung komplexen Geländes – alles hochintegriert in einer einzigen Plattform.

Galileo X bietet erhebliche Einsatzvorteile in einer Vielzahl hochwertiger Anwendungsszenarien, darunter der Einsatz im schweren Geländebetrieb, Lagerlogistik und Richtungstransport, mobile Chassis für humanoide Roboter, Inspektion, Wahrnehmung sowie mobile Betriebsplattformen. Es ermöglicht integrierte, intelligente Abläufe in unterschiedlichen Umgebungen, reduziert die Komplexität der Koordination mehrerer Geräte und die Wartungskosten über den gesamten Lebenszyklus hinweg und optimiert gleichzeitig den Hardware-Einsatz.

Als führendes Unternehmen im Bereich der verkörperten Intelligenz hat Galileo ein umfassendes Technologiesystem etabliert, das Roboterplattformen, Kernkomponenten, Bewegungssteuerung und Systemtechnik abdeckt, wobei die Kernkomponenten und zugrunde liegenden Technologien vollständig intern entwickelt werden.

Die Einführung von Galileo X markiert die Etablierung von Galileos eigener technologischer Grundlage für die geländegängige mobile Robotik und stärkt damit die Führungsposition des Unternehmens bei multimodalen Bodenmobilitätslösungen weiter.

In Zukunft wird Galileo ein offenes Ökosystem rund um Galileo X aufbauen, indem es zentrale Hardware- und Software-Schnittstellen öffnet und mit Algorithmenentwicklern, Anbietern von Anwendungsdiensten und Industriepartnern zusammenarbeitet, um Lösungen zu entwickeln, die Hardware, Algorithmen und Branchenanwendungen integrieren. Das Unternehmen wird zudem sein Vertriebsnetz im Ausland weiter ausbauen und die Kommerzialisierung auf den globalen Märkten beschleunigen, um die Branche der mobilen Bodenrobotik in eine neue Ära der allgegenwärtigen Intelligenz zu führen.

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.