LUGANO, Schweiz, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Fuze Finance (Fuze), ein regulierter Anbieter von Infrastruktur für Krypto-Assets, hat seine Expansion in die Schweiz angekündigt. Damit hält Fuze Einzug in Westeuropa und ergänzt die bestehenden behördlichen Lizenzen im Nahen Osten, in der Türkei und in Kanada.
Die Supervisory Organisation for Financial Intermediaries and Trustees (SO-FIT) hat Fuze als angeschlossenen Finanzintermediär zugelassen, der der Aufsicht gemäß dem Anti-Money Laundering Act unterliegt.
Nach Angaben des IMF (unter Berufung auf die FINMA) haben rund vier von fünf Schweizer Banken noch kein reguliertes Angebot für Krypto-Assets eingerichtet.
Mo Ali Yusuf, CEO von Fuze Finance: „Die Schweiz ist führend bei der Regulierung von Krypto-Assets, und wir freuen uns darauf, unsere Erfahrung in eines der weltweit bedeutendsten Finanzzentren einzubringen." Schweizer Banken und Fintech-Unternehmen suchen mehr als nur ein Krypto-Produkt, das an bestehende Systeme angehängt wird – sie benötigen eine sichere, regulierte Infrastruktur, die für die Zukunft des Finanzwesens geeignet ist. Unser Ziel ist es, Institutionen eine Infrastruktur für Krypto-Assets bereitzustellen, die ihnen hilft, schneller zu skalieren und Innovationen voranzutreiben, um der wachsenden Kundennachfrage gerecht zu werden."
Fuze wird institutionellen Kunden eine Infrastruktur für Krypto-Assets sowie die Abwicklung von Stablecoins neben den SWIFT-, SEPA- und SIC-Kanälen bereitstellen und so digitale und konventionelle Infrastruktur in einem regulierten Angebot vereinen. Für Schweizer Privatbanken und Vermögensverwalter wird Fuze ein vollständig offengelegtes Dienstleistungsmodell für Krypto-Assets anbieten, das über in der Schweiz regulierte Partnerinstitute (Banken und Fintech-Unternehmen) bereitgestellt wird.
Fuze wird institutionelles Krypto-Brokerage, OTC-Abwicklung (auf Agenturbasis) und integriertes Krypto-Asset-Brokerage ermöglichen. Dieses Modell wird in einem gemeinsamen Beitrag in Zusammenarbeit mit dem auf Blockchain-Sicherheit und Risikolösungen spezialisierten Unternehmen Halborn vorgestellt.
Gianluca Masini, Country Manager von Fuze Finance (Switzerland): „Die Schweiz hat einen regulatorischen Rahmen geschaffen, der Krypto-Assets als Kernelement der Zukunft des Finanzwesens betrachtet. Im Rahmen von SO-FIT bauen wir ein Team vor Ort auf und erweitern es kontinuierlich, das über agile Entscheidungsbefugnisse vor Ort verfügt. Schweizer Banken und Fintech-Unternehmen stellen hohe Anforderungen an ihre Partner, und wir möchten vom ersten Tag an den bestmöglichen Service bieten."
Weitere Informationen finden Sie unter fuze.finance.
Haftungsausschluss
Fuze Finance Switzerland ist ein Schweizer Finanzvermittler, der mit SO-FIT verbunden ist. Fuze ist keine Bank und verfügt weder über eine Lizenz der FINMA noch unterliegt es deren direkter Aufsicht. Die Dienstleistungen des Unternehmens stehen ausschließlich institutionellen und gewerblichen Kunden im Rahmen des B2B-Geschäfts zur Verfügung; Privatkunden werden nicht bedient. Es handelt sich hierbei um Unternehmensinformationen, die kein Angebot und keine Aufforderung zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen in Rechtsordnungen darstellen, in denen ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung rechtswidrig wäre, einschließlich der EU/des EWR.
Medienkontakt:
Jonathan Ivan-Duke
Partner, duke+mir
jon@dukemir.com
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.