DUBAI, VAE, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Das Dubai International Financial Centre (DIFC), das weltweit führende Finanzzentrum im Nahen Osten, in Afrika und in Südasien, hat das Programm für die erste Ausgabe der „Dubai Future Finance Week" bestätigt, die vom 2. bis 6. November 2026 stattfindet und sich mit Finanztrends und wirtschaftlichen Chancen innerhalb des globalen Finanzökosystems befasst.
Im Rahmen dieser Woche werden über 850 Referenten an einem koordinierten Programm mit mehr als 85 hochkarätigen Veranstaltungen teilnehmen, darunter 12 Leitforen auf 14 Bühnen in ganz Dubai.
Unter dem Leitthema „Finance Reimagined: Where Innovation Meets Policy and Purpose" umfasst das Programm sechs wegweisende Bereiche, darunter FinTech, Tokenisation, Islamic Finance, Family Wealth, Sustainable Finance und Private Capital. Jede Veranstaltung im Rahmen der Dubai Future Finance Week widmet sich einem bestimmten Aspekt der finanziellen Entwicklung und ermöglicht im Rahmen einer Reihe miteinander verknüpfter Foren den Austausch mit globalen Unternehmen, Marktführern und Aufsichtsbehörden.
Seine Exzellenz Essa Kazim, Governor des DIFC, sagte: „Das globale Finanzökosystem durchläuft derzeit einen strukturellen Wandel, und Dubai gestaltet mit der Dubai Future Finance Week das nächste Kapitel dieses Ökosystems. Indem diese Veranstaltung die weltweit einflussreichsten Entscheidungsträger aus der Finanzwelt zusammenbringt, um die Politik an den Fortschritt anzupassen, vereint sie das gesamte Finanzspektrum unter einer einzigen, einheitlichen Plattform, um die Ziele der Dubai Economic Agenda D33 voranzutreiben."
Der Dubai FinTech Summit am 2. und 3. November wird als zentrale Veranstaltung der Dubai Future Finance Week dienen, bei der sich weltweit führende Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Bankwesen, Kapitalmärkte und FinTech versammeln werden, um über die zukünftige Gestaltung von Finanzdienstleistungen zu diskutieren.
Das „Future Sustainability Forum", das am 3. November stattfindet, wird als wichtige Plattform dienen, um den globalen Dialog über nachhaltige Finanzen voranzubringen. Am 3. November bringt die „IPEM Future 2026" führende Vertreterinnen und Vertreter und Entscheidungsträger aus dem Bereich Privaten Capital zusammen. Das „Future Islamic Finance Forum" am 4. November fördert den globalen Dialog über schariakonforme Finanzprodukte und islamische Kapitalmärkte, während die am selben Tag stattfindende „Deal Catalyst Fixed Income Alternatives Conference" private und strukturierte Kreditstrategien beleuchten wird.
Am 5. November bringt der „Dubai Family Wealth Summit" Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Beraterinnen und Berater zu den Themen Nachfolge, Unternehmensführung und langfristige Vermögensallokation zusammen, während die „Investment Leaders Exchange" Einblicke von führenden Vertreterinnen und Vertretern institutioneller Investoren vermittelt. Das „Future Tokenisation Forum" wird sich mit vertrauenswürdigen tokenisierten Märkten und der Finanzinfrastruktur der nächsten Generation befassen.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf www.dubaifuturefinanceweek.com.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.