Die zum Patent angemeldete Technologie verhindert Datenlecks, unbefugtes KI-Verhalten und Prompt-Drift.
ST. LOUIS, 7. April 2026 /PRNewswire/ -- Ellavox kündigte heute Elacity Control Plane (ECP) an, eine zum Patent angemeldete Plattform, die KI-Systeme sichert, steuert und prüft. Im Zuge der umfangreichen Investitionen von Unternehmen in KI hat sich eine Tatsache deutlich herauskristallisiert: KI-Systeme benötigen ein hohes Maß an Sicherheit, Governance und Kontrolle, woran es heute noch stark mangelt.

„Als Ellavox auf fast 1.000 KI-Agenten im Einsatz anwuchs, wurde uns klar, dass wir eine leistungsstarke Steuerungsebene benötigten, um das Verhalten der KI genau zu steuern – genauso wie wir die Steuerungsebene von Terraform benötigten, um Cloud-Bereitstellungen zu verwalten", sagte Sean Alsup, Geschäftsführer von Ellavox. „Wir haben ECP ursprünglich für uns selbst entwickelt, aber nach den jüngsten Vorfällen bei McKinsey und Alibaba, bei denen die KI völlig versagt hat, haben wir beschlossen, ECP nun der gesamten Branche anzubieten", fügte er hinzu.
Unkontrollierte KI erreicht einen kritischen Punkt
Ein autonomer KI-Agent des Sicherheitsunternehmens CodeWall AI hat kürzlich innerhalb von weniger als zwei Stunden in die interne KI-Plattform von McKinsey namens Lilli eingedrungen und dabei mehr als 46 Millionen KI-Interaktionen, 728.000 Dateien sowie 57.000 Benutzerkonten offengelegt; vor allem aber erlangte er Schreibzugriff auf Systembefehle, die das Verhalten der KI steuern.
Bei einem Tochterunternehmen von Alibaba betrieb ein KI-Agent namens ROME ohne menschliche Anweisung unbefugtes Schürfen von Kryptowährungen und heimliches Netzwerk-Tunneling, wodurch Ressourcen verschwendet, Kosten in die Höhe getrieben und potenziell schwerwiegende rechtliche und rufschädigende Risiken verursacht wurden.
Beide Vorfälle haben erhebliche Mängel in den Bereichen Sicherheit, Governance und Kontrolle offenbart.
Wie ECP beide Vorfälle hätte verhindern können
ECP fungiert als Schnittstelle zwischen den KI-Anwendungen eines Unternehmens und den KI-Modellen, auf die diese zugreifen. Unternehmen erhalten damit die Kontrolle über den gesamten Lebenszyklus der Bereitstellung eines KI-Agenten mithilfe folgender Funktionen:
Verfügbarkeit
Elacity Control Plane (ECP) ist ab sofort für Entwickler, Service Provider und Unternehmen unter www.elacity.ai verfügbar.
Informationen zu Ellavox AI
Ellavox AI (www.ellavox.ai) ist ein innovativer Anbieter von KI-Tools und AI Voice Workers für die Bereiche Logistik, Mehrfamilienhäuser und Kundenservice.
Medienkontakt
Rich Waidmann
rwaidmann@elacity.ai
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Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) ist mit einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzerngewinn legte im ersten Quartal um 4,5 Prozent auf 80,1 Millionen Franken zu, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistung stieg um 3,5 Prozent auf 90,0 Millionen Franken. Damit bestätigt die Bank ihren Ausblick für das Gesamtjahr, obwohl sie ein eingetrübtes Umfeld und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran konstatiert.
Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 5,0 Prozent auf 182,6 Millionen Franken. Treiber war vor allem das Zinsengeschäft, das um 4,1 Prozent auf 118,4 Millionen Franken zulegte. Nach Angaben der Bank trug ein aktives Zinsmanagement zu diesem Ergebnis bei, obwohl das Quartal von sinkenden Zinsen geprägt war. Das zinsunabhängige Geschäft wuchs insgesamt um 6,7 Prozent; insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft profitierte von höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagebereich und legte um 10,7 Prozent auf 38,6 Millionen Franken zu.
Im Handelsgeschäft verzeichnete die LUKB dagegen einen leichten Rückgang: Der Erfolg sank um 4,9 Prozent auf 23,5 Millionen Franken, blieb nach Unternehmensangaben aber weiterhin über dem geplanten Wert. Auf der Kostenseite stieg der Aufwand um 5,8 Prozent auf 83,9 Millionen Franken, getrieben vor allem von höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) leicht auf 45,3 Prozent nach 46,1 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit klar unter der eigenen Zielmarke von maximal 50 Prozent.
Beim Kreditvolumen verfolgt die Bank weiterhin einen gezügelten Wachstumskurs. Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent auf 46,8 Milliarden Franken zu, was laut Mitteilung „weiterhin Spielraum für Wachstum“ lässt. Auf Jahressicht strebt die LUKB ein Plus von 3,5 bis 5,5 Prozent bei den Ausleihungen an. In der Vermögensverwaltung kommt die Bank mit dem Ausbau ihrer Mandate zügig voran und visiert für das Gesamtjahr ein Wachstum von mindestens 1,2 Milliarden Franken an; in diesem Bereich sieht sich das Institut nach eigenen Angaben der strategischen Planung sogar etwas voraus.
Insgesamt liegt das Ergebnis des ersten Quartals 2026 nach Darstellung der LUKB über der eigenen Prognose. Dank Ertragsdiversifikation, Kostendisziplin und professionellem Bilanzmanagement fühlt sich die Bank in der Lage, trotz der Unsicherheiten rund um den Krieg im Iran am Mindestziel für den Konzerngewinn 2026 von 295 Millionen Franken festzuhalten. Diese Zielsetzung steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen des Konflikts zeitlich und räumlich begrenzt bleiben.