Ein Laufsteg für Innovationen: CES Unveiled Milan

15.04.2026

Die „Road to CES" macht Halt in Italiens Innovationshauptstadt, um technologische Innovationen in den Mittelpunkt zu rücken und Führungskräfte zusammenzubringen

ARLINGTON, Virginia, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Consumer Technology Association (CTA)® gibt bekannt, dass die CES® am 21. Oktober die CES Unveiled Milan im Allianz MiCo ausrichten und damit die Road to CES erweitern sowie die entscheidende Rolle Europas bei der Gestaltung der globalen Technologiebranche unterstreichen wird. Die CES Unveiled Milan wird als europäische Vorschau auf die CES 2027 dienen, bahnbrechende Technologien präsentieren, Diskussionen anregen und den Aufbau wertvoller Kontakte ermöglichen. Die Veranstaltung wird Hunderte von Branchenführern, Innovatoren, Investoren, Regierungsvertretern und führenden Medienvertretern aus der gesamten Region zusammenbringen.

„Innovation ist global, und Europa spielt für die Zukunft der Technologie weiterhin eine entscheidende Rolle", sagte Gary Shapiro, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der CTA. „Mit der Ausrichtung der CES Unveiled in Mailand rücken wir Europas herausragende Innovatoren ins Rampenlicht und schaffen eine wichtige Schnittstelle zur CES, wo Ideen und Investitionen aufeinandertreffen."

Als weltweit bedeutendste Technologiemesse bringt die CES Innovatoren aus aller Welt zusammen, und Europa spielt dabei seit langem eine wesentliche Rolle. Die CES Unveiled Milan knüpft an diese Tradition an und bietet ein dynamisches neues Forum, um europäische Technologien zu fördern, die zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen. Die Region, in der bahnbrechende Start-ups, globale Marken und zukunftsorientierte Entscheidungsträger ansässig sind, prägt nach wie vor die Art und Weise, wie Technologie das Leben der Menschen verändert.

„Mailand liegt an der Schnittstelle von Design, Kreativität und Technologie und ist damit der ideale Standort, um die europäische Innovationsgemeinschaft noch stärker einzubinden", sagte Kinsey Fabrizio, Präsident der CTA. „Indem wir auf dem Weg zur CES einen Zwischenstopp in Mailand einlegen, schaffen wir zusätzliche Gelegenheiten für Innovatoren, Kontakte zu knüpfen und ihre Produktpräsentationen zu verfeinern, während sie im Vorfeld der CES an Dynamik gewinnen."

Die Ausstellungen auf der CES Unveiled Milan werden europäische Start-ups aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, KI, Agrartechnologie, digitale Gesundheit, Luxus-Technologie und weiteren Bereichen in den Mittelpunkt stellen. Die Veranstaltung wird Start-ups zudem durch ihre Matching- und Mentorenprogramme unterstützen. Darüber hinaus wird auf der CES Unveiled Milan ein Pitch-Wettbewerb stattfinden, der Gründern dabei helfen soll, ihre Präsentationen zu perfektionieren. Der Gewinner erhält einen begehrten Platz im Eureka Park®, der vielbeachteten Start-up-Arena, auf der CES 2027. Das Konferenzprogramm wird einen Ausblick auf die Technologietrends und Ankündigungen der CES bieten und die Stärke des europäischen Innovationsökosystems beleuchten. Der Schwerpunkt wird dabei auf neuen Trends, der globalen Expansion und der Navigation durch die politische Landschaft der Region liegen.

Die CES Unveiled Milan wird in Zusammenarbeit mit der Italian Trade Agency veranstaltet. Die Italian Trade Agency ist die staatliche Behörde, die die Geschäftsentwicklung italienischer Unternehmen im Ausland fördert und jedes Jahr am Eureka Park auf der CES teilnimmt. Von Start-ups bis hin zu Scale-ups wird die europäische Innovationskraft im Mittelpunkt stehen und den Beitrag der Region zur Zukunft der Technologie verdeutlichen.

„Die Entscheidung, die CES Unveiled Milan auszurichten, spiegelt die strategische Rolle Italiens bei der Förderung von Innovation und industrieller Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa wider", sagte Matteo Zoppas, Präsident der Italian Trade Agency. „Die Partnerschaft mit der CES bietet die bedeutendste internationale Plattform, um die neuesten Technologien ‚Made in Italy' zu präsentieren, ihre weltweite Sichtbarkeit zu steigern und konkrete Möglichkeiten für Wachstum, Partnerschaften und Marktexpansion zu schaffen, wodurch ein Mehrwert für das gesamte Ökosystem entsteht – von aufstrebenden Start-ups bis hin zu etablierten Marktführern im Bereich Spitzentechnologien."

Als Etappe auf dem Weg zur CES bietet die CES Unveiled Milan europäischen Innovatoren eine leistungsstarke Plattform, um regionale Dynamik zu schaffen, sich über Expansionsmöglichkeiten zu informieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Erfahren Sie mehr über die CES Unveiled Milan. Anmeldungen sind ab Mai möglich.

Die CES 2027 findet vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas statt. Die Road to CES wird weitere europäische Städte besuchen, darunter Paris und Amsterdam, was das anhaltende Engagement der CES für die Einbindung von Innovatoren in der gesamten Region widerspiegelt.

Informationen zur CES®: 

Die CES ist die weltweit bedeutendste Technologiemesse – ein Testfeld für bahnbrechende Technologien und globale Innovatoren. Hier schließen die größten Marken der Welt Geschäfte ab und treffen neue Partner. Auf der Bühne haben die cleversten Innovatoren das Wort. Die CES, die von der Consumer Technology Association (CTA)® ausgerichtet und produziert wird, umfasst alle Aspekte des Technologiesektors. Die CES 2027 findet vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas statt. Erfahren Sie mehr unter CES.tech und folgen Sie der CES auf Social Media.

Informationen zur Consumer Technology Association (CTA)®: 

Als Nordamerikas größter Technologiehandelsverband ist die CTA die Stimme im IT-Sektor. Unsere Mitglieder sind die weltweit führenden Innovatoren – von Start-ups bis hin zu globalen Marken – und tragen dazu bei, mehr als 17 Millionen Arbeitsplätze in den USA zu sichern. Die CTA ist Eigentümerin und Veranstalterin der CES® – des weltweit einflussreichsten Technologie-Events. Sie finden uns unter CTA.tech. Folgen Sie uns @CTAtech.

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EU, Malaysia, Schweiz: Wachsende regulatorische Front gegen Musks Plattform X

14.04.2026

Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.

Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.

Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.

Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.