Das neue 8 kWh Modul ermöglicht Speicherkapazitäten von 8 bis 96 kWh pro System, liefert bis zu 6,4 kW Entladeleistung und lässt sich mit bereits installierten OCEAN 2 Batterien 5 kWh kombinieren – für eine flexible Erweiterung bestehender Anlagen
DÜSSELDORF, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- EcoFlow, globaler Pionier für umweltfreundliche Energielösungen, führt die OCEAN 2 LFP Batterie 8 kWh in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Das neue Modul ergänzt das Heimspeichersystem OCEAN 2 um eine Variante mit höherer Kapazität. Mit neuen 314-Ah-LiFePO₄-Zellen, die für mehr als 10.000 Zellzyklen ausgelegt sind, eignet es sich für Einfamilienhäuser, kleine Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe.

Kapazität, die mitwächst
Jedes Modul bietet 8,03 kWh Nennkapazität und 7,76 kWh nutzbare Kapazität¹. Bis zu zwölf Batterien lassen sich in einem System kombinieren und ermöglichen so eine Gesamtkapazität von bis zu 96 kWh. Damit lässt sich die Speicherkapazität auf unterschiedliche Anforderungen abstimmen – von kleineren Haushalten über Einfamilienhäuser mit Elektroauto bis hin zu Gewerbebetrieben.
Die OCEAN 2 Batterie 8 kWh kann mit OCEAN 2 Batterien 5 kWh kombiniert werden, auch mit bereits installierten Einheiten der Vorgängergeneration. Eine DC-DC-Architektur auf Modulebene ermöglicht den gemeinsamen Betrieb von Batterien unterschiedlichen Alters und Batteriezustands. Bei einer Erweiterung kann die vorhandene Hardware somit weiter genutzt werden. Die Batterie ist mit allen EcoFlow Hybrid-Wechselrichtern für Privathaushalte im Leistungsbereich von 3 bis 29,9 kW kompatibel.
Leistung für große Verbraucher
Die OCEAN 2 LFP-Batterie 8 kWh liefert eine Nennladeleistung und eine Nennentladeleistung von jeweils 4,1 kW sowie eine maximale Entladeleistung von bis zu 6,4 kW². In Verbindung mit dem OCEAN 2 Dreiphasen-Hybridwechselrichter ist zudem eine Überlast von 200 % möglich: Für bis zu zehn Sekunden stehen bis zu 8,2 kW zur Verfügung⁴. Damit ist auch für leistungsintensive Anwendungen eine hohe Entladeleistung gewährleistet, etwa für den Betrieb mehrerer großer Verbraucher wie Wärmepumpe und Durchlauferhitzer – auch im Notstrombetrieb.
Für Innen- und Außenaufstellung
Dank Schutzart IP66 und Korrosionsschutzklasse C4 kann die Batterie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich installiert werden. Sie arbeitet in einem Temperaturbereich von –20 °C bis 55 °C³. Eine integrierte Zellheizung unterstützt den Betrieb bei niedrigen Temperaturen, während eine intelligente Luftkühlung das Temperaturmanagement bei Wärme übernimmt. Zehn passive und aktive Schutzebenen, darunter Schutzmechanismen zur Begrenzung thermischer Risiken, Wassereintrittserkennung und ein cloudbasiertes BMS-Frühwarnsystem, dienen der kontinuierlichen Überwachung und Absicherung des Batteriesystems. Die Batterie erfüllt unter anderem die Anforderungen der Normen VDE-AR-E 2510-50, IEC/EN 62619 und IEC/EN 62040-1.
Für Installateure entwickelt
Mit einer Tiefe von nur 196 mm und einer benötigten Installationsfläche von rund 0,13 m² passt das Modul in Garagen, Hauswirtschaftsräume und enge Außenbereiche. Bei Wandmontage lassen sich bis zu drei Module, bei Bodenmontage bis zu sechs Module übereinanderstapeln. Integrierte Metallgriffe erleichtern den Transport des rund 67,5 kg schweren Moduls auf der Baustelle. Für eine Erweiterung sind weder ein zusätzliches Gehäuse noch eine Neuverdrahtung nötig. Die Inbetriebnahme erfolgt in drei Schritten über die EcoFlow Pro App. Die Installation muss durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen.
EcoFlow gewährt auf die OCEAN 2 LFP Batterie 8 kWh eine Garantie von zehn Jahren, die über den Installateur auf 15 Jahre verlängert werden kann.
„Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen einen Speicher, der heute zu ihrem Zuhause passt und morgen mitwachsen kann. Mit der OCEAN 2 Batterie 8 kWh bekommen unsere Kunden mehr Kapazität pro Modul. Wer bereits ein OCEAN 2 System besitzt, kann seine Anlage erweitern und die vorhandene Hardware weiter nutzen."
- Jaycee Zhao, Country Manager DACH, EcoFlow
Verfügbarkeit
Die EcoFlow OCEAN 2 LFP Batterie 8 kWh ist ab dem 15. November 2026 über die Fachpartner von EcoFlow in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Weitere Informationen:
https://energy.ecoflow.com/de/products/ocean-2-home-battery?utm_source=pr&utm_medium=link&utm_campaign=ocean2_8kWh
Technische Daten im Überblick
Parameter | OCEAN 2 LFP Batterie 8 kWh (EF BD-8-S2) |
Nenn- / nutzbare Kapazität | 8,03 kWh / 7,76 kWh¹ |
Zelltyp | LiFePO₄, 314 Ah |
Nennlade- / Nennentladeleistung | 4,1 kW / 4,1 kW |
Maximale Entladeleistung | 6,4 kW² |
Systemkapazität | 8–96 kWh (bis zu 12 Batterien) |
Installation | Bodenmontage bis zu 6, Wandmontage bis zu 3 Batterien |
Abmessungen (B × T × H) | 680 × 196 × 378 mm |
Gewicht | ca. 67,5 kg |
Betriebstemperatur | –20 bis 55 °C |
Schutzart / Kühlung | IP66, intelligente Luftkühlung |
¹ Testbedingungen: 100 % Entladetiefe, Laden und Entladen mit 0,2C bei 25 °C, zu Beginn der Lebensdauer.
² Unter Laborbedingungen bei 25 °C mit dem OCEAN 2 Hybridwechselrichter; die Entladedauer bei dieser Leistung beträgt höchstens 30 Minuten. Die tatsächliche Leistung kann abweichen.
³ Die Leistung kann oberhalb von 40 °C sowie oberhalb von 2.000 m Höhe reduziert werden.
⁴ In Verbindung mit dem OCEAN 2 Dreiphasen-Hybridwechselrichter. Die Überlastfähigkeit hängt vom eingesetzten Wechselrichter ab.
Über EcoFlow
EcoFlow ist ein globaler Pionier für umweltfreundliche Energielösungen und treibt den Umstieg zu smarterer, sauberer und unabhängiger Energie voran. Das 2017 gegründete Unternehmen ist heute marktführend im Bereich smarter Energiespeicherlösungen und ermöglicht Millionen von Menschen, die Kontrolle über ihre Energieversorgung, in Privathaushalten und darüber hinaus, zu übernehmen. Mit operativen Hauptsitzen in Seattle, Düsseldorf, Irvine, Tokio und Birmingham sowie einem Geschäfts- und Datenzentrum in Deutschland agiert EcoFlow als globales Netzwerk, das Forschung, Betrieb und Fertigung vereint. Die innovativen Technologien von EcoFlow unterstützen über fünf Millionen Nutzer in mehr als 140 Märkten dabei, ihre Energieversorgung intelligenter zu steuern und die Zukunft der Energienutzung weltweit neu zu gestalten.
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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.